Nur nicht nachlassen!

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Ewald Lienen mahnt seine Spieler zur Konzentration

München - Nach dem Sieg gegen Hansa Rostock hofft 1860-Trainer Ewald Lienen auf Konstanz: „Das ist jetzt eine Phase, wo du hochmotiviert und hochkonzentriert sein musst, um überhaupt noch oben reinrutschen zu können."

Utopisten? Die Löwen? Und wie soll man dann bitteschön die Karlsruher bezeichnen? Die Badener gehen sogar noch weiter als der TSV 1860.Auch deren neuer Manager Arnold Trentl glaubt noch an den dritten Tabellenplatz, ohne Flachs. Dabei hat der KSC mit 24 Zählern sogar noch zwei weniger auf dem Konto als 1860.

Zwei Groß-Optimisten treffen da also aufeinander am Sonntag im Wildparkstadion. Und klar ist: Nur für den Sieger bleibt die Saison noch einigermaßen spannend, schon ein Punkt könnte bleierne Langeweile bedeuten. 14 Spieltage vor Toreschluss…

„Das ist jetzt eine Phase“, weiß 1860-Coach Ewald Lienen, „wo du hochmotiviert und hochkonzentriert sein musst, um überhaupt noch oben reinrutschen zu können.“ Noch eindringlicher formuliert’s KSC-Kollege Schupp: „Wir sind in der Pflicht zu gewinnen. Mit Mittelmaß wollen wir uns nicht zufriedengeben.“

