Heimschlaf gegen die Arena-Schwäche?

Sieg gegen Hoffenheim: Wolf verrät sein Erfolgsrezept

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Marius Wolf und Daylon Claasen feiern den Treffer zum 1:0.

München - Vor dem Pokalspiel gegen die TSG Hoffenheim verzichtete Trainer Torsten Fröhling auf das übliche Übernachten im Team-Hotel. Youngster Marius Wolf hat's gefreut.

Nach dem überzeugenden 2:0-Sieg im DFB-Pokal gegen die TSG 1899 Hoffenheim ist die Löwenwelt wieder in Ordnung. Die Leistung gegen den Bundesligisten, die man dem TSV 1860 nach dem unglücklich verlaufenen Saisonstart so nicht ohne Weiteres zugetraut hatte, macht Hoffnung, dass sich auch die Situation in der Zweiten Liga hin zum Besseren wendet. Man habe schon seine Berechtigung, diesen Beruf auszuüben, merkte Stefan Ortega nach dem Weiterkommen in Richtung der Kritiker der vergangenen Wochen leicht süffisant an.

Neben dem unglaublich aktiven Torschützen Daylon Claasen gehörte auch Marius Wolf durch seinen couragierten Auftritt zu den Gewinnern des Samstagabends. Doch hat die starke Leistung des Linksaußen und der gesamten Mannschaft einen besonderen Grund gehabt? Normalerweise nächtigen die Profis des TSV 1860 München vor jedem Heimspiel im Rilano-Hotel in Schwabing, um sich gemeinsam auf die anstehende Begegnung einzustimmen. Doch vor dem Pokalspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim hat Trainer Torsten Fröhling auf das Ritual verzichtet.

Besonders Marius Wolf hat's gefreut. Der 19-Jährige, der nach zwei Joker-Einsätzen in der Liga gegen Hoffenheim endlich von Beginn an auflaufen durfte und durch seine Leistung ein dickes Empfehlungsschreiben für weitere Startelfeinsätze geliefert hatte, meinte gegenüber der Bild: "Ich fand es richtig gut, dass wir zum ersten Mal nicht im Hotel geschlafen haben. Ich bin daheim aufgewacht und hatte gleich Super-Laune." Der Heimschlaf als Trumpf gegen die Arena-Heimschwäche? Wieso nicht auch öfters, wenn es gegen Volland, Kuranyi und Co. so hervorragend geklappt hat?

Auf die kommende Liga-Partie in Nürnberg blickt Wolf nach der verdienten Pokalüberraschung mit großer Zuversicht. "Wir brauchen uns vor niemandem zu verstecken. Wenn wir genau die gleiche Einstellung zeigen, bin ich sicher, dass wir auch in Nürnberg gewinnen." Wolfs Bewerbungsschreiben für einen erneuten Startelf-Einsatz gegen den Club liegt bei Trainer Torsten Fröhling seit Samstagabend auf dem Tisch.

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