1860 zu Gast bei Union Berlin

Von Ahlen nimmt 1860-Profis in die Pflicht

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Erwartet in Berlin ein intensives Spiel: Löwen-Trainer Markus von Ahlen

München - Für den TSV 1860 München steht beim Auswärtsspiel am Samstag bei Union Berlin einiges auf dem Spiel. Auf Mittelfeld-Stratege Ilie Sánchez müssen die Löwen verzichten.

Der Spanier fehlt im wichtigen Spiel in der Alten Försterei aufgrund seiner fünften Gelben Karte. Trainer Markus von Ahlen hat sich deswegen schon frühzeitig Gedanken gemacht, wie er Sánchez ersetzten könnte. Beim 7:1-Testspielsieg gegen den FC Wohlen in der vergangenen Woche durften sich jeweils eine Halbzeit Kai Bülow und Gary Kagelmacher sowie Yannick Stark und U21-Kapitän Korbinian Vollmann beweisen. Die besten Karten auf die Position neben Julian Weigl dürfte dabei Yannick Stark besitzen.

"Letztlich geht es darum, dass die Gesamtbalance stimmt", sagt von Ahlen. "Jeder Spieler muss seine Qualitäten für die Mannschaft einbringen." Die Löwen seien sich im Klaren, dass sie Punkte brauchen. "Bis zur Winterpause wollen wir möglichst viele sammeln. Aber im Moment liegt der Fokus einzig auf Union Berlin und den drei Punkten, die dort vergeben werden", so der Coach.

In Berlin erwartet van Ahlen ein "intensives Spiel", den Gegner beobachtete er zuletzt beim 3:3-Unentschieden in Ingolstadt. Zwischen den Berlinern und den Löwen sieht er einige Parallelen: "Bei Union ist es ähnlich wie bei uns. Sie hatten im Sommer viele Veränderungen im Team, konnten sich zuletzt aber stabilisieren."

Von Ahlen kann dabei auch auf alle sechs international unterwegs gewesenen Spieler zurückgreifen. Rubin Okotie, Österreichs Siegtorschütze gegen Russland, ist ebenso unversehrt zurückgekehrt wie die beiden deutschen Junioren-Nationalspieler Maximilian Wittek und Julian Weigl. Zudem steht Valdet Rama nach seinem kurzfristigem Ausfall gegen Düsseldorf wieder zur Verfügung. Lediglich die langzeitverletzten Dominik Stahl, Rodri, Edu Bedia und Stephan Hain fehlen weiterhin.

ep

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