Kult-Trainer! Echte Typen am Spielfeldrand

Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Nicht nur als Spieler, auch als Trainer feierte Franz Beckenbauer den größten Erfolg im Fußballgeschäft: Er gewann die Fußball-Weltmeisterschaft (1974 und 1990). Nach seiner Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft trainierte er Olympique Marseille.   © getty
Auch in der Bundesliga saß der „Kaiser“ auf der Bank. Zwei Mal übernahm er den Trainerposten als Interimscoach beim FC Bayern München.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
In der Historie der Fußball-Bundesliga hat sich Pál Csernai als Pionier der Raumdeckung unvergessen gemacht. 1980 und 1981 führte er den FC Bayern München zurück an die Spitze der Bundesliga. Eigentlich hätte Max Merkel nach der Entlassung von Gyula Loránt im Juli 1977 den Posten des Cheftrainers übernehmen sollen. Die Mannschaft sprach sich jedoch für Csernai aus, der bis dato Assistenztrainer war.   © getty
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Er war kurz davor, Trainer der Deutschen Nationalmannschaft zu werden. Doch Christoph Daum verbaute sich mit einem haarsträubenden Zwischenfall die Trainerkarriere. „Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe.“ - ein Satz, der in der Bundesliga absoluten Kultstatus genießt.  © getty
Nachdem ihm der Konsum von Kokain nachgewiesen wurde, hat Bayer Leverkusen den Trainer fristlos entlassen, sein Vertrag als Bundestrainer wurde aufgelöst.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Den Spitznamen, den ihm Max Merkel verpasste, wurde er nicht mehr los: Häuptling ondulierte Silberlocke. Den deutschen Fußballfans blieb Jupp Derwall als Nationaltrainer mit der längsten Serie ohne Niederlage (23 Spiele) in Erinnerung.  © getty
Am 26. Juni 2007 starb Derwall nach kurzer, schwerer Krankheit.  © getty
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Nach ihm ist das größte Stadion Österreichs benannt, und sein Name steht für absoluten Offensivfußball: Ernst Happel.  © getty
In Österreich zum Trainer des Jahrhunderts ernannt, feierte Happel seine größten Erfolge jedoch hauptsächlich im Ausland. 11 Monate nachdem er 1992 das Amt des österreichischen Nationaltrainers angetreten war, verstarb Happel an Lungenkrebs.  © getty
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Der SC Freiburg und Volker Finke - es war eine endlos scheinende Ära. 16 Jahre lang trainierte Finke die Breisgauer ohne Unterbrechung, ehe er im Dezember 2006 nach einer erfolglosen Hinrunde seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gab.  © getty
Nach einer unglaublichen Aufholjagd in der Rückrunde bildete sich gar eine Faninitiative („Wir sind Finke“), die den Verein dazu aufforderte, Finke als Trainer zu behalten. Die Fans scheiterten jedoch. Danach zog Finke weiter zu den Urawa Red Diamonds in der J. League.  © getty
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Auch er ist in der Bundesliga ein Dauergast und gehört quasi schon zum Inventar: Friedhelm Funkel. Seine Sporen verdiente sich Funkel bei Bayer 05 Uerdingen. Später trainierte er den MSV Duisburg, mit dem er 1998 ins DFB-Pokalfinale einzog.   © getty
In Duisburg musste Funkel seinen Stuhl im März 2000 räumen, als der Verein auf dem letzten Tabellenplatz lag. Nach Stationen in Rostock und Köln erlebte Funkel bei Eintracht Frankfurt die erfolgreichste Zeit seiner Karriere.  Am 3. Oktober 2009 übernahm Funkel das Traineramt von Lucien Favre bei Hertha BSC.  © getty
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Er ist der harte Hund bei FCB und verlieh so manchem Rohdiamanten aus der Bayernjugend den letzten Schliff. Hermann Gerland brachte als Amateurtrainer Stars wie Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger hervor.  © getty
Nach seiner Anfangszeit beim FCB trainierte er unter anderem Tennis Borussia Berlin, den 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld. 2001 kehrte er nach München zurück. Seit April 2009 ist er Co-Trainer beim FC Bayern.  © getty
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Er war der letzte Trainer der DDR-Fußball-Nationalmannschaft, doch den meisten ist er als harter Hund bei Energie Cottbus bekannt. Mit Cottbus schaffte Ede Geyer den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga und führte seine Mannschaft zuvor bereits ins DFB-Pokalfinale.  © getty
Nach seiner Entlassung in Cottbus kehrte er zunächst zum FC Sachsen Leipzig, später dann zu Dynamo Dresden zurück. Obwohl er das Team in die dritte Liga führte, wurde er entlassen.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Das Wort „Kulttrainer“ müsste neben seinem Namen im Wörterbuch stehen: Der Trainer Rudolf "Rudi" Gutendorf steht als Rekordhalter gar im Guiness Buch der Rekorde. 55 verschiedene Stationen als Trainer hat Gutendorf inzwischen in seinem Lebenslauf stehen.  © getty
Unter anderem war er als Nationaltrainer in den Ländern Australien, Bolivien, Trinidad, Volksrepublik China, Fidschi, Tonga, Tansania, Nepal und Ruanda aktiv. 1997 erhielt er gar das Bundesverdienstkreuz. Demnach hat Gutendorf „in hervorragender Weise als Entwicklungshelfer im sportlichen Bereich das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland gefördert.“  © getty
