KFC Uerdingen bestätigt

Neuer Trainer für Ex-Löwen Adriano Grimaldi und Stefan Aigner steht fest

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Ex-1860-Spieler Stefan Aigner bekommt beim KFC Uerdingen einen neuen Trainer.

Adriano Grimaldi hat den TSV 1860 München verlassen. Jetzt steht fest wer ihn und Ex-Löwe Stefan Aigner beim KFC Uerdingen trainieren wird.

Update vom 3. Februar 2019, 16.18 Uhr:

Der KFC Uerdingen versucht mit dem bundesliga-erfahrenen Norbert Meier seine Aufstiegs-Ambitionen in der 3. Fußball-Liga aufrechtzuerhalten. Am Sonntag bestätigte der Krefelder Klub, dass der 60 Jahre alte Ex-Nationalspieler die Nachfolge des freigestellten Stefan Krämer antritt.

"Wir freuen uns, dass wir in Norbert Meier einen erfahrenen Trainer gefunden haben, der unsere Spielphilosophie teilt und von dem wir überzeugt sind, dass er zu unserem Team passt", sagte KFC-Präsident Michail Ponomarew. Meier erhält in Krefeld einen Vertrag über zweieinhalb Jahre.

Am Samstag hatte der KFC durch ein 2:3 nach einer 2:0-Führung beim SV Meppen die dritte Pleite in Folge kassiert. Als Interims-Coach hatte Stefan Reisinger amtiert.

Trainiert dieser Ex-Bayern-Star bald Adriano Grimaldi und Stefan Aigner?

Update vom 29. Januar 2019, 12.02 Uhr: Spätestens seit Wochenbeginn geistert der Name Stefan Effenberg durch Krefeld. Der 50-Jährige wird beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen als heißester Kandidat für die Nachfolge von Stefan Krämer gehandelt, der am Montag wegen "unterschiedlicher Vorstellungen und Sichtweisen" praktisch im Alleingang vom allmächtigen Klubboss Michail Ponomarew gefeuert worden war.

Die 0:3-Niederlage des ambitionierten Aufsteigers gegen die Würzburger Kickers hatte bei Ponomarew das Fass zum Überlaufen gebracht. Und ausgerechnet bei dieser Pleite der Krefelder saß Effenberg im Duisburger Ausweichquartier auf der Tribüne neben KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart und Ponomarew.

Bei seiner bislang einzigen Trainerstation war Effenberg beim damaligen Zweitligisten SC Paderborn (Oktober 2015 bis März 2016) krachend gescheitert. Laut Bild ist auch Altmeister Felix Magath (65) ein Kandidat beim früheren Bundesligisten, der sich den Durchmarsch in Liga zwei auf die Fahnen geschrieben hat.

Um den Aufstieg in die zweite Liga zu schaffen, hat Uerdingens Klub-Chef in der Winterpause noch einmal tief in die Tasche gegriffen und angeblich ohne Absprache mit Krämer Stürmer Osayamen Osawe (FC Ingolstadt), Mittelfeldspieler Roberto Rodriguez (FC Zürich) und Torjäger Adriano Grimaldi (1860 München) an den Niederrhein geholt. Bereits im Sommer hatte Uerdingen mit der spektakulären Verpflichtung von 2014er-Weltmeister Kevin Großkreutz die Messlatte hochgelegt. Zudem lockte Ponomarew die früheren Bundesligaprofis Dominic Maroh, Stefan Aigner und Maximilian Beister zum KFC.

Grimaldi-Wechsel zum KFC Uerdingen fix - kommt jetzt ein Ex-Löwe als Ersatz?

Update vom 22. Januar, 16.50 Uhr: Nach wochenlangen Gerüchten und Wirren hat der KFC Uerdingen Adriano Grimaldi vom TSV 1860 München verpflichtet. Der 27-Jährige unterschrieb einen Vertrag über zweieinhalb Jahre. Dies gaben die Krefelder am Dienstag bekannt. Auch die Löwen bestätigen den Wechsel auf ihrer Homepage. Wie die Bild berichtet, sollen für den Angreifer 200.000 Euro an Ablösesumme fließen - deutlich weniger als zunächst gedacht.

