Torklau in der Allianz Arena - Löwen nur remis

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Stefan Aigner setzt sich gegen Florian Dick (l.) und Martin Amedick durch.

Der TSV 1860 München ist auch im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein Remis hinausgekommen.

Am Schluss waren alle in der Allianz Arena außer Rand und Band. Das 1:1 der Löwen gegen den 1. FC Kaiserslautern geriet noch zu einem richtigen Schocker. Zwei Minuten vor Schluss hatte Fabian Johnson aus 35 Metern den Ball an die Unterkante der Latte geschossen, dann sprang er hinter die Torlinie – Schiedsrichter Gräfe allerdings sah es anders und klaute den Löwen den Sieg.

TSV 1860 - FCK: Die besten Bilder + Einzelkritik

TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Löwen-Trainer Uwe Wolf war vor dem Spiel guter Dinge. "Nach dem Spiel haben wir drei Punkte mehr auf dem Konto und stehen auf Platz 9", tönte er. © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Die Löwen (hier Schäffler) fanden auch recht schnell ins Spiel. © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Was auch die Löwen-Fans zu honorieren wussten. © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Schon nach fünf Minuten das 1:0... © 
Michael Schick verwandelte einen Freistoß aus etwa 20 Metern herrlich... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Es war sein erster Treffer im Profi-Bereich... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
... entsprechend war dann auch der Jubel... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Auch Trainer Uwe Wolf ging ab... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
... Sportdirektor Miki Stevic grinste sich einen... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Doch der Schock folgte knapp 20 Minuten später. Nachdem die Löwen zwischenzeitlich gute Chancen ausgelassen hatten, traf Jendrisek zum Ausgleich. © 
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Für den Tschechen war es der elfte Saisontreffer. © 
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Die Löwen-Abwehr bedient, Keeper Michi Hofmann sauer. © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Dennoch sollte die große Dramatik erst noch kommen. © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Und zwar in den letzten fünf Spielminuten: Erst hielt Michael Hofmann... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
... einen Handelfmeter von Anel Dzaka... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
... und rettete seiner Mannschaft somit zumindest einen Punkt... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Drei Zeigerumdrehungen später dann der skandalöse Torklau... © Sampics
Bei Johnsons Schuss auf das leere FCK-Tor sprang der Ball von der Latte hinter die Linie und von dort wieder ins Feld zurück. © DSF
Schiri Manuel Gräfe sah es jedoch anders und gab den Treffer nicht. Sehr zum Unmut der Löwen... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Auch Sportdirektor Miki Stevic war das Grinsen vergangen... © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Wieder kein Sieg für die Löwen, wieder eine verpasste Gelegenheit mehr für Trainer Uwe Wolf, auch in Sachen Vertragsverlängerung zu punkten. Es folgt die Einzelkritik der Löwenspieler. © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Hofmann: Der Elfmeterheld. Oldie Michel rettete den Löwen mit seiner Parade gegen Dzaka den Punkt. Schon in der 17. Minute hatte er mit einer Glanztat gegen Hesse den Ausgleich verhindert. Da fielen die paar verunglückten Abschläge nicht mehr ins Gewicht. Note: 1 © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Rukavina: Engagiert wie immer, offenbarte allerdings viele ungewohnte Stock- und Stellungsfehler. Note: 3 © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Thorandt: Der Königsbrunner Schützling von Berater Ludwig Kögl ist ein Kämpfer vor dem Herrn. Kein Wunder, dass ihm mehrere Angebote vorliegen. Note: 3 © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Hoffmann: Solide Partie, machte fehlende Schnelligkeit mit gutem Auge wett. Im Spielaufbau mit Beschränkungen. Note: 3 © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Schick: Herrlich gezirkelter Freistoßtreffer zum 1:0 – seiner Profi-Tor-Premiere, in der Folge allerdings wieder mit den leidigen Problemen im Stellungsspiel. Note: 4 © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Aigner: Im ersten Durchgang am Rande der Wahrnehmbarkeit, im zweiten kaum besser. Wo ist sie hin, die wirklich überzeugende Form der ersten Rückrundenspiele? Note: 5 © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
ab 82. : S. ­Bender, o.B. © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
L. Bender: Nach wochenlanger Verletzungspause (Muskelbündelriss) gab der „große“ Bender sein Comeback im Mittelfeld – ein durchwachsenes. Rieb sich in Einzelaktionen auf, Impulse nach vorne waren gestern aber Fehlanzeige. Note: 4 © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Beda: Engagiert in den aussichtslosen Zweikämpfen, halbherzig in den wichtigen. Für den Südfranzosen ist das Wort Alibikicker erfunden worden. Note: 5 © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Johnson: Etwas besser im Spiel als Aigner, wirklich Konstruktives konnte jedoch auch der Jugendnationalspieler nicht beitragen. Vergab nach 52 Minuten das 2:1 und hatte kurz vor Schluss Pech mit seinem Lattentreffer. Note: 4 © Sampics
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Schäffler: Versemmelte noch die Riesenchance zum 2:0 (9.) und demonstrierte in der Folge seine eklatante Formschwäche. Viel harmloser kann ein Stürmer nicht spielen. Note: 5 © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
ab 75.: Holebas, o.B. © dpa
TSV 1860 München gegen 1. FC Kaiserslautern
Lauth: Lief trotz seiner am Donnerstag erlittenen Sprunggelenksstauchung auf und war mal wieder der Alleinunterhalter in der blauen Offensive. Sein Einsatz wurde nicht belohnt. Note: 3 © dpa

