Mansiz beendet Karriere: „Berufliche Gründe“

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Für Ilhan Mansiz ist das Kapitel 1860 beendet, bevor es richtig angefangen hat

München - Sein Name weckte Hoffnungen auf Tricks und Tore beim trick- und torarmen TSV 1860, doch daraus wird nun nichts mehr. Ilhan Mansiz (34) hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. Endgültig.

„Ilhan hat uns bereits am Montag mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen die Entscheidung getroffen habe, seine Karriere zu beenden und nicht mehr Fußball zu spielen“, erklärte 1860-Trainer Ewald Lienen am Mittwoch. Mansiz wolle „familiär andere Schwerpunkte in seinem Leben setzen. Ich habe das Gefühl gehabt, die Entscheidung ist ihm sehr schwergefallen.“

Der türkische WM-Star von 2002 arbeitete seit Juli bei den Löwen an seinem Comeback.

Mansiz war am Mittwoch Nachmittag gerade auf dem Weg zu einem Termin, als ihn die tz am Handy erreichte. „Berufliche Gründe“ führte er als knappe Erklärung für die überraschende Entscheidung an. Bis vor Kurzem hatte der Werbestar und Gelegenheitsschauspieler noch kämpferisch über seine sportlichen Comebackpläne gesprochen. Demnächst wolle er einen Vertrag bei den Löwen unterschreiben, „bis Januar“ wolle er „für 1860 auf dem Platz stehen.“ Auch Lienen klang durchaus optimistisch. Körperlich sei Mansiz zuletzt auf einem „sehr guten Weg“ gewesen, nachdem er zu Beginn des Comebackversuchs „schon nach dem Warmmachen kaputt“ gewesen sei. „Ich hatte ihn auf dem Schirm“, sagt Lienen. Und es sei ja auch nicht so, „dass wir momentan keinen Bedarf hätten“.

Am Freitag beim Spiel in Ingolstadt sollte Mansiz eingesetzt werden. Daraus wird nun nichts mehr. Und Fragen bleiben. Haben die Löwen den gebürtigen Kemptener vertragstechnisch vielleicht doch zu lange zappeln lassen? „Nein“, widerspricht Lienen energisch. „Ilhans Entscheidung hatte nichts damit zu tun, ob wir ihm ein Angebot machen oder nicht.“

Er habe „natürlich auch gemerkt, dass es nicht leicht ist, zurückzukommen. Schließlich hatte er in den letzten sechs Jahren nur 14 Pflichtspiel-Einsätze.“

So oder so. Schad’ drum.

Ludwig Krammer

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