„Die Freigabe für Adriano Grimaldi ist uns sehr schwer gefallen, da wir über die Qualitäten des Spielers wissen“, wird 1860-Geschäftsführer Michael Scharold zitiert. „Nachdem Uerdingen auch nach der Verletzung von Adriano Grimaldi in der letzten Woche weiter mit Nachdruck auf den Wechsel hingewirkt hat, haben wir diesem zugestimmt. Am Ende sind wir zu einem Ergebnis gekommen, das für alle Seiten zufriedenstellend ist.“ 

KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart bestätigte, dass die kürzlich erlittene Verletzung kein Hinderungsgrund gewesen sei: "Wir werden ihn jetzt aufbauen und freuen uns schon darauf, ihn bald in der Startelf zu sehen. Der Vertrag hat bewusst eine entsprechende Laufzeit und wir sind uns sicher, dass wir unseren Einsatz zurückgezahlt bekommen."

Nach Grimaldi-Abgang: Kommt ein Ex-Löwe als Ersatz?

Als Ersatz für Grimaldi bringt die Bild einen Ex-Löwen ins Spiel. Christoph Daferner, ausgebildet in der Jugend des TSV 1860 München, soll ein heißer Kandidat sein. Aktuell kickt der 21-Jährige, der die Löwen 2017 nach dem Abstieg verließ, für den SC Freiburg II in der Regionalliga Südwest. Den Sprung in die Bundesliga hat er bisher nicht geschafft.

Sportdirektor Günter Gorenzel will nach den Eindrücken der Vorbereitung nichts ausschließen. „Uns würde in der Offensive eine Alternative gut tun. Wir haben nur ein Tor in den letzten drei Spielen aus der Partie heraus gemacht. Dabei gibt es grundsätzlich nicht die Maßgabe, niemanden fest zu verpflichten. „Ob eine Leihe oder ein Kauf – wir sind für alles offen und versuchen, etwas möglich zu machen."

Grimaldi-Wechsel trotz Verletzung? Uerdingen weiter interessiert

Update vom 22. Januar 2019: Nach der Verletzung von Adriano Grimaldi im Training der U21 ist jetzt bekannt, wie schwer es den Angreifer erwischt hat. Die bittere Diagnose: Syndesmosebandriss im Sprunggelenk und zwei bis drei Monate Pause. Aktuell geht der 27-Jährige auf Krücken.

Ein Wechsel im Winter ist aber damit keineswegs vom Tisch. Der KFC Uerdingen soll weiter an einem Wintertransfer von Grimaldi interessiert sein, wie dieblaue24 berichtet. Allerdings könnte die Verletzung den Preis drücken. Normalerweise war bei einem Wechsel mit einer Summe zwischen 600.000 und 800.000 Euro gerechnet worden.

Wie hoch die Transfersumme bei einem Wechsel tatsächlich werden würde, hängt nun maßgeblich von Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold ab, der mögliche Transfergespräche führen würde. Er wollte sich aber am Montag nicht zum Thema Grimaldi äußern. 

Adriano Grimaldi verletzt sich im Training mit der U21 - Platzt jetzt ein Wechsel?

Update vom 21. Januar 2019: Adriano Grimaldi zog sich im Training mit der U21 eine Sprungelenksverletzung zu und nimmt deshalb nicht an den Übungseinheiten der Profis teil. Das gab der TSV 1860 in einer Pressemitteilung bekannt. Um zu einer genauen Diagnose zu kommen, werden weitere Untersuchungen folgen. Das könnte natürlich auch Auswirkungen auf einen möglichen Transfer des wechselwilligen Offensivmannes haben.

Update vom 11. Januar 2019, 16.49 Uhr: Das klingt doch schwer nach zeitnahmen Abschied. Wie die Löwen auf ihrer Homeqage vermelden, reist Stürmer Adriano Grimaldi am Samstag nicht mit ins Trainingslager nach Spanien. Das habe man gemeinsam entschieden, hieß es. „Er wird mit der U21 trainieren und kann, sollte ein Wechsel nicht zustande kommen, danach wieder ins Training der Profi-Mannschaft einsteigen“, schreiben die Sechziger. 

Am Samstagmittag bricht das Team von Trainer Daniel Bierofka ins Trainingslager nach Oliva Nova (in der Nähe von Valencia) auf. 