„Der Ball war drin“, gab auch Lauterns Manager Stefan Kuntz zu. Drei Minuten vorher hatte der Unparteiische einen zweifelhaften Elfmeter gegen 1860 gegeben, aber Michael Hofmann wehrte mit einer unglaublichen Parade den Schuss von Dzaka ab. „Das wäre bitter gewesen, wenn wir durch diesen Elfer verloren hätten“, sagte Trainer Uwe Wolf.

Und Miki Stevic schimpfte: „Eigentlich habe ich immer gedacht, wir hätten die besten Schiedsrichter Europas, aber jetzt weiß ich nicht mehr, ob das stimmt.“ Uwe Wolf hatte sich nach vier sieglosen Spielen in Folge einfach wieder an sein Debüt erinnert. Er brachte jene Startelf, die zu seinem Einstand vor zwei Monaten den FC St. Pauli mit 5:1 aus der Allianz Arena gefegt hatte. Das bedeutete, dass auch Benny Lauth mit dabei war, dessen Einsatz wegen eines verstauchten Sprungelenks lange fraglich gewesen war.

Und noch einer war wieder dabei: Michael Schick, der linke Außenverteidiger, der in Koblenz eine Verschnaufpause erhalten hatte. Und wie er dabei war: Nach sechs Minuten zirkelte der 21-Jährige einen Freistoß aus gut 20 Metern zum 1:0 unter die Latte. Unbändige Freude bei Schick, der sein erste Profi-Tor ausgelassen feierte. „Ich probiere solche Freistöße oft im Training“, sagte er. „Jetzt muss ich wahrscheinlich einen ausgeben.“

