Beer sieht Sechzig im Vorteil

Zwei Stürmer! Fröhling verrät Taktik fürs Derby

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Torsten Fröhling (r.) mit Rubin Okotie.

München - Löwen-Trainer Torsten Fröhling hat für das Derby in Nürnberg eine offensive Taktik angekündigt. Ex-Nationalspieler Erich Beer sieht die Sechziger im Vorteil.

Zehn Tage Pause nach dem beeindruckenden 2:0-Sieg im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim – den Löwen war es durchaus angenehm, dass sie erst am Montagabend in der 2. Liga wieder ranmüssen. „Durch die lange Woche war es umso schöner, sich an diesem Erfolg zu erfreuen“, erklärte Trainer Torsten Fröhling vor dem Auftritt beim 1. FC Nürnberg mit einem Schmunzeln. Jetzt holt die Sechziger aber der Zweitliga-Alltag wieder ein, und da sind Reparaturarbeiten angesagt. Die dringendste Baustelle: Die Null muss weg! Die Null in Sachen Tor- und Punkteanzahl bei den Löwen.

Verkrampft geben sie sich deshalb nicht an der Grünwalder Straße. Eben wegen Hoffenheim. „Die Euphorie, die dieser Sieg ausgelöst hat, müssen wir am Montag ins Spiel mitnehmen“, fordert Fröhling und fügt hinzu: „Nürnberg hat zwar schon drei Punkte, aber meines Erachtens sind sie dort als Mannschaft noch nicht zusammengewachsen.“ Kann man so sagen: Erst ein 3:6 in Freiburg zum Auftakt, dann ein glücklicher 3:2-Heimsieg gegen Heidenheim und zuletzt die fast schon peinlichen Gewinner beim lustigen Elfmeter-Verballern im Pokal gegen den VfR Aalen.

Ex-Nationalspieler Erich Beer, der einst das Trikot von beiden Vereinen trug, sieht nicht nur wegen der unterschiedlichen Pokal-Auftritte die Löwen in der Favoritenrolle: „1860 ist besser drauf. Die Löwen haben mir schon beim 0:1 gegen den SC Freiburg sehr gut gefallen und mit dem Sieg über Hoffenheim haben sie ein Zeichen gesetzt, an dem die Mannschaft sich jetzt auch in der Liga messen lassen muss.“

Torsten Fröhling versucht das auf alle Fälle mal mit der fast gleichen Formation (Eicher steht wieder für Ortega im Tor) und derselben Ausrichtung zu erfüllen. „Wir werden auch auswärts mit zwei Stürmern, Okotie und Hain, antreten“, kündigte er an, „das ist unser Spiel. Und ich erwarte die gleiche Leidenschaft wie in der Partie gegen Hoffenheim.“

Des Trainers langfristiges Ziel: „Mit unseren jungen Spielern eine Attraktivität hinzukriegen, dass diese gern bei uns bleiben.“ Die Antwort auf einen kurzen Exkurs zum ehemaligen Löwen Julian Weigl, der am Samstag beim 4:0-Sieg der Dortmunder über Mönchengladbach ein beachtliches Bundesliga-Debüt hingelegt hat.

tz

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