Grimaldi vor Abschied? Uerdingen holt anderweitig Ersatz für die Offensive

Update vom 10. Januar 2019, 12.57 Uhr: Geht er oder bleibt er? Ein Abschied von Adriano Grimaldi im Winter steht beim TSV 1860 München weiterhin im Raum. Allerdings sind sich selbst die Medien nicht so ganz einig, wie der aktuelle Stand beim Angreifer ist.

Adriano Grimaldi verlässt den TSV 1860 München nach nur einem halben Jahr.

Während die Abendzeitung berichtet, dass ein Grimaldi-Transfer nach Uerdingen vom Tisch sei, will dieblaue24 wissen, dass im Hintergrund weiterhin verhandelt wird und der Wechsel von Ingolstadts Osawe zum KFC daran nichts geändert hat. Demnach wird zwischen den Verein weiter um die Ablöse gefeilscht.

Weil Aufsteiger Uerdingen den Durchmarsch in die Zweite Liga schaffen will, soll Grimaldi trotzdem im Winter verpflichtet werden. Bei der Ablöse gibt es aber noch große Differenzen zwischen den Vereinen. 350.000 Euro soll Uerdingen geboten haben, 1860 sich aber 600.000 Euro vorstellen. Weil Grimaldi noch bis 2021 Vertrag hat, werden ihn die Münchner wohl nicht für viel weniger ziehen lassen.

Beim Training der Löwen am Mittwoch soll der Angreifer, der im Testspiel fehlte, mit Feuereifer dabeigewesen sein. Ob er mit nach Spanien fliegt, ist ungewiss.

TSV 1860: Adriano Grimaldi zu Uerdingen? Neue Entwicklung senkt Transfer-Chancen drastisch

Update vom 9. Januar 2019, 20.25 Uhr: Besteht doch noch Hoffnung, dass Löwen-Stürmer Adriano Grimaldi bei 1860 bleibt? Zumindest sind die Chancen auf einen Transfer zum KFC Uerdingen durch eine neue Entwicklung offenbar drastisch gesunken: Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ verpflichteten die Uerdinger nun einen anderen Stürmer. Osayamen Osawe wechselt demnach noch im Winter vom FC Ingolstadt zum KFC.

Ob für Grimaldi dann noch Platz im Kader und Portmonee der Uerdinger ist, scheint zumindest fraglich. Schon vor der Verpflichtung von Osawe soll KFC-Investor und Präsident Mikhail Ponomarev nicht bereit gewesen sein die von 1860 geforderte Ablösesumme zu zahlen.

Allerdings bleibt Adriano Grimaldis Aussage, dass er die Löwen gerne verlassen möchte. Dies könnte nun andere Vereine auf den Plan rufen. 

Grimaldi vor Absprung? Gorenzel bleibt cool: „Wir lassen uns nicht erpressen“

Update vom 4. Januar, 19.55 Uhr: Löwen-Sportchef Günther Gorenzel bestätigte, dass der Adriano Grimaldi seit Monaten im Fokus einiger Konkurrenten (u.a. Uerdingen) stehe. „Adrianos Leistungseinbruch und das Interesse des einen oder anderen Vereins liegen nah beisammen“, meinte der Sportchef, dem das mediale Verhalten des 27-Jährigen sauer aufstößt. Persönlich habe ihn der Angreifer bislang nicht über einen Wechselwunsch informiert, wohl aber sei „von der Grimaldi-Seite“ in einem Presseorgan entsprechender Unzufriedenheits-Druck aufgebaut worden. Gorenzels unmissverständliche Reaktion: „Adriano soll uns ein Angebot bringen, wenn er weg will. Wir werden uns sicher nicht erpressen lassen.“ Eine Ablöse im höheren sechsstelligen Bereich würden die Sechziger für Grimaldi wohl akzeptieren. „Aus sportlicher Sicht wird er nicht abgegeben. Wenn, dann nur aus wirtschaftlicher Sicht“, so Gorenzel.