Tour durch das Grünwalder Stadion

Tour durch das Grünwalder Stadion
Es ist das meistgenutzte Stadion Deutschlands, das drittgrößte Münchens und das mit der größten Tradition: das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. © Google maps
Tour durch das Grünwalder Stadion
tz-online nimmt Sie mit auf eine Tour durch das altehrwürdige Sechzger-Stadion. Wir beginnen am Eingang Nordost, hier im Bild rechts unten zu erkennen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Zu Beginn eines jeden Stadionbesuchs steht natürlich der Kauf einer Eintrittskarte. Hier sehen wir die Ticketschalter an der Ecke Grünwalder-/Candidstraße, die in die Ostkurve integriert sind. Hier sieht man auch den offiziellen Namen des Stadions in Großen Lettern angeschrieben. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Im Laufe der Jahre veränderte sich der Name regelmäßig: Sportplatz des Turnvereins München von 1860 an der Grünwalder Straße 10 (1911), 1860-Heinrich-Zisch-Stadion (1926), Städtische Hanns-Braun-Kampfbahn (1941), Städtische Bezirkssportanlage an der Grünwalder Straße 4 (1975), Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße 4 (seit 1979). © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Die Eintrittskarte haben wir - doch bevor wir uns in das Innere des Stadions begeben, machen wir noch einen kleinen Außen-Rundgang. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Unser Weg führt uns vorbei an der Gegentribüne, die unter den Fans besser als "Stehhalle" bekannt ist. Dieser Spitzname stammt von der alten Tribüne aus den 20er Jahren, die hier einmal stand. Dort fanden einmal 25.000 Fans Platz. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Nach mehreren Schäden durch Wetter und Krieg wurde die heutige Gegentribüne 1979 eingeweiht. Die Treppentürme, die schon seit 1961 bestanden, wurden integriert. Heute hat die Tribüne ein Fassungsvermögen von 4.288 Sitzplätzen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Oft war hier mehr Stimmung als in der Westkurve, der Kurve der Löwen-Fans, die wir gleich besuchen werden. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Viele Fans kommen mit der U-Bahn zum Grünwalder. Die Station "Silberhornstraße" ist ausgeschildert und war bis zur Eröffnung der Station "Wettersteinplatz" im Jahre 1997 die einzige in Stadionnähe. Über den im Foto gekennzeichneten Heinrich-Zisch-Weg... © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
...gelangt man über die Brücke über die Candidstraße zum Stadion. Heinrich Zisch war einst Präsident des TSV 1860, der in den 20er Jahren den Sportplatz zum Stadion ausbauen ließ. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
"Welcome to Giesing": Was viele Fans nicht wissen, ist, dass fast jeder größere Fußballverein Münchens einmal hier spielte. Neben Löwen und Bayern war das GWS auch schon für Türk Gücü (1988-92) und den FC Wacker (1970/71) die Heimspielstätte. Vertreter von Großhadern, Eching und Starnberg trugen zudem ihre eigentlichen Heimspiele in der Bayernliga gegen 1860 hier aus, um höhere Einnahmen zu erzielen. Unterhaching verlegte sein Zweitliga-Spiel gegen Schalke 04 im November 1989 ebenfalls nach Giesing. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Weiter führt uns der Rundgang an die Ecke Gegentribüne/Westkurve, wo eine kleine Einfahrt zum Stadioninneren führt. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Die Absperrgitter sind mittlerweile mit Grafiken von Tipp-Kick-Figuren verziert worden. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Hinter der Westkurve führt der Heinrich-Zisch-Weg in Richtung Volckmerstraße. Hinter dem schmalen Weg fällt der Giesinger Berg relativ steil hinab zum Mittleren Ring. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Anfangs standen hier nur Stehwälle, doch bis 1959 wurde die Westkurve als aufgeständerte Tribüne in Stahlbetonbauweise neu errichtet. Heute bietet sie Stehplätze für bis zu 3.500 Menschen, nachdem einige Blöcke aus Sicherheitsgründen gesperrt wurden. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Unter der Westkurve wurden 2008 mehrere Container aufgestellt, die die Polizei München als Einsatzquartier nutzt. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Nötig wurde die Installation durch Auflagen der DFL, die durch die Einführung der 3. Liga erhoben wurden. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Unter Westkurve befinden sich auch Getränkestände, um die durstigen Kehlen der lautstarken Fans zu befeuchten. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Wir machen einen kleinen Sprung weiter in Richtung Haupttribüne. In dieser sind fast alle wichtigen Räume des Stadions integriert. Weitere Infos zur Haupttribüne folgen später auf unserer Tour. Für die Fans ist wohl die Stadionwirtschaft der mitunter wichtigste Ort im Stadion. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Weiter führt der Weg entlang der Volckmerstraße in Richtung Ostkurve. Die Fassade des Stadions ist hier mit eingemeiselten Figuren verziert. © Michael Westermann
