"Da könnte was gehen"

Eichin will EM-Kicker holen - Matmour-Wechsel fix

+
Thomas Eichin hat einen EM-Spieler auf seiner Wunschliste.

München - Nun ist es fix: Karim Matmour wird in der kommenden Saison die Löwen verstärken. Außerdem hat Sportchef Thomas Eichin ein Auge auf einen ungarischen Nationalspieler geworfen.

Der dritte Neuzugang bei den Löwen ist unter Dach und Fach. Nach Marnon Busch und Jan Zimmermann wird auch Karim Matmour an die Grünwalder Straße wechseln. Das bestätigte jetzt sein Berater Gerrit Hartung gegenüber der tz. Matmour ist ein 31 Jahre alter Offensivmann, der in Straßburg geboren wurde und 32 Länderspiele für Algerien (zwei Tore) bestritten hat. Zuletzt stand Matmour beim englischen Zweitligisten Huddersfield Town für ein halbes Jahr unter Vertrag, jenem Klub also, bei dem Ex-Löwe Christopher Schindler am Freitag das Training aufnimmt.

David Wagner, der deutsche Trainer von Huddersfield, hätte auch Matmour gerne weiterbeschäftigt, allerdings fanden beide Parteien keine Einigung in finanzieller Hinsicht. Matmour hat zwischen 2006 und 2013 101 Bundesligaspiele (fünf Tore) für den SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt bestritten. 2013 wechselte er in die 2. Liga zum 1. FC Kaiserslautern, wo er zwei Jahre lang unter dem jetzigen Löwencoach Kosta Runjaic gespielt hat. Man kennt sich also. Mit dem brasilianischen Stürmer Victor Andrade (Benfica Lissabon) soll in dieser Woche ebenfalls alles perfekt gemacht werden.

Thomas Eichin hat Interesse an Laszlo Kleinheisler

Kleinheisler (r.) spielte bei der EM ein starkes Turnier.

Ansonsten sieht sich der neue Sportchef Thomas Eichin auch bei seinem Ex-Verein Werder Bremen nach frischem Material um. Und hat einen Spieler im Auge, der jetzt bei der EM in Frankreich positiv aufgefallen ist: Der ungarische Mittelfeldspieler Laszlo Kleinheisler (22), den er im Winter an die Weser geholt hat. Bei Trainer Viktor Skripnik fand Kleinheisler aber kaum Beachtung und kam in der Rückrunde nur auf sechs Einsätze. Eichin: „Sollte Junuzuvic bei Bremen bleiben, könnte mit Kleinheisler was gehen.“

Auch beim FC Chelsea wolle er sich umhören. Von dort hat Eichin ja in der vergangenen Saison Abwehrmann Papy Mison Djilo­bodji verpflichtet, der für Werder stark aufspielte. Der Löwensportchef: „Chelsea hat immer rund 40 Spieler unter Vertrag, die ausgeliehen werden.“

