Mölders vergab im Spiel viele Schüsse - den verbalen nach dem Spiel aber nicht

Sascha Mölders: „Unmöglich, dass 1860 in München abgelöst wird“

Sascha Mölders gibt lautstark Anweisungen.
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Sascha Mölders gibt lautstark Anweisungen.

Die Spielanalyse von Sascha Mölders dauerte nach dem Derbysieg nur wenige Sekunden. Im Anschluss nahm sich „die Wampe von Giesing“ Max Kothny vor die Brust.

München - Nach dem Derbysieg vom TSV 1860 München bei Aufsteiger Türkgücü München ließ Sascha Mölders es sich nicht nehmen, gegen Max Kothny zu schießen. Mit der Analyse zum Spiel war Sascha Mölders schnell fertig: „Man muss sagen, dass wir hier die bessere Mannschaft waren. Wir haben natürlich sehr, sehr viele Torchancen gehabt“. Der letzte Satz endet abrupt, es folgt keine Ausführung. Denn die „Wampe von Giesing“ möchte noch etwas loswerden, das ihn „schon seit Monaten stört“. Gemeint ist eine Aussage vom Türkgücü-Geschäftsführer: „Der Sportskamerad Kothny hat vor ein paar Monaten mal gesagt, ‚Türkgücü möchte 60 in München ablösen‘.“

Sascha Mölders: „Max Kothny würde gut daran tun, wenn er sich um seine eigene Mannschaft kümmert“

Das konnte der 20-fache Saisontorschütze nicht auf sich sitzen lassen: „Wenn 60 München eines Tages mal in der Kreisliga C spielen sollte: Mit dieser Wucht, die der Verein hat, dieser Fanbase und alles, was drumherum ist, ist es unmöglich, dass 60 in München von irgendjemanden abgelöst wird.“ Weiter zeigte der 36-Jährige sein Unverständnis gegenüber dem zwölf Jahre jüngeren Kothny: „Für mich ist es unerklärlich, so eine Aussage zu treffen.“ Aber Sascha Mölders wäre nicht Sascha Mölders, wenn er es nicht dabei belassen würde. Einen kleinen Seitenhieb,  nett verpackt in einem Tipp, gab es noch obendrauf: „Er würde gut daran tun, wenn er sich um seine eigene Mannschaft kümmert.“

(Paul Ruser)

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