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Er ist nicht nur Kult, er gehört auch zur Deutschen Fußballgeschichte wie kein anderer. Als Trainer führte Sepp Herberger 1954 die Deutsche Nationalmannschaft zum ersten WM-Erfolg der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bereits zur Zeit der Nazis hatte er das Amt des Reichstrainers inne. Bei der Entnazifizierung wurde er als Mitläufer eingestuft. Legendär sind seine Sprüche wie “Der Ball ist rund“, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ und „Das Spiel dauert 90 Minuten“.  © dpa
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Kult in Mainz, Kult in Dortmund, Kult beim ZDF - in kürzester Zeit hat sich Jürgen Klopp in die Herzen der Fußballfans gecoacht.   © getty
Obwohl er bereits Trainer in Dortmund war, feierte „Kloppo“ bei der Mainzer Aufstiegsparty ausgelassen mit.  © getty
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Die Trainerstationen von Horst Köppel scheinen endlos: Bielefeld, Uerdingen, Dortmund, Düsseldorf, Insbruck, Frankfurt, Gladbach, Al Wahda, ja selbst die Deutsche Nationalmannschaft hat der Trainer in seiner Agenda stehen.  © getty
Dort war er 1983-1984 Co-Trainer. Am 26. April 2009 wurde Horst Köppel als neuer Trainer beim FC Ingolstadt 04 vorgestellt.  © getty
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Brauchen Sie einen Kulttrainer? Hans-Peter Latour sucht derzeit einen Job. In der Bundesliaga hat der Schweizer dabei nicht die beste Duftnote hinterlassen. Der 1. FC Köln hat ihn im November 2007 nach anhaltender Erfolgslosigkeit in der zweiten Liga entlassen.  © getty
Latour kehrte zu Grasshopper-Club Zürich zurück. Sein Vertrag dort wurde nicht verlängert.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Neben Ottmar Hitzfeld gilt er als erfolgreichster deutscher Trainer. Udo Lattek ist aus der Bundesliga-Geschichte genauso wenig wegzudenken, wie der Fußball auf dem Rasen. Allein mit Bayern München holte Lattek sechsmal den Titel.  © getty
Neben Trappattoni ist er der einzige Trainer, der alle drei Europapokale gewinnen konnte. Das letzte Mal stand der Kultcoach 2000 auf dem Platz und rettete Borussia Dortmund im Saisonfinale vor dem drohenden Abstieg.  © getty
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Unvergessen hat sich Ewald Lienen nicht nur durch seine zahlreichen Engagements in der Bundesliga und in Griechenland gemacht, sondern mit seiner akribischen Arbeitsweise.  © getty
Während dem Spiel notiert er seine Gedankengänge auf einem Block. Diese Eigenart brachte ihm den Spitznamen „Zettel-Ewald“ ein.  © getty
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„Loddar“ würde so gerne Trainer in Deutschland sein, darf es aber nicht. Noch kein Bundesligist wollte mit dem Ex-Nationalspieler zusammenarbeiten. Absolut kultverdächtig.  © getty
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Er ist mit 81 Toren Rekordtorschütze beim SC Freiburg, war Spielertrainer beim FC Frauenfeld, holte mit VfB Stuttgart 1997 den DFB-Pokal und führte die Schwaben ein Jahr später ins Finale des Europapokals der Pokalsieger.  © getty
Doch dass aus ihm einmal der Bundes-Jogi werden würde, daran hätte nach unglücklichen Stationen in Istanbul, Karlsruhe, Adanspor, Innsbruck und Wien wohl keiner gedacht. 2004 holte Jürgen Klinsmann Löw in den Trainerstab der Nationalmannschaft. Nach Klinsis Abschied hat der DFB Löw im Juli 2006 als neuen Trainer der DFB-Auswahl vorgestellt.  © getty
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Wer kennt ihn nicht? Werner „Beinhart“ Lorant. Selbst dem größten Anti-Fußball-Fan ist der ehemalige Löwendompteur ein Begriff. Nach seiner Ära beim TSV kann er zwölf weitere Trainerstationen vorweisen. In der Türkei, Zypern, China oder in der Slowakei, ja selbst in der Bezirksoberliga war Lorant auf der Trainerbank zu bewundern.  © getty
Zudem sorgte er in Oliver Pochers Kompetenzteam für Aufsehen, als er eine aus Promis zusammengewürfelte Fußballtruppe coachte, die gegen den FC Bayern antrat.  © getty
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Ein Trainer liegt am Boden, hält sich schmerzverzerrt die Hände vors Gesicht. Na, klingelt‘s? Norbert Meier sorgte in der jüngsten Bundesligageschichte für einen handfesten Skandal. Seine Kopfstoß-Schwalbe gegen Kölns Albert Streit brachte dem Fußball-Trainer ein dreimonatiges Berufsverbot ein.   © getty
Sein damaliger Club MSV Duisburg kündigte seinen Vertrag. Danach bekam Meier einen Job bei Fortuna Düsseldorf.  © getty
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In München bleibt Max Merkel unvergessen: Als Trainer führte der Österreicher die Löwen 1966 zu ihrem bisher einzigen Meistertitel. Nach seiner erfolgreichen Karriere als Trainer machte Merkel als Zeitungs-Kolumnist von sich reden.  © getty
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Der Name Hans Meyer ist in der Bundesliga die Definiton des Wortes Kulttrainer. Meyer war der erste Trainer aus den ostdeutschen Bundesländern, der einen Verein aus dem Westen in die erste Bundesliga führte. Legendär auch seine Stationen in Nürnberg und Gladbach.  © getty
Doch zu Kultstatus stieg Meyer vor allem durch seinen Umgang mit den Medien auf. Sarkasmus und Selbstironie gaben sich hier die Klinke in die Hand.  © getty
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Der Mann mit dem Schnauzer trainierte in der Bundesliga bereits jeden „kleineren“ Verein, der Rang und Namen hat. Über 500 Mal saß Neururer in der Bundesliga bereits auf der Trainerbank. Seine größten Erfolge feierte er mit dem VfL Bochum. Er führte den Verein in die erste Liga zurück.  © getty