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Diese Aufnahme stammt aus dem August 2004, als der TSV 1860 zum Saison-Auftakt auf die SpVgg Unterhaching traf. Das Spiel war wie viele weitere in jener Saison mit 21.272 Zuschauern ausverkauft. © Marcus Schlaf
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In die Ostkurve integriert sind die Kassen für die Gästefans. Nach neuer Blockeinteilung und Reduzierung der Kapazität finden hier bis zu 3.500 Fans Platz. Auch die Ostkurve besteht nur aus Stehplätzen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Unter der Ostkurve ist ein kleines Tor, in dem sich Abstell- und Technikräume befinden. Im Block steht auch einer der vier Flutlichtmasten, die das Stadion seit den 80er Jahren mit insgesamt 800 Lux beleuchten. An jedem Masten hängen 24 Scheinwerfer. Die erste provisorische Flutlichtanlage stellten im Jahre 1955 die Bavaria Filmstudios zur Verfügung. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Anwohner der Grünwalder Straße wie Otto Eder haben hinter der Ostkurve Logen-Plätze. Mittlerweile dürfen nur noch 10.241 Zuschauer bei Spielen in das Grünwalder Stadion. Das baurechtlich zugelassene Fassungsvermögen beträgt bis heute weiterhin ca. 30.100 Plätze, wovon derzeit ca. 24.700 nutzbar wären. © Michael Westermann
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Ca. 5.400 Plätze sind derzeit nicht nutzbar: ca. 3.400 Plätze im Oberrang von Block J (Westkurve) und ca. 500 Plätze im Oberrang von Block P aus baulichen Gründen (Ostkurve), ca. 1.500 Plätze im Unterrang von Block J durch den Einbau von Polizeicontainern. Doch genug der Zahlenspiele! Betreten wir nun die fast 100 Jahre alte Spielstätte. © Michael Westermann
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So blickt ein Torwart vom Tor der Ostkurve in Richtung der Westen. Dort standen die Löwen-Fans zu Profizeiten wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Begrüßt werden wir in der Mitte des Spielfeldes von Hausmeister Günther Kaiser und Platzwart Oleg Goldfeyn. Für viele Fußball-Fans wären das wohl Traumberufe.  © Michael Westermann
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An den beiden Herren vorbei gehen wir direkt in die Westkurve. Als zur Saison 2004/05 der TSV 1860 für ein Jahr in das Grünwalder Stadion zurückkehrte, wurden die Wellenbrecher und die Blockeinteilung erneuert. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
In der Mitte, im Block G/H, steht die bekannte, 6,3 m breite Anzeigetafel. In der Mitte ist eine Funkuhr montiert. Auf beiden Seiten kann eine Tafel mit dem Vereinsnamen eingeschoben und eine Zifferntafel aufgehängt werden. Bis heute sind drei verschiedene Namensschilder im Einsatz, eines mit der Aufschrift 1860, das auf Rückseite mit HEIM beschriftet ist, ein zweites mit BAYERN und ein drittes mit der Aufschrift GÄSTE. © sampics
Tour durch das Grünwalder Stadion
Anfang der 1980er Jahre wurde teilweise für jeden Gegner ein eigenes Schild erstellt, zuvor hatte es nur bei internationalen Spielen spezielle Schilder gegeben. Auch die SpVgg Unterhaching und Türk Gücü ließen später eigene Schilder fertigen, als sie hier spielten. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Seither werden bis auf wenige Ausnahmen die drei erwähnten Schilder verwendet. Zuletzt wurden für das „XX-Tausend“' bezeichnete Regionalligaspiel von 1860 II gegen Jahn Regensburg am 24. Mai 2008 zwei eigene Schilder mit der Aufschrift 1860 und JAHN erstellt und einmalig verwendet. © sampics
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Der Blick von den Stehplätzen in der Westkurve auf das Spielfeld. © Klaus Haag
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Seit 2008 stehen im Block J der Kurve keine Fans mehr, sondern Container der Polizei. Von dort werden alle Einsätze im Stadion koordiniert. Bis 2008 war nur der obere Teil des Blocks gesperrt. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Die Installation dieser Einsatzzentrale im Stadioninneren war ebenfalls eine Auflage der DFL zur Zulassung des Grünwalders als Spielstätte der 3. Liga.: ca. 3.400 Plätze im Oberrang von Block J und ca. 500 Plätze im Oberrang von Block P aus baulichen Gründen, ca. 1.500 Plätze im Unterrang von Block J durch den Einbau von Polizeicontainern. © Michael Westermann
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Wir wandern weiter zur Gegentribüne, der berühmten Stehhalle. © Michael Westermann
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Im Gegensatz zu anderen, neueren Fußballstadien sind die Tribünen im Grünwalder Stadion eher flach. Auf orangen Sitzschalen verfolgen dort die Fans die Spiele. © Michael Westermann