1860 und seine Trikots: Ein historischer Streifzug

So fesch spielen die Löwen bei ihrem Wiesn-Heimspiel 2016. Wie im vergangenen Jahr kommt das Trikot im Westenlook daher – die dunkelblaue Farbe mit Löwenmusterung gibt dem Ganzen einen edlen Touch. © TSV 1860
Bei Heimspielen laufen die Löwen 2016/2017 wie schon die Vorsaison mit weiß-blau gestreiften Trikots auf. Es gab nur in Details Veränderungen. © TSV 1860
Auswärts spielen die Löwen in elegantem anthrazitfarbenen Jersey. Wir finden: Ein absoluter Hingucker. © TSV 1860
Der Wiesn-Dress 2015 ist auf jeden Fall ein echter Hingucker. Das Trikot erstrahlt im satten Grün mit Goldknöpfen. Über dem Wappen auf der stolz geschwellten Löwen-Brust steht: "Münchens Große Liebe". © TSV 1860
So spielten die Löwen 2015/2016 bei ihren Heimspielen. Sechzig kehrte zum klassischen weiß-blauen Streifenmuster urück. © TSV 1860
Auswärts trat 1860 in dunkelblauen Trikots mit hellblauen Nadelstreifen auf. © TSV 1860
Erinnerte etwas an den FC Arsenal in blau: Julian Weigl zeigt das Heimtrikot 2014/2015. © TSV 1860
Neuzugang Edu Bedia zeigt sich im Auswärtstrikot für die Saison 2014/2015. © TSV 1860
Zum Wiesn-Derby gegen Ingolstadt liefen die Sechziger im Lederhosen-Style auf. © MIS
So sah das Löwen-Heimtrikot der Saison 2013/14 aus. Der neue Hauptsponsor Volkswagen verzichtete auf sein Logo, warb stattdessen mit dem Schriftzug "Think Blue", zu deutsch "Denke blau". © MIS
Die Auswärtstrikots präsentierten sich in schlichtem Dunkelblau mit einem weiß-blauen Bruststreifen. Chic! © MIS
Im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund spielten die Löwen in ihrem Wiesn-Trikot 2013. © MIS
Ungewohnt dunkel: In diesem Trikot spielten die Löwen 2012/2013 daheim. © TSV 1860
Das Auswärts-Dress 2012/2013 dagegen mutete wie ein Heimtrikot an. © TSV 1860
Premiere: In dieser Spielzeit präsentierten die Löwen im September ein fesches Wiesn-Trikot. © TSV 1860
So spielte der TSV 1860... © Stefan Matzke / sampics
... in der Saison 2011/2012. © Stefan Matzke / sampics
So sahen die Trikots 2010/2011 aus. © picture alliance / dpa
Alexander Ludwig zeigt das Jersey der Saison 2009/2010. © Stefan Matzke / sampics
Im Heimspiel gegen Borussia Dortmund präsentieren die Löwen ihr Jubiläumstrikot zum 150. Geburtstag.  © TSV 1860
Das Trikot kann beidseitig getragen werden. Eine Seite zeigt in einer Fotokollage Highlights der Löwen-Geschichte sowie große Spieler. © TSV 1860
Die andere Seite ist in den Farben des Hauptvereins grün-gold gehalten. © TSV 1860
Auswärts traten die Löwen in hellblau-dunkelblau gestreiften Jerseys an. © picture-alliance/ dpa
Legendär und außerordentlich beliebt war bei den Anhängern das Modell der Spielzeit 2008/2009. Der große Löwe auf dem Dress beeindruckte. © picture-alliance/ dpa
Das Trikot gab es als Ausweichvariante auch in gelb-grün. © picture-alliance/ dpa
Wirbel gab es vor der Saison 2007/2008. Das Trikot der Sechziger gefiel zwar von der Farbaufteilung ... © Christina Pahnke / sampics
... allerdings sorgte der rote Schriftzug von Spnonsor "Trenkwalder" für Aufstand im Fanlager, was die Löwen veranlasste das Trikot etwas zu ändern. © picture-alliance/ dp a
Auf dem Auswärts-Dress wurde der Schriftzug weiß. Auf dem Heimtrikot blieb er rot. © Stefan Matzke / sampics
Anfangs der Spielzeit 2006/2007 lächelten Manager Stefan Reuter (r.) und der Pächter des Fan-Artikel-Shops Max Hintermeier noch, als das Trikot mit dem Wettanbieter-Aufdruck vorgestellt wurde. Doch später musste der "bwin"-Aufdruck weichen. © picture-alliance/ dpa
Deswegen hieß es danach auch nur noch: "We win". Der Grund war das Werbeverbot für private Sportwetten-Anbieter in Bayern. © dpa
Mit traditionellen Streifen gingen die Löwen in die erste Saison in der Allianz Arena. Der Aufsteig sollte allerdings 2005/2006 bekanntlich nicht gelingen. © picture-a lliance/ dpa/dpaweb
Schick: Remo Meyer im Ausweichtrikot 2005/2006. © sampics