In der Saison 2003/2004 fand sich Bochum zwischenzeitlich sogar auf Platz eins der Tabelle wieder. Am Ende erreichte der VFL den 5. Platz, qualifizierte sich für den Uefa-Pokal. 2005 trennten sich die Wege. Zuletzt arbeitete Neururer in Duisburg.  © getty
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Er ist einer der erfolgreichsten Fußballtrainer im Ausland: Otto Pfister ist in seiner Karriere schon viel rumgekommen und trainiert fern ab von Europa seit 1972 mehrer Vereins- und Nationalmannschaften in Afrika und Asien. Obwohl gebürtiger Deutscher, arbeitete Pfister nie in seinem Heimatland. Zuletzt war er als Nationaltrainer Kameruns aktiv.  © getty
Bei der Afrikameisterschaft 2008 führte er sein Team bis ins Finale, kündigte jedoch sein Engagement fristlos, als der Verband seinen kompletten Trainerstab unvorangekündigt austauschte.  © getty
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Er kasierte als Trainer von Borussia Dortmund die höchste Niederlage der Bundesliga-Geschichte (0:12), feierte mit Werder Bremen große Erfolge und führte den 1. FC Kaiserslautern als Aufsteiger zur Meisterschaft. Zur endgültigen Kultfigur im deutschen (und griechischen) Fußball stieg Rehhagel jedoch bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 auf.  © getty
In Deutschland als „König Otto“ bekannt, tauften ihn die Griechen nach dem EM-Erfolg „Rehakles“. 2004 stand gar zur Debatte, Rehhagel als Bundestrainer nach Deutschland zurückzuholen, doch der zum Ehrenbürger von Athen ausgezeichnete Fußball-Trainer lehnte ab.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Erich Ribbeck steht für einen der dunkelsten Punkte in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Unter „Sir Erichs“ Leitung schied Deutschland bei der EM 2000 bereits in der Vorrunde aus.   © getty
Der „Gentleman“, wie er von den Medien getauft wurde, hat mit 10 Siegen, sechs Unentschieden und acht Niederlagen die schlechteste Bilanz aller bisherigen Bundestrainer.  © getty
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Peter „Radi“ Radenkovic  hat seinen eigenen Song, bei Benny Lauth singen die Löwen-Fans nach jedem Treffer den Klassiker von Jennifer Lopez und auch der Kulttrainer Aleksandar Ristić hatte in Düsseldorf seine eigene Stadionhymne. „Hier kommt Alex“, ein Klassiker der Toten Hosen, brüllten die Fortuna-Fans während seiner Amtszeit von den Rängen.  © dpa
Dreimal trainierte „König Alex“, wie ihn die Fans tauften, die Fortuna. Ristic war einer der unterhaltsamsten Trainer der Bundesliga. Zuletzt arbeitete er in Uerdingen.  © getty
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Winnie Schäfer war lange Zeit das Gesicht des Karlsruher SC. Bis 1998 lagen die Geschicke des Sportclubs in seiner Hand. Unter ihm gingen Stars wie Oliver Kahn, Jens Nowotny oder Mehmet Scholl hervor. Nach seiner Zeit beim KSC folgten zwei glücklose Stationen in Stuttgart und bei Tennis Borussia Berlin. Danach kehrte Schäfer der Bundesliga den Rücken. Legendär war sein Intermezzo in Kamerun.  © getty
Als Nationaltrainer konnte er 2002 den Gewinn der Afrikameisterschaften feiern. Wegen Differenzen aufgrund angeblich ausstehender Gehalts- und Prämienzahungen trennten sich die Wege. Seit Dezember 2007 ist Schäfer Trainer des Al Ain Club.  © getty
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Der Kneipenwirt, der als Trainer auf dem Fußballplatz landete: 1991 holte der damalige Frankfurt-Manager Bernd Hölzenbein Dragoslav Stepanovic zur Eintracht. Der Spruch „Lebbe geht weider“ machte „Stepi“ nach der verpassten Meisterschaft 1992 unvergessen.  © getty
Inziwschen war Stepanovic gar in China als Trainer aktiv. Anfang Oktober 2009 wurde er wegen schlechter Ergebnisse beim serbischen Fußball-Erstligisten Vojvodina Novi Sad gefeuert.  © getty
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Als erste Frau in Deutschland hat Tina Theune eine Fußballlehrerlizenz erhalten. Beim DFB machte sich Theune als erfolgreiche Trainerin der Nationalmannschaft verdient gemacht. Die Liste ihrer Erfolge ist lang, unvergessen bleibt jedoch der Triumph bei der Weltmeisterschaft 2003.  © getty
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Kult zum Genießen: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer! Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?! Ich habe fertig!“   © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
„Es gibt nur einen Rudi Völler.“ Ob als Spieler oder später als Trainer, Rudi Völler ist kult. Nur knapp schrammte er 2002 bei der Weltmeisterschaft an dem ganz großen Erfolg vorbei.  © getty
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Er feierte den letzten großen Erfolg als Nationaltrainer. 1996 holte „Börti Börti Vogts“ den EM-Titel. Trotz des Erfolges hatte Vogts bei den Medien und Fans einen schweren Stand.  © getty
Nach der erfolglosen WM 1998 trat Vogts zurück. Später war er auch Trainer der schottischen Nationalmannschaft.  © getty
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Er feierte beim FC Bayern München das erste Double der Fußabll-Bundesliga und gewann mit dem FCB in der Saison 1968/69 die Deutsche Meisterschaft: Branko Zebec.  © getty
Neben unzähligen sportlichen Erfolgen sorgte Zebec auch für negative Schlagzeilen. Vor allem seine Alkoholsucht warf einen Schatten auf seine Leistungen als Trainer.  © getty
Louis van Gaal gilt als "General" oder gar "Louis van Groll". Doch weil der Niederländer immer wieder Herz zeigt und auch lustige Sprüche parat hat, haben ihn die Fans des FC Bayern nach kurzer Anlaufzeit lieben gelernt  © Getty