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Gesessen wird hier jedoch kaum. Meist stehen auch hier die Fans und feuern ihr Team an. Das Foto zeigt eine voll besetzte Stehhalle am 18.05.2007 im Spiel 1860 II gegen Wehen. © sampics
Tour durch das Grünwalder Stadion
Der Blick geht rüber zur alten Haupttribüne. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Weiter geht es in die Ostkurve. Zwischen ihr und der Stehhalle befindet sich eine kleine Einfahrt. Auf der Seite der Candidstraße sind im oberen Bereich der Tribüne einige Reihen rund um den Flutlichtmasten aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich. © Michael Westermann
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Hinter dem Osttor vorbei wandern wir Richtung Haupttribüne. Der Block direkt hinter dem Tor ist als Pufferzone zwischen den Fans ebenfalls gesperrt und wurde in der Saison 2004/05 mit einem Werbebanner überspannt. © Michael Westermann
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Auf der der Volckmerstraße zugewandten Seite der Ostkurve, den Blöcken Q und A, finden die Gästefans Platz. © Michael Westermann
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Man erkennt deutlich, dass der Zahn der Zeit stark an den Rängen nagt. © Michael Westermann
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Vor Gegentribüne, Ost- und Westkurve sind jeweils einge Holzbank-Reihen installiert, die sogenannten Vortribünen. Diese Plätze werden jedoch nicht (mehr) als Sitzplätze verkauft. © Michael Westermann
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Langsam aber sicher, nachdem wir vorbei an Gräsern... © Michael Westermann
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.. und Löwenzahn (wie passend für das Sechzger-Stadion) gelaufen sind, ... © Michael Westermann
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... verlassen wir nun den Block A über den Zugang, gehen rechts um die Ecke ... © Klaus Haag
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... und stehen nun vor der Haupttribüne, der ältesten im Grünwalder Stadion. Auf ihr stehen 1.452 Sitzplätze zur Verfügung. © Michael Westermann
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So blicken die Spieler und Trainer von den Bänken auf das Spielfeld und die Stehhalle... © Michael Westermann
Es ist das meistgenutzte Stadion Deutschlands, das drittgrößte Münchens und das mit der größten Tradition: das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Merkur online nimmt Sie mit auf eine Tour durch das altehrwürdige Sechzger-Stadion.
... und so die Zuschauer, die auf der alten, teilweise aus Holz errichteten, Tribüne Platz nehmen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Die Trainerbänke wurden zur Saison 2004/05 ebenfalls erneuert. Montiert wurden Sitzschalen, wie sie auch in der Allianz Arena auf den VIP-Tribünen eingebaut sind. © Michael Westermann
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Nun betreten wir Örtlichkeiten, die für den normalen Fan verschlossen bleiben. Wir begeben wir uns durch den Spielertunnel ins Innere der altehrwürdigen Kampfbahn. © Michael Westermann
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Die Umkleideräume der Teams erinnern etwas an die von Jugendmannschaften oder Amateurclubs. Eine Massagebank steht mitten im Raum. © Michael Westermann
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Auch die Duschen sind eher unterklassig, aber erfüllen ihre Pflicht. Es muss ja nicht unbedingt ein Entmüdungsbecken sein, eine simple Brause tut es ja auch. © Michael Westermann
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Auch die Toiletten für die Mannschaften sind gleich integriert. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Apropos Toiletten: So sehen die Pissoirs in der Haupttribüne für die normalen Stadionbesucher aus. © Michael Westermann
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Der Raum, den kein Spieler gern betreten möchte: das Sanitätszimmer des GWS. © Michael Westermann
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Diesen Raum betreten die Spieler ebenfalls ungern, doch wer sich fair verhält muss nichts befürchten. In diesem Raum werden die Dopingkontrollen durchgeführt. © Michael Westermann
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Erholung, Vorbereitung und Rückzugsort bietet dieser Raum, der den Schiedsrichtern gehört. © Michael Westermann
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Eigene Duschen stehen den Schiedsrichtern selbstverständlich auch zur Verfügung, allerdings sind diese etwas dunkel. © Michael Westermann
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Auch die Sicherheitskräfte und Ordner haben einen eigenen Raum um sich auf ihren Einsatz vorzubereiten oder nach dem Spiel sich zu erholen. © Michael Westermann
