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Nur nicht nachlassen!

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Ewald Lienen mahnt seine Spieler zur Konzentration © dpa

München - Nach dem Sieg gegen Hansa Rostock sind die Löwen seit sieben Spielen ungeschlagen. 1860-Trainer Ewald Lienen mahnt seine Spieler zur Konzentration.

Utopisten? Die Löwen? Und wie soll man dann bitteschön die Karlsruher bezeichnen? Die Badener gehen sogar noch weiter als der TSV 1860.Auch deren neuer Manager Arnold Trentl glaubt noch an den dritten Tabellenplatz, ohne Flachs. Dabei hat der KSC mit 24 Zählern sogar noch zwei weniger auf dem Konto als 1860.

Zwei Groß-Optimisten treffen da also aufeinander am Sonntag im Wildparkstadion. Und klar ist: Nur für den Sieger bleibt die Saison noch einigermaßen spannend, schon ein Punkt könnte bleierne Langeweile bedeuten. 14 Spieltage vor Toreschluss…

„Das ist jetzt eine Phase“, weiß 1860-Coach Ewald Lienen, „wo du hochmotiviert und hochkonzentriert sein musst, um überhaupt noch oben reinrutschen zu können.“ Noch eindringlicher formuliert’s KSC-Kollege Schupp: „Wir sind in der Pflicht zu gewinnen. Mit Mittelmaß wollen wir uns nicht zufriedengeben.“

Lienen & Co: Kult-Trainer unter sich in einer Fotostrecke

Die Vorzeichen sprechen für die Löwen. Sieben Spiele sind sie ungeschlagen, 15 Punkte wurden in dieser Zeit eingefahren. Und die Gegner nach Karlsruhe heißen Ahlen (H), Fürth (A), Aachen (H) und Paderborn (A). Nur nicht nachlassen jetzt!

„Wenn wir die Mannschaften aus unserer Tabellenregion nicht hinter uns lassen, dann brauchen wir gar nicht nach oben zu schauen“, sagt Lienen. „Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen wir ans Limit gehen.“ Personell hat der Trainer trotz der Abgänge der letzten Wochen die „Qual der Wahl“. „Ich werde drei, vier Leute nicht mit in den Kader nehmen können, obwohl wir ja jetzt unglaublich viele Spieler verloren haben“, witzelte er am Freitag.

Den gesperrten José Holebas wird links hinten wohl Mate Ghvinianidze vertreten (dafür würde dann Radhouene Felhi in die Innenverteidigung zurückkehren), alternativ stehen Marcos Antonio und Eke Uzoma bereit. Im Sturm wird der zuletzt gesperrte Sascha Rösler wieder neben Benny Lauth beginnen. Ob ein neuer Stürmer verpflichtet wird, ist weiter offen. „Wir machen nur was, wenn sich eine Top-Möglichkeit ergibt“, sagt Lienen.

Die 1860-Kaderplanung: Mögliche Zu- und Abgänge

Verstärkung naht bereits aus den eigenen Reihen. Daniel Bierofka soll am Samstag beim Test der U 23 gegen Buchbach (14 Uhr, Trainingsgelände) sein „Comeback“ geben, Lienen stellte dem Publikumsliebling einen „Kurzeinsatz“ in Aussicht. Wäre doch ein schöner Wochenend-Auftakt.

lk

Video: Lienen in der Pressekonferenz

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