Die Vorzeichen sprechen für die Löwen. Sieben Spiele sind sie ungeschlagen, 15 Punkte wurden in dieser Zeit eingefahren. Und die Gegner nach Karlsruhe heißen Ahlen (H), Fürth (A), Aachen (H) und Paderborn (A). Nur nicht nachlassen jetzt!

„Wenn wir die Mannschaften aus unserer Tabellenregion nicht hinter uns lassen, dann brauchen wir gar nicht nach oben zu schauen“, sagt Lienen. „Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen wir ans Limit gehen.“ Personell hat der Trainer trotz der Abgänge der letzten Wochen die „Qual der Wahl“. „Ich werde drei, vier Leute nicht mit in den Kader nehmen können, obwohl wir ja jetzt unglaublich viele Spieler verloren haben“, witzelte er am Freitag.

Den gesperrten José Holebas wird links hinten wohl Mate Ghvinianidze vertreten (dafür würde dann Radhouene Felhi in die Innenverteidigung zurückkehren), alternativ stehen Marcos Antonio und Eke Uzoma bereit. Im Sturm wird der zuletzt gesperrte Sascha Rösler wieder neben Benny Lauth beginnen. Ob ein neuer Stürmer verpflichtet wird, ist weiter offen. „Wir machen nur was, wenn sich eine Top-Möglichkeit ergibt“, sagt Lienen.

Die Winter-Transferbörse der Löwen: Wer könnte kommen, wer gehen?

