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tz-Experten-Kolumne

Wettberg: Das zeichnet Löwen-Gegner Heidenheim aus

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Marc Schnatterer (r.) ist der Mann bei den Heidenheimern, der voran geht.

München - Endlich rollt die Kugel wieder - das denkt sich auch Karsten Wettberg. In der tz-Experten-Kolumne analysiert er den 1860-Auftaktgegner Heidenheim und verrät, was man sich dort abschauen könnte.

Selten war ich so gespannt vor einem Saisonstart wie in diesem Jahr. Den Löwen wird wenig zugetraut, und deshalb müssen sie von Anfang an alles dransetzen, dies zu widerlegen. Es wäre schlimm, wenn sie jetzt gleich wieder in die Misere geraten. Aber ich hoffe halt auch, dass die Mannschaft durch den Abstiegskampf im Frühjahr zusammengewachsen ist. Und dass wir auswärts anfangen, finde ich gar nicht so schlecht. In der Fremde hat 1860 in der vergangenen Saison bessere Spiele gezeigt als zu Hause. Dazu kommt, dass Heidenheim vor keinem leichten Jahr steht. Die zweite Saison ist für einen Aufsteiger meistens die schwierigere. Noch dazu haben sie mit Florian Niederlechner ihren Torjäger an Mainz 05 verloren. Mit dem Ex-Hachinger hat Heidenheims Trainer Frank Schmidt sein Meisterstück vollbracht. Die Löwen hatten Niederlechner nicht für zweitligatauglich gehalten, und Schmidt hat ihn sozusagen in die Erste Liga geführt.

Karsten Wettberg.

Überhauptmuss man dem Mann große Anerkennung zollen, wie er in seinen Jahren als Trainer in Heidenheim aus vermeintlich wenig doch viel gemacht hat. Auch mit wenig Geld. Die Heidenheimer leben von ihrem Scouting – und das alles andere als schlecht. In der abgelaufenen Saison haben sie wirklich erfrischenden Fußball gezeigt. Und sie wissen, dass es eine Utopie wäre, zu glauben, es ginge auch in der kommenden Saison um etwas anderes als den Klassenerhalt. Worum ich Heidenheim beneide, ist Marc Schnatterer. Seit Jahren ein absoluter Führungsspieler im Verein, so einen Typen würde ich auch gern bei 1860 sehen. Wobei sich Gary Kagelmacher durchaus dazu entwickeln könnte. Der ist ein richtig Guter geworden und hat sich prächtig gemacht. Auch auf Christopher Schindler und dessen positive Entwicklung setze ich – dazu auf den ein oder anderen Jungen. Vor allem auf Marius Wolf. Den sehe ich inzwischen absolut als Stammspieler.

Von Karsten Wettberg, Ex-Trainer und Präsidenten-Berater

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