Update vom 4. Januar, 17.20 Uhr: Noch am Freitag-Nachmittag hat sich Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold zu den Gerüchten um Adriano Grimaldi geäußert. Seine Mitteilung im Wortlaut:

„Die Berichterstattung zu Adriano Grimaldi überrascht mich sehr. Ich kann nur sagen, bei mir ist keine Anfrage eines anderen Vereins zu dem Spieler eingegangen. Und dass Adriano ein temperamentvoller Spieler ist, der mit der Situation, wie sie sich in der zweiten Hälfte der Hinrunde darstellte, unzufrieden war, ist doch klar. Und dass ich mich regelmäßig mit den Beratern der Spieler austausche, gehört zu meinem Job. Dabei ging es aber nicht um einen Wechsel, sondern um seine aktuelle persönliche und sportliche Situation. Wir sind von Adrianos Qualität völlig überzeugt und sind froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben.“

Update vom 4. Januar, 15.19 Uhr: Nach den Gerüchten um einen baldigen Abschied von Adriano Grimaldi hat sich Günther Gorenzel in einer Presserunde geäußert. Der Sportchef der Löwen bestätigt: „Wir wissen, dass sich der KFC Uerdingen mit Adriano Grimaldi beschäftigt.“ Zudem sagte er: „Stand heute morgen liegt kein Angebot auf dem Tisch, ich habe noch mit Herrn Scharold gesprochen.“ Allerdings gab er zu, dass es intern eine Schmerzgrenze gebe, bei der ein Verkauf des Torjägers eine Option sei.

Gerücht um Adriano Grimaldi könnte für Unruhe bei Löwen sorgen

München - Eigentlich schien es mit dem Sieg zum Abschluss der Hinrunde gegen den 1. FC Kaiserslautern wieder ruhiger um die Löwen geworden zu sein. In den Tagen zuvor hatten neben der sportlichen Misere vor allem die geplatzte Weihnachtsfeier und deren Hintergründe die Schlagzeilen dominiert. Doch nach wenigen Tagen im Jahr 2019 droht den Löwen neues Ungemach.

Diesmal kommen die schlechten Nachrichten aber nicht von innen, sondern von einem Ligakonkurrenten. Der KFC Uerdingen will nach Informationen von dieblaue24 Adriano Grimaldi verpflichten. Dabei will der aktuelle Dritte der 3. Liga den Topstürmer der Löwen nicht erst im Sommer haben, sondern sofort.

KFC Uerdingen mit unmoralischem Angebot?

Gerade zu Saisonbeginn gab es für Adriano Grimaldi viel Grund zu jubeln.

Dabei sollen die Krefelder dem 27-Jährigen ein unmoralisches Angebot unterbreitet haben. Ihm sollen bei einem Wechsel deutlich mehr Gehalt als in München sowie ein langfristiger Kontrakt winken. Bei 1860 München steht Grimaldi noch bis 2021 unter Vertrag.

Aus sportlichen Gründen ist ein Transfer des Topstürmers überhaupt kein Thema. Grimaldi ist nach wie vor ein wichtiger Teil der 1860-Planungen, gerade was den mittelfristig angepeilten Aufstieg in die Zweite Liga betrifft. Allerdings könnten Sparzwänge die Löwen möglicherweise dazu zwingen den 27-Jährigen zu transferieren. 

Auch interessant: Das ist der Winterfahrplan der Münchner Löwen

Angeblich unzufrieden bei 1860 - will Grimaldi weg?

Das letzte Wort in dieser Causa dürfte Geschäftsführer Michael Scharold haben, der am besten wissen dürfte, wie es um die finanzielle Situation der Löwen bestellt ist. Sollte es tatsächlich zu einem Verkauf von Grimaldi kommen, soll laut dieblaue24 eine Summe von etwa 600.000 Euro als Ablöse realistisch sein.

Einem Bericht der Abendzeitung zufolge soll Grimaldi, der in den letzten vier Spielen 2018 dreimal von der Bank kam, bei den Löwen auch nicht ganz glücklich sein. Demnach habe er sich über die mangelnde Kommunikation bei den Sechzgern beschwert. Die Spieler wüssten in seinen Augen nicht, woran sie bei Trainer Daniel Bierofka seien. Grimaldi soll die Löwen auch darüber informiert haben, dass vieles nicht so laufe, wie er es sich vorstelle und deshalb stark über einen Winterwechsel nachdenke. Aus Löwen-Sicht kommt da ein mögliches Angebot aus Uerdingen zur absoluten Unzeit.

Lesen Sie auch: Nach Aufstieg und Drittliga-Hinrunde - Wer ist der Löwen-Spieler des Jahres 2018?

sh

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