Die Löwen blieben in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurück. Nach der Siegesserie geht aber vielleicht doch noch was nach oben. Im Winter wird der Verein daher vielleicht noch mal auf dem Transfermarkt aktiv. Gesucht werden vor allem ein Innenverteidiger und ein Stürmer. Das sind die Kandidaten.  © Sampics
Eke Uzoma: Er ist der erste Neuzugang für die Rückrunde! Der 20-jährige Nigerianer verstärkt das defensive Löwen-Mittelfeld. Er kam vom SC Freiburg auf Leihbasis.  © Getty
Fernando Cuerda: Der spanische Innenverteidiger absolviert ein Probetraining beim TSV 1860 München. Der 25-Jährige spielte zuletzt in Griechenland bei AO Kavala, zuvor kickte er unter anderem in den zweiten Mannschaften von Atlético Madrid und Sevilla.  © Krammer
Oumar Kondé (links): Der Schweizer, einst Teamkollege von 1860-Co-Trainer Abder Ramdane in Freiburg, war zuletzt vom FC Zürich an den chinesischen Klub Chengdu Blades ausgeliehen und sollte sich im Probetraining für 1860 empfehlen. Vertrag bekam er aber am Ende keinen. ""Er kann uns im Moment nicht helfen", so Löwen-Trainer Lienen. "Er ist körperlich nicht in der notwendigen Verfassung, um sofort einzusteigen.""  © Getty
Alfi Conteh-Lacalle: Der Stürmer absolvierte ein Probetraining beim TSV 1860 München. In der Jugend spielte er beim FC Barcelona, kickte dort unter anderem mit heutigen Weltstars wie Lionel Messi und Andrés Iniesta zusammen. Beim Probetraining konnte er allerdings nicht überzeugen. Lienen: „Wir brauchen Leute, die jetzt körperlich im Saft stehen", das sei bei Alfi nicht der Fall gewesen.  © Mayer
Marco Vorbeck (links): Der 28-Jährige, einst bei Rostock (unter Lienen) ausgebildet, trainiert seit Freitag mit dem Regionalligateam. „Sechzig ist ein geiler Verein“, sagt Vorbeck, der sich seit seinem Aus in Augsburg im Sommer allein fitgehalten hat und nun wieder Anschluss sucht. Lienen zuversichtlich: „Mal schauen, wie sich das entwickelt, vielleicht wird Marco eine Überraschung. Er ist jedenfalls einer, der schon was vorzuweisen hat.“ In der Tat: Vorbecks erstes Profitor: mit Rostock im Olympiastadion 2002 (0:2). Und dann machte er noch einen Doppelpack mit Dresden 2005 beim 1:2 in der Arena.  © Getty
Almong Cohen: Wie tz-online erfuhr, buhlen die Sechziger um den 21-Jährigen von Maccabi Netanya. Er gilt als eines der größten Talente Israels und bekam den Spitznamen "Gattuso Israels" verpasst. In seiner Körpergröße (1,70 Meter) und seiner Spielweise ähnelt er dem italienischen Weltmeister Gennaro Gattuso. Auch andere Vereine sind an ihm dran, etwa Cottbus, Bielefeld und Gladbach. Löwen-Sportdirektor Miki Stevic soll schon mit Cohen telefoniert haben. Tenor: Geh nicht zu den anderen, komm zu uns!  © dpa
Jaouhar Mnari: Der Tunesier kommt beim 1. FC Nürnberg fast gar nicht mehr zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat Miki Stevic schon vor Saisonstart über eine Verpflichtung nachgedacht - es soll sogar Gespräche gegeben haben. Nach Informationen von tz-online wäre der 44-fache Nationalspieler auch zu einem Wechsel in die zweite Liga zu bewegen. Allerdings lässt der neue Club-Trainer Dieter Hecking ihn wohl nicht ziehen, und mit der Uzoma-Verpflichtung dürfte sich das Löwen-Interesse erledigt haben.  © Getty
Kléber Pereira: Nach Informationen von tz-online war der 34-Jährige ein heißer Kandidat für den Sturm. Doch die Verhandlungen führten zu keinem Wechsel an die Grünwalder Straße. Er bleibt in Brasilien, wo er bei  Internacional unterschrieben hat.  © AP
Josh Simpson: Nach Informationen von tz-online wollte der Kanadier schon vor der Saison unbedingt zum TSV 1860 München. Damals wurde daraus nichts. Jetzt spielt er bei Manisaspor in der Türkei groß auf. 1860 bekam Interesse und beobachtete den Flitzer, etwa kurz vor Weihnachten im Pokal gegen Besiktas. Aber: Wie tz-online erfuhr, sind auch Istanbuler Großclubs an ihm dran. Da können die Löwen wohl finanziell nicht mithalten.  © Getty
Orestes: Der Brasilianer war zu Bundesliga-Zeiten Stammspieler bei Hansa Rostock, jetzt ist er nur noch Innenverteidiger Nummer 3. Wie tz-online erfuhr, könnte er sich einen Winter-Wechsel grundsätzlich vorstellen. Ins Profil der Löwen würde er jedenfalls passen: Er hat Erstliga-Erfahrung, kennt Deutschland und kann eine Abwehr führen.  © Getty
Mohamed Dahmane: 1860 soll ein Auge auf den Offensiv-Wirbelwind vom FC Brügge geworfen haben. Das berichten belgische Medien. "Brügge-Manager Luc Devrou hat mich über eine Anfrage von 1860 informiert", bestätigt sein Berater Eric Depireux gegenüber tz-online. Zur Debatte stehe zunächst eine Leihe für die Rückrunde.  © AP
Val Baiano: Auch der 28-Jährige wurde an der Grünwalder Straße thematisiert. Er schoss in der abgelaufenen Saison 18 Tore in der brasilianischen Serie A. Er ist jedoch aus dem Rennen und wechselt nach Mexico zu Monterrey.  © Barueri
