Das Trio der guten Hoffnung

So weit sind die Löwen-Neuzugänge

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Jan Mauersberger, Levent Aycicek und Rubin Okotie (v.l.) gewannen am Sonntag das Fußball-Tennis-Turnier.

Estepona - Am Montag treten die Löwen gegen Dynamo Kiew an - und natürlich wird dann das Neu-Trio wieder im Fokus stehen. Die tz erläutert den Stand der Dinge.

Natürlich ist immer Vorsicht geboten bei der Beurteilung von Testspielen. Gerade die Vorbereitungs-Könige des TSV 1860 können ein Lied davon singen, wie viel Siege gegen Stoke und Konsorten in den österreichischen Bergen oder spanischen Ebenen wert sind: Nullkommanullnullnull. Das 2:1 (1:0) gegen den herzhaft einsteigenden rumänischen Erstligisten Pandurii sollte man deshalb nicht überbewerten. Ein krasser Torwartfehler verhalf den Löwen zur Führung, sehenswert war das 2:0, als Bremen-Leihgabe Levent Aycicek (21) nach einer Kombination über Bülow und Mölders aus acht Metern ins lange Eck feuerte.

„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht verlieren wollte“, lobte Benno Möhlmann. „Aber ich erwarte schon, dass wir uns im Spiel am Montag gegen Dynamo Kiew (16 Uhr, Liveticker bei tz.de) weiter verbessern. Wir haben nach Balleroberung zu viele leichte Fehler im Spielaufbau gemacht und müssen im Umschalt­spiel schneller werden.“

Speziell im Fokus werden auch gegen den Champions-League-Achtelfinalisten wieder die drei Winter-Zugänge stehen: Jan Mauersberger, Levent Aycicek und Sascha Mölders. Die tz erläutert den Stand der Dinge.

Mauersberger: Der 30-jährige Innenverteidiger, vom KSC zu den Löwen gekommen, ist bislang die offensichtlichste Verstärkung. „Jan hat das fehlerlos gemacht da hinten, hat die Leute gut organisiert“, sagte Möhlmann über den Auftritt gegen Pandurii. Mit seiner Größe von 1,93 Metern sei Mauersberger nicht nur hinten eine Bank, sondern bei Offensiv-Standards eine „echte Waffe“, sagt sein Nebenmann Chris Schindler. Mit seiner freundlichen Art ist der Münchner bereits gut integriert.

Aycicek: Erstes Spiel, erstes Tor. „Das war ein super Einstand und gibt mir Selbstvertrauen“, sagte der am liebsten zentral agierende Offensivmann, der bei 1860 eher über die Flügel kommen soll. Mit seiner Schnelligkeit und Technik sollte der Deutsch-Türke das oftmals zu träge Spiel der Löwen beleben. „Levent hat schon das gemacht, was ich von ihm erwarte: Dass er technisch sicher spielt, Vorlagen gibt und den Abschluss sucht“, sagte Möhlmann. Aycicek: „Man sieht, dass der Trainer ’ne Spielweise hat, ich hab die eigentlich beim ersten Training schon verstanden. Klar fehlt noch ein bisschen, aber ich denke, da kann ich mich schnell reinfuchsen.“

Mölders: Dem Leih-Stürmer aus Augsburg ist sein Trainingsrückstand noch anzumerken. „Sascha ist noch nicht in der absoluten Form, die er haben soll, aber das war schon deutlich besser“, sagte Möhlmann über den 30-Jährigen.

Ein Trio der guten Hoffnung also, das die Löwen da an Land gezogen haben.

lk

Der 1860-Trainingslager-Ticker

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