Löwen-Sportchef reagiert

Werder-Lemke: Darum ist Eichin in Bremen gescheitert

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Noch in Grün unterwegs: Thomas Eichin (l.) arbeitete bis Sommer 2016 für Werder Bremen - und hatte dort auch mit Willi Lemke zu tun.

Bremen/München - Bis zum Sommer war Thomas Eichin noch Sportdirektor bei Werder Bremen. Offenbar hing sein Ende nicht nur mit dem sportlichen Misserfolg zusammen.

Jetzt wissen wir endlich, warum Löwen-Sportchef Thomas Eichin vor einem halben Jahr Werder Bremen verlassen musste. Werders früherer Aufsichtsratschef Willi Lemke  hat folgende Gründe genannt: „Das Problem war, dass er es nicht geschafft hat, sich im Verein und in der Stadt zu verankern. Aber das ist sehr wichtig bei Werder. Du musst Grünkohl lieben, du musst zum Freimarkt gehen - und du musst unbedingt ins Team passen - sonst kommst du hier nicht an“, sagte Lemke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Jetzt hat Eichin Weißwurst statt Grünkohl, das Oktoberfest statt dem Freimarkt – nicht unbedingt eine Verschlechterung… Er selbst nahm Lemkes Aussagen mit Humor auf. „Ach ja, der Willi“, lächelte Eichin. Und war sich irgendwie gar keiner Schuld bewusst: „Ich esse unheimlich gern Grünkohl und habe das in meiner Bremer Zeit auch immer wieder getan. Und auf dem Freimarkt war ich natürlich ebenfalls häufig.“

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