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Horrorszenario Abstieg droht

TSV 1860 nur knapp vor den Abstiegsrängen: Diese Maßnahmen sollen nun helfen

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Am Montag um 11.03 Uhr gingen Daniel Bierofka und seine Mannen zum Laufen.

Der TSV 1860 steckt wieder in einer sportlichen Talphase. Nach Daniel Bierofka richtet auch Sportchef Günther Gorenzel Worte an die Mannschaft und spricht über eine ähnliche Situation bei 1899 Hoffenheim.

München - Trainer Daniel Bierofka gab am Sonntag nach der 2:3-Niederlage beim Karlsruher SC die Marschroute für die Trainingswoche vor. „Es gibt richtig Feuer“, sagte er angefressen. „Jeder muss sich jetzt hinterfragen. Habe ich die richtigen Spieler aufgestellt? Die Spieler müssen sich fragen, warum sie in der ersten Halbzeit keine Leistung gezeigt haben.“ Mit der blauen Wohlfühloase ist es endgültig vorbei. Die Abstiegsränge sind gerade einmal zwei Punkte entfernt. „Wir müssen wachsam sein und die richtigen Schlüsse ziehen“, fordert Sportchef Günther Gorenzel. „Ich hatte eine ähnliche Situation in Hoffenheim, am Ende haben wir in der Relegation gegen Kaiserslautern gerade noch den Klassenerhalt geschafft.“ Das Horrorszenario Abstieg sollte nicht am Ende dieser Saison stehen. „Damals sind Dinge laufen gelassen worden und die Spieler haben zu wenig Verantwortung übernommen. Keiner hat sich an die eigene Nase gefasst.“

Am Montag gab es eine Ansprache, dann ging’s für Bierofka und seine Mannschaft zum Laufen an die Isar. „Ich nehme klar die Führungsspieler in der Pflicht“, sagt Gorenzel. „Ganz unabhängig von der persönlichen Situation. Ich erwarte, dass Verantwortung in der Kabine und auf dem Platz übernommen wird.“ Mit Einzel- und Gruppengesprächen soll das den Spielern eingebläut werden, die ersten wurden gestern geführt. „Es gibt zwei oder drei Spieler, die ich ganz bewusst in die Verantwortung nehme, und einen Kreis von neun Spielern, die mehr Erfahrung haben. Die müssen sich der Verantwortung ganz bewusst stellen und ihren Mann auf dem Platz und in der Kabine stehen!“

Sportchef Günther Gorenzel fordert eine sportliche Reaktion.

Devise vor Zwickau: „Verantwortung zeigen und raus aus dem Schneckenhaus!“

Am Sonntag klappte das nur bedingt. Günther Gorenzel: „Wenn ich mir unsere drei Gegentore ansehe, lässt sich mindestens eins verhindern, wenn wir miteinander reden.“ In Karlsruhe pennten die Löwen bei drei Standardsituationen. Daniel Bierofka: „Wenn man sich die drei Gegentore anschaut, hätten wir hier gar nicht herfahren müssen.“ In den letzten zehn Spielen gab es nur einen Sieg. „Bei uns stellt jeder seine persönliche Geschichte über die Dinge“, sagt der Sportchef. „Wenn es für mich als Spieler selber läuft, ist es leicht, Führungsspieler zu sein, wenn das nicht so ist, dann zeigen sich die wahren Persönlichkeiten. Und die brauchen wir jetzt!“

Wie konnte es aber so weit kommen? Die Löwen starteten recht gut in die Saison, am sechsten Spieltag war 1860 noch Vierter, dann folgten Spiele, die oft erst spät und mit Pech nicht gewonnen werden konnten. „Dann fängt man zu denken an und kommt in einen Prozess, wo man gegensteuert“, erklärt Gorenzel. „Es gibt Spieler, die sich in Drucksituationen immer mehr in ein Schneckenhaus zurückziehen – das ist die verkehrte Reaktion!“ Die Ansage: Verantwortung zeigen und raus aus dem Schneckenhaus! Am Samstag wartet Zwickau. Gorenzel: „Ich will eine Reaktion sehen!“ 

Florian Fussek

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