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Bewegen wir uns nun durch die teilweise dunklen Gänge der Hauptribüne wieder in die etwas öffentlicheren Räumlichkeiten des Stadions. © Michael Westermann
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Man sieht es diesem Raum nicht wirklich an, da man heutzutage anderes gewohnt ist,  aber er ist es wirklich: der VIP-Raum des Grünwalder Stadions. © Michael Westermann
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Hier finden sich die gehobenen Gäste ein und lassen es sich gut gehen - rauchfrei, wie das Schild rechts an der Wand zeigt. © Michael Westermann
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Etwas merkwürdig und sicher nicht alltäglich sind diese Zellen in einem Nebenraum der Gänge. Was Sie sind, sehen Sie im nächsten Bild. © Michael Westermann
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Es sind tatsächlich Telefonzellen. Im Sechzger war man schon immer sparsam, deshalb wohl auch der Hinweis von hier nur R-Gespräche zu führen. © Michael Westermann
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Aber auch Telefone brauchen Energie: In den Gewölben der Hauptribüne befindet sich auch der sogenannte Energieraum. Hier schlägt das (Strom-)Herz des Grünwalder Stadions. © Michael Westermann
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Eines der Büros des Grünwalder Stadions. Hier werden geschäftliche Dinge erledigt. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
An einigen Stellen hat dann doch die Moderne Einzug gehalten in das Stadion, wie dieser neue Computer in einem weiteren Büro zeigt. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Der Presseraum des Grünwalder Stadions ist ebenso platzsparend und spartanisch wie alle anderen Räume, erfüllt aber seine Zwecke. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Umringt von Journalisten müssen sich hier die Trainer und Offiziellen den Fragen der Presse stellen. An der Wand die Sponsoren-Tafel der zweiten Mannschaft des FC Bayern. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Nachdem wir den Ort der Pressekonferenz nun gesehen haben, wollen wir natürlich auch sehen, von wo aus die Journalisten die Spiele verfolgen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Dazu steigen wir dem Sechzger auf's Dach... naja, eher unter's Dach. Dort befinden sich die Presse-Kabinen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Über einen Steg geht es auf den Gang hinter den Kabinen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Unter anderem hat der Bayrische Rundfunk (BR) hier seine eigene Kabine, die steht's für ihn reserviert ist. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Direkt unter dem Stadiondach hat man einen perfekten Blick auf das Geschehen auf dem Platz und die komplette Übersicht. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Werfen wir einen Blick in das Innere der Kommentatoren- und Pressekabinen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Eng geht es hier drinnen zu. Aber im Gegensatz zu dieser Kabine... © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
... sind hier Lampen installiert. Dafür fehlt hier eindeutig das Telefon. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Allerdings müssten auch die Stromleitungen mal erneuert werden, wie man hier sehr schön sieht. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Auf Höhe der Spielfeldmitte ist eine Kabine ausgelassen worden. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Dort werden die Fernsehkameras aufgestellt. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Sympathisch: Einladend stehen hier stets Stühle bereit, um den Ausblick zu genießen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Doch wer nicht schwindelfrei ist, sollte nicht über die Brüstung nach unten blicken. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Damit endet unser kleiner Rundgang in Münchens traditionsreichster Kampfbahn. Wie es mit dem Sechzger weitergeht, steht allerdings in den Sternen. Geht es nach den Löwen-Fans, so sollen die Profis des TSV 1860 bald wieder hier spielen. Aber ist das realistisch? © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Baulich ist das Stadion in die Jahre gekommen, viele Tribünenteile sind gesperrt. Für Profi-Fußball bedarf es einer Rundumerneuerung, bzw. einen Neubau. Die Stadt stemmt sich jedoch (bislang) dagegen. © Michael Westermann
Tour durch das Grünwalder Stadion
Fakt ist, dass Münchens Fußball-Wiege hier steht. Hier wurden 1860 (1966) und Bayern (1969) Deutscher Meister, Pelé spielte hier ebenso wie Real Madrid. Ein Denkmal in den Herzen der Münchner Fußball-Fans ist es jedenfalls jetzt schon. © Michael Westermann

