Mann droht mit Bomben: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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Arzt-Besuch

Darum schaute Goran Sukalo bei Dr. Müller-Wohlfahrt vorbei

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Goran Sukalo bereitet Benno Möhlmann Kopfzerbrechen.

München - Benno Möhlmann reist mit seinen Löwen voller Zuversicht zu Union Berlin. Nur ein 1860-Sorgenkind gibt es weiterhin: Goran Sukalo. Der stattete Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt einen Besuch ab.

Wenn einem Goran Sukalo dieser Tage über den Weg läuft an der Grünwalder Straße, dann ist er meistens unterwegs zum Arzt. So auch Freitag am späten Vormittag. Diesmal allerdings zu einer ganz prominenten Adresse: Dienerstraße 12, Alter Hof. 

Dort hat Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt seine Praxis, der ehemalige Bayern-Doc. „Ein spezieller Arzt, dem ich vertrauen kann“, sagte Sukalo zur tz. Und von dem sich der 34-Jährige jetzt endlich Aufklärung darüber erhofft, was der Auslöser für seine Adduktorenprobleme ist, mit denen er sich jetzt bereits seit über einer Woche herumschlägt. Sukalo: „Mir dauert das schon viel zu lange. Am Anfang habe ich eigentlich gedacht, dass das in zwei Tagen wieder in Ordnung ist…“

Die leidige Geschichte mit Sukalo, der bei Benno Möhlmann fest als neuer Sechser eingeplant war, ist derzeit das Einzige, das die Laune beim Löwentrainer etwas trübt. Selbst das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg, das am vergangenen Samstag verloren ging, hat Möhlmann in guter Erinnerung behalten. Und er sagt: „Auch wenn wir, was den Tabellenstand und die Punkte betrifft, nichts verändern konnten, so hat die Partie gegen Nürnberg die Chancen auf den Klassenerhalt doch verbessert.“ Wir sind uns intern einig, dass wir den richtigen Zusammenhalt gezeigt und Fußball gespielt haben. Besseren Fußball als im alten Jahr, und dieses Wissen gibt uns Power für das Spiel am Sonntag bei Union Berlin (Anstoß 13.30 Uhr, bei uns im Live-Ticker). Denn wir haben gegen Nürnberg eine Basis geschaffen, die es ermöglicht, dass wir wieder erfolgreich sein können. Jetzt müssen wir auch punkten, bevor es zu spät ist.“ Die Zusammenarbeit im ganzen Verein sei besser geworden, so Möhlmann. „Diese Woche wurde wenig Negatives vermeldet, das Umfeld ist schon ruhiger geworden.“

Weil man offenbar auch was wegstecken kann und nicht mehr lange mit dem Schicksal hadert. Wie auch Sascha Mölders, dessen zwei vergebene Großchancen gegen den Club bei ihm keine Spuren hinterlassen haben. „Die sind bei mir aus dem Kopf“, sagte der vom FC Augsburg ausgeliehene Stürmer, „jetzt heißt es einfach: In Berlin wieder ein gutes Spiel machen, wieder viele Chancen herausarbeiten, und dann eben diese auch verwerten.“ Die Partie gegen Nürnberg hat sich Mölders übrigens hinterher noch mal in voller Länge auf DVD angeschaut. „Das mache ich immer so“, verriet er. Profihaftes Verhalten, kann man da nur sagen. Vielleicht legt Mölders vor der Partie am Sonntag ja noch ein paar alte DVDs ein. Jene, auf denen seine bisherigen Treffer gegen Union festgehalten sind. Drei waren es bisher. Für den FSV Frankfurt.

tz

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