Isaac Boakye: Beim 1. FC Nürnberg darf der Ghanaer kaum mehr ran. Sollten sich die Löwen entscheiden, auf der Sturmposition nachzulegen, könnte er ein Thema werden  © Getty
Kaká: Der Namensvetter des brasilianischen Weltstars steht noch bis 2012 bei Hertha BSC unter Vertrag. In der Hinrunde kam der Innenverteidiger beim Schlusslicht kaum zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat 1860 im Dezember angeklopft und sich nach seiner Situation erkundigt. Die da wäre: Hertha wäre wohl bereit, den 28-Jährigen für ein halbes Jahr in die 2. Bundesliga zu verleihen - zu fairen Konditionen. Mehrere Clubs, darunter auch Union Berlin, sind interessiert.  © Getty
Peter Perchtold: Der "Kicker" berichtet von Gerüchten, wonach 1860 am Mittelfeldmann vom 1. FC Nürnberg interessiert sei. Der 1,89 Meter große Sechser kam in der Hinrunde beim Club gar nicht zum Zuge. Er könnte ins Profil der Löwen passen.  © Getty
Thomas Kleine: Stefan Reuter wollte den Innenverteidiger einst unbedingt an die Isar lotsen - doch der 1,91-Meter-Hüne entschied sich für Mönchengladbach. Dort ist der Innenverteidiger ins Abseits geraten. Man würde ihm für einen Wechsel im Winter sicherlich keine Steine in den Weg legen. Vielleicht klappt eine Verpflichtung für die Löwen ja im zweiten Anlauf. Kleine würde mit Sascha Rösler einen alten Bekannten treffen. "1860 ist immer eine interessante Adresse", sagte sein Berater zu tz-online.  © Getty
Lukas Sinkiewicz: Den Ex-Nationalspieler ereilte der Karriere-Knick. Bei Bayer Leverkusen kam er in der Hinrunde kaum zum Einsatz. Deswegen soll eine Ausleihe zur Debatte stehen, Energie Cottbus zeigt Interesse. Vielleicht wäre er ja auch einer für die Löwen. Doch klar dürfte sein, dass ein Sinkiewicz nicht ganz billig ist.  © Getty
Mario Eggimann: Der Innenverteidiger hofft noch, auf den WM-Zug mit aufzuspringen und mit der Schweiz nach Südafrika zu fahren. Doch in der Hinrunde saß er bei Hannover 96 meist draußen. Deswegen dachte er zwischenzeitlich in den Medien über einen Wechsel nach. Doch das hat sich inzwischen erledigt: Eggimann bleibt in Hannover und will sich dort durchsetzen.  © Getty
Daniel Baier: Er ist bei den Löwen als Spielmacher noch in bester Erinnerung. Sein Wechsel nach Wolfsburg verlief nicht so, wie es sich Baier gewünscht hatte. Nach einer Ausleihe nach Augsburg spielt der Ex-Löwe auch in dieser Saison unter Armin Veh keine Rolle. Ein Wechsel liegt nahe - und die Löwen sind ja dafür bekannt, ihre davongelaufenen Schäfchen gerne wieder zurück nach Giesing zu holen. Dem Vernehmen nach soll sich Baier über Dritte bei den Löwen ins Spiel gebracht haben ...  © getty
Daniel Imhof: Der 35-fache kanadische Nationalspieler kam beim VfL Bochum nicht mehr zum Zug. Seine Frau stammt aus der Schweiz, nach Informationen von tz-online strebte der 32-Jährige deswegen einen Wechsel in südlichere Gefilde an. Er wurde den Löwen vor Weihnachten angeboten - die bissen aber bislang nicht an und holten lieber Uzoma. Imhof geht zu St. Gallen.  © Getty
Steve Gohouri: Der Vertrag des Ivorers (29 Bundesliga-Spiele, 10 Länderspiele) bei Borussia Mönchengladbach aufgelöst. "Ich würde mir wünschen, dass es klappt", bewarb er sich auf tz-online für einen Wechsel. Und Miki Stevic sagt über Gohouri: „Er passt in unser Profil und würde uns gut zu Gesicht stehen.“ Doch Gohouri entschied sich anderweitig und unterschrieb in England bei Wigan Athletics.  © Getty
Timo Staffeldt: Nach Informationen von tz-online gab es im Sommer lose Gespräche zwischen Ewald Lienen und dem damals vereinslosen Mittelfeldmann über einen Wechsel. Der Allrounder verlängerte dann doch für ein Jahr beim KSC. Gut möglich, dass das Eigengewächs aber bald eine neue Herausforderung sucht - vielleicht schon im Winter. Alemannia Aachen soll Interesse haben, vielleicht schaltet sich auch 1860 ein.  © Getty
Filip Tapalovic: Auf einmal war er wieder da. Seit Oktober trainiert der vereinslose Ex-Löwe Filip Tapalovic wieder beim TSV 1860. Dennoch ist das ganze mehr eine Art Fitness-Erhaltungsprogramm. Eine feste Verpflichtung hat Ewald Lienen Mitte Dezember ausgeschlossen.  © getty
Berkant Göktan: Viele Fans würden sich nichts mehr wünschen, als Berkant Göktan wieder im Trikot der Löwen zu sehen. Eine erste Anfrage von Miki Stevic und Coach Ewald Lienen blieb ohne Erfolg. Der Türke kickt jetzt in Thailand.  © getty
Alexander Baumjohann: Wegen Alexander Baumjohann hat Miki Stevic bereits offiziell beim FC Bayern und beim Spieler selbst angefragt. Baumjohann wollte aber auf jeden Fall in der Bundesliga bleiben, deshalb kam ein Geschäft nicht zustande. Baumjohann wechselte zum FC Schalke 04.  © dpa
Andreas Görlitz: Baumjohann blieb nicht das einzige Gesprächsthema, auch der Name Andreas Görlitz fiel. Allerdings kommt auch hier wohl kein Deal zustande - des lieben Geldes wegen. Den meisten Löwen-Fans ist Görlitz sowieso ein Dorn im Auge, seitdem er den FC Bayern als seinen Traumverein bezeichnet hat.  © getty