Auf der Tribüne jubelte auch Timo Gebhart mit. Der Ex-Löwe und jetzige Stuttgarter hätte es nicht besser machen können. Und schon drei Minuten später die Riesenchance aufs 2:0. Schäfller lief von der rechten Seite allein auf Sippel zu, schoss den Ball allerdings unkonzentriert am langen Eck vorbei. Ein Abspiel auf Lauth wäre sowieso die bessere Lösung gewesen.

Trotzdem: Ein fulminanter Auftakt der Sechziger, die dann aber schnell in alten Trott verfielen. Auf einmal ging nichts mehr. Die einfachsten Pässe kamen nicht an, und die Lauterer nutzten das plötzliche Schwächeln der Löwen. In der 17. Minute konnte Michael Hofmann mit einer glänzenden Parade noch die Riesenchance von Hesse vereiteln, zehn Minuten später allerdings war er machtlos. Jendrisek traf nach Vorarbeit von Hesse. Thorandt und Rukavina pennten.

„Ein Tor, das kein Mensch braucht“, ärgerte sich Geschäftsführer Manfred Stoffers zur Pause. In Sachen Lizenz gab sich Stoffers übrigens zuversichtlich: „Wir wissen jetzt, welche Bedingungen wir bis Freitag zu erfüllen haben. Sie sind leicht zu erfüllen.“ Und man werde in drei Wochen auch einen neuen Hauptsponsor präsentieren. Nach der Pause gab’s auf beiden Seiten noch gute Möglichkeiten, die größte vergab Lars Bender, der in der 76. Minute nur den Pfosten traf. Vom Glück waren die Löwen an diesem Abend wirklich nicht verfolgt. Aber wenigstens haben sie den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte ausgebaut.