Zum Verstecken ausgezeichnet geeignet - Matze Lehmann im Mai 2006 unter der weißen Variante. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
Schickes Muster, aber eher mäßige Auszieh-Eigenschaften: Torben Hoffmann kämpft im April 2006 gegen die Garderobe. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
In die erste Zweitliga-Saison 2004/2005 gingen die Löwen in blaum Trikot mit weißen Nadelstreifen, zu sehen hier an Roman Tyce und Slobodan Komljenovic. © dpa/dpaweb
Längsstreifen machen dick? Martin Max beweist das Gegenteil. Von 2002/2003 und 2003/2004 spielten die Löwen in diesem Streifenmuster. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Fernando Santos zeigt im Dezember 2003 seinen Bizeps und die schicken Längsstreifen. In diesem Trikot stiegen die Löwen allerdings ab. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Schmerzen? Wenn ja, kann es bei Markus Schroth auf diesem Foto aus der Saison 2002/2003 nicht am Trikot liegen - das brachte einen durchaus schicken Diagonalstreifen ins Spiel. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Sah so schick aus, dass Martin Petrov (r.) sogar Harald Cerny an die Wäsche wollte. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Hübscher als die Haarpracht von Erik Mykland war das Trikot der Saison 2001/2002. © picture-alliance / dpa
Bloß nicht zu viel Trikot zeigen: Martin Max als Meister der Verhüllung. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Markus Weissenberger zeigt das Trikot in Aktion. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Und Icke Häßler hebt damit fast ab. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Und jetzt nochmal alle die Hände zum Himmel im 2001/2002-Jersey. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Ungewohntes Bild: Die Löwen traten in bestimmten Spielen in einem gelb-blauen Ausweichtrikot an. © 
Nicht ausziehen, sondern anziehen! Es geht in die Spielzeiten 1999/2000 und 2000/2001. © picture-alliance / dpa
Thomas Häßler zeigt das für die Sechzig-Fans legendäre Trikot. 1999/2000 schlugen die Löwen damit zweimal die Bayern und traten in der Qualifikation zur Champions League an. © sampics/Christina Pahnke
Das Auswärtstrikot war in schlichtem Dunkelblau gehalten. © picture-alliance / dpa
Das Trikot der Saisons 1997/1998 und 1998/99 zierte ein dunkelblau-weißer Bauchring. © picture-alliance / dpa
Hier ist Löwe Ned Zelic (r.) im Zweikampf mit Zoubaier Baya (l.) vom SC Freiburg. © picture-alliance / dpa
Bernahrd Winkler in Akion. © picture-alliance / dpa
Die Auswärtsvariante des Trikots sah irgendwie modischer aus, wie wir finden. © picture-alliance / dpa
Abedi Pelé im Trikot der Saison 1996/1997. Verschieden lange Streifen und der "1860"-Schriftzug auf der Schulter machten es unverkennbar. © picture-alliance / dpa
1995/1996 bestand das Trikot der Sechziger aus einem gestreiften Bauch- und Rückenpart, sowie einem blauen Block auf der Brust. © picture-alliance / dpa
In der dunkleren Auswärtsvariante wurde der TSV übrigens 1996 Deutscher Hallenmeister. Hier präsentiert Kapitän Markus Schwabl den Pokal. © picture-alliance / dpa
Mit diesem Trikot startete 1860 in die erste Spielzeit nach dem Wiederaufstieg 1994. © dpa
Schlicht, aber erfolgreich: Das Pokalsiegertrikot von 1964. © fkn

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Ticker: Dreierpack von Bekiroglu - Löwen siegen deutlich gegen Garching
Ticker: Dreierpack von Bekiroglu - Löwen siegen deutlich gegen Garching
Nächster Löwen-Sieg: 1860 besiegt Zweitligisten Sandhausen
Nächster Löwen-Sieg: 1860 besiegt Zweitligisten Sandhausen
Licht und Schatten im Test: Das sind die Lehren für 1860-Trainer Bierofka
Licht und Schatten im Test: Das sind die Lehren für 1860-Trainer Bierofka
1860 zurück aus dem Trainingslager - darum muss Bierofka jetzt nach Finnland reisen
1860 zurück aus dem Trainingslager - darum muss Bierofka jetzt nach Finnland reisen

Kommentare