Remo Meyer: Auch Ex-Löwe Remo Meyer taucht immer wieder in der Gerüchteküche auf. Der Schweizer ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Verein. Im April liefen bereits Gespräche zwischen Berater Wiggerl Kögl und den Sechzgern. Ob Miki Stevic Remo Meyer im Winter an die Isar holt? Nach so langer Zeit ohne Spielpraxis wäre Meyer wohl kaum die kurzfristig gewünschte Verstärkung.  © getty
Marko Vukasovic: Er ist 18 Jahre jung und kommt vom serbischen Erstligisten Vojvodina Novi Sad. Der Montenegriner absolviert ein Probetraining bei den Löwen. Seine Position: Die Sechs oder die Acht. Stevic über den Jungen: „Vukasovic kann explodieren, eine Überraschung werden. Das ist einer, für den man später mal Geld bekommen kann.“  © Krammer
Benjamin Schwarz: Der Linksverteidiger verlässt die Löwen - doch seine Wohnung kann er behalten. Schwarz kommt bei den Vorstädtern des SpVgg Unterhaching unter.  © getty
Antonio di Salvo: Der TSV 1860 München hat den ausgemusterten 30-Jährigen von der Gehaltsliste bekommen. Er wechselt zum Kapfenberger SV in die erste Liga Österreichs. Seit September durfte di Salvo in München nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren, weil es mit einem Wechsel im Sommer nicht geklappt hat.  © getty
Florian Jungwirth: Er ist Europameister, war Kapitän der U20-Nationalmannschaft, doch bei den Löwen stand Florian Jungwirth noch nicht ein einziges Mal auf dem Spielfeld. Ewald Lienen legte ihm bereits zu Anfang der Saison einen Wechsel nahe, doch ein Probetraining in Aachen verlief ohne positives Ergebnis. Jetzt wechselt Jungwirth zu Dynamo Dresden.  © getty
Mathieu Beda: Mathieu Beda stand bei den Löwen ganz oben auf der Streichliste. Nach Informationen von tz-online.de gab es Anfragen von OGC Nizza und aus Zypern. Inzwischen hat sich der einstige Buhmann aber zurück ins Team gekämpft und wird wohl bleiben.  © getty
Marvin Pourie: Er kam mit etlichen Vorschusslorbeeren nach München, doch bei den Löwen fiel Marvin Pourie mehr neben dem Fußballplatz auf. Nach einer Schlägerei mit Torben Hoffmann im Training verließ er wortlos das Trainingsgelände und fiel bei Ex-Löwen-Coach Uwe Wolf in Ungnade. Ein Wechsel nach Kaiserslautern scheiterte im Sommer. Aber die Löwen müssen sich nun nicht mehr um ihn kümmern: Sein Leihvertrag wurde am 27. Januar aufgelöst.  © getty
Ardijan Djokaj: Fehleinkauf. Dieses Prädikat hatte Ardijan Djokaj schnell bei den Löwen-Fans inne. In der Winterpause wurde der Vertrag mit dem Albaner aufgelöst.  © getty
Philipp Tschauner: Er kam als großes Torwart-Talent aus Nürnberg, stellte seine Qualitäten im Löwen-Dress mehrfach unter Beweis - und doch landete Philipp Tschauner immer wieder auf der Bank. Seit bei den Löwen Gabor Kiraly als neue Nummer eins im Tor steht, muss sich der ambitionierte Torwart mit der Reservisten-Rolle zufrieden geben. Zur Winterpause gab es nach Informationen von tz-online zwei klärende Gespräche mit den Verantwortlichen. Ergebnis: Er bleibt zumindest in der Rückrunde ein Löwen-Spieler.  © getty
Mathias Wittek (r.): Der 20-jährige Innenverteidiger wechselt zum FC Ingolstadt und erhält dort einen Vertrag bis 2012.  © sampics
Mate Ghvinianidze: Er galt lange Zeit bei den Löwen als Rohdiamant. In seiner ersten Spielzeit beim TSV wählten ihn die Löwen-Fans zum besten Spieler der Saison, doch zuletzt fiel Mate Ghvinianidze immer wieder negativ auf. Im Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen verbannte ihn Trainer Ewald Lienen ganz aus dem Kader, weil er seine Schuhe vergessen hatte. Beim TSV ist man unzufrieden mit seinem Lebenswandel. Ghvinianidze spielt auf Bewährung.  © getty
Aleksandar Ignjovski: Er ist bei den Löwen die große Nachwuchshoffnung. Im Sommer könnte Manager Miki Stevic die Option ziehen, den Löwen langfristig an den Verein zu binden. Bleibt die Frage, wie lange der finanzschwache TSV 1860 den talentierten Mittelfeldspieler dann noch halten kann. Hoffenheim und Bremen sollen die Fühler bereits ausgestreckt haben.  © getty
Manuel Schäffler: „In der Dritten Liga könnten wir Manu überall hingeben“, sagt Ewald Lienen, „er muss spielen, damit er sich weiterentwickeln kann.“ Derzeit sieht es so aus, als ob Schäffler zum FC Ingolstadt ausgeliehen wird. Neben zahlreichen Drittligisten hatten auch Zweitligisten (u.a. Aachen) Interesse an Schäffler angemeldet. Doch da legte Lienen sein Veto ein: „Wir schicken ihn nicht zu einem Konkurrenten!“  © Getty
Kenny Cooper: Der US-Stürmer steht möglicherweise auf dem Absprung nach England zu Plymouth - zur Debatte steht eine Ausleihe. Das bestätigte sein Berater Kon Schramm gegenüber tz-online  © sampics

Verstärkung naht bereits aus den eigenen Reihen. Daniel Bierofka soll am Samstag beim Test der U 23 gegen Buchbach (14 Uhr, Trainingsgelände) sein „Comeback“ geben, Lienen stellte dem Publikumsliebling einen „Kurzeinsatz“ in Aussicht. Wäre doch ein schöner Wochenend-Auftakt.

lk

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