CM/LK

Die 1860-Transferbörse

Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Endlich ist der Klassenerhalt der Löwen in trockenen Tüchern - nun ist der Aufstieg 2010 das große Ziel. Dafür soll Miroslav Stevic eine schlagkräftige Truppe basteln - und hat alle Hände voll zu tun. Viele Verträge läufen aus, das Geld für Neuverpflichtungen ist knapp. Ein Aufstiegsteam zu formen ist keine einfache Aufgabe. Wer könnte kommen, wer gehen? tz-online.de fasst zusammen, was in der Gerüchteküche auf heißer oder lauwarmer Flamme gekocht wird. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Markus Thorandt: Planen müssen die Löwen ohne den Rechtsverteidiger. Er entschied sich gegen das Vertragsangebot der Löwen und wechselt ablösefrei zum FC St. Pauli. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Anton Fink (SpVgg Unterhaching): Für die 2. Liga erschien er dem damaligen Löwen-Trainer Marco Kurz im Sommer 2008 nicht stark genug. Bei Haching in der 3. Liga stellt er inzwischen sein Können unter Beweis, trifft nach Belieben und wird von vielen Vereinen umworben. Auch von 1860. Sein Vertrag läuft bis 2010, er würde Ablöse kosten. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Marko Lomic (TuS Koblenz) Im Winter scheiterte es nur an Kleinigkeiten: Miroslav Stevic wollte den Serben (links) von der TuS Koblenz als "Einstandsgeschenk" neben Rukavina und Gulan mitbringen. Er stand sogar schon auf der Transferliste, doch der Wechsel scheiterte an überzogenen Ablöseforderungen (angeblich 800.000 Euro). Ein gestandener Linksverteidiger könnte den Löwen nicht schaden, wenngleich Michael Schick gute Ansätze zeigt. Lomic hat Vertrag bis 2010 bei Koblenz. © dpa
Remo Meyer
Remo Meyer (Red Bull Salzburg) „Wir haben das Thema 1860 angeschnitten“, verriet sein Berater Ludwig Kögl, „sein Vertrag bei Red Bull Salzburg läuft ja zum Saisonende aus.“ Der 28-jährige Schweizer Defensivspieler (rechts, Archivfoto im Löwen-Trikot), der bereits von 2002 bis 2005 beim TSV 1860 unter Vertrag stand, wäre also ablösefrei zu haben. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Thomas Broich (TSV 1860): Für einen Wechsel zum TSV 1860 spricht einiges. Sein Berater Michael Koppold (u.a. Bierofka, Aigner und mehrere Jugendspieler) geht bei den Löwen ein und aus. Broich kommt beim 1. FC Köln kaum zum Zuge, ist bundesligaerfahren und hat die filigranen Fähigkeiten (Spitzname: "Mozart"), um die Löwen als Mittelfeld-Dirigent an die Spitze zu lenken. Schon 2003 stand der gebürtige Münchner kurz vor einem Wechsel zu den Löwen - klappt es im zweiten Anlauf? © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Mourad Hdiouad (FC Augsburg): Im Winter schien es ganz heiß zu sein mit einem Wechsel, jetzt ist der Draht wohl etwas abgekühlt. Der Vertrag des Augsburger Mittelfeldmanns (rechts) läuft zum Saisonende aus. "Ich habe einen Namen", ist sich der 23-malige marokkanische Nationalspieler bewusst - deswegen strebt er eigentlich nach einer höheren Liga. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Valdet Rama (FC Ingolstadt): Der Ingolstädter Dribbelkünstler (links) hat erst im Winter beim Abesteiger bis 2012 verlängert, allerdings gilt der Vertrag nur für die 2. Bundesliga. Deshalb soll er in den Überlegungen von 1860 eine Rolle spielen. Für ihn müssten die Löwen aber tief in die Tasche greifen. Unlängst hat Rama (21/gebürtig im Kosovo, albanische Staatsbürgerschaft) auch die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen und könnte noch in diesem Jahr bei der U21-EM in Schweden spielen. © dpa
Krstajic
Mladen Krstajic (FC Schalke 04): Der serbische Abwehr-Routinier ist Landsmann von Miki Stevic. Sein Vertrag bei den Schalkern läuft zum Saisonende aus. Die "Bild" bringt ihn als Verpflichtung ins Spiel. Krstajic scheint aber für die Löwen eine Kategorie zu teuer zu sein. © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Ivo Ilicevic (Greuther Fürth): Wie die tz erfuhr, ist der TSV 1860 an einem „jungen Mittelfeldspieler“ von Greuther Fürth interessiert. Es handelt sich wahrscheinlich um den 22-jährigen Ivo Ilicevic (rechts), der an Fürth ausgeliehen ist und noch bis 2010 beim VfL Bochum unter Vertrag steht. Nach Bochum besitzt Miki ­Stevic gute Kontakte, der Löwen-Sportdirektor war dort einst als Spieler tätig. © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Stephan Schröck (Greuther Fürth): Bei dem "jungen Mittelfeldspieler" von Greuther Fürth könnte es sich aber auch um Stephan Schröck (links im Foto) handeln. Der 22-jährige rechte Außenbahnspieler mit philippinischen Wurzeln durchlief mehrere Jugendnationalmannschaften beim DFB. Sein Vertrag läuft bis 2010, und ablösefrei werden ihn die Fürther kaum ziehen lassen. © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Marco Caligiuri (Greuther Fürth): Noch ein