Kurze Pause? Lauth findet's ganz gut

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Benny Lauth (l.) beim Waldlauf mit Alexander Ludwig, Gabor Kiraly und Trainer Ewald Lienen

München - Nur sieben Tage ruhte der Löwe. Am Montag, am achten Tag nach dem 1:1 bei Union Berlin, bat Coach Ewald Lienen seine Profis vor knapp 300 Zuschauern wieder zum Training. Was der Kapitän sagt.

Um 13.47 Uhr begann für 1860 mit einer Laufeinheit die Vorbereitung auf die Rückserie, die am Sonntag, 17. Januar, mit der Partie in Koblenz startet. Und gejammert wurde nicht – zumindest nicht öffentlich.

Die Bilder vom 1860-Auftakt

Auftakt bei 1860: Waldlauf statt Showtraining

Kapitän Benny Lauth begrüßt die kurze Pause sogar. „Ich find’s ganz gut“, sagte er zur tz. „Natürlich war es wenig Urlaub, aber das hat auch was Gutes: Man verliert keine Kondition und behält den Rhythmus. Und vielleicht bekommen wir ja dafür im Sommer eine Woche länger Urlaub…“

Bis dahin warten 17 Ligaspiele, sprich: 51 mögliche Punkte. Dabei fehlen 1860 „nur“ 38 zur 60er-Aufstiegsmarke… Für derlei Hochrechnungen ist Lauth nicht zu haben. „Wir sind jetzt gerade noch auf eine halbwegs ordentliche Position gekommen“, sagt er. „Ich glaube, wir fahren gut damit, nicht schon wieder vom Aufstieg zu reden. Fünf, sechs Spiele, dann schauen wir mal, was noch geht.“

Verzichten müssen die Löwen noch bis nächste Woche auf Emanuel Biancucchi, Marcos Antonio und Aleks Ignjovski (verlängerter Urlaub). Kenny Cooper (verlängerte Reha in Dallas) kommt wohl in zwei Wochen, Radhouene Felhi weilt bis Ende Januar beim Afrika-Cup in Angola. Für das Comeback von Daniel Bierofka gibt es noch keinen Termin. Warten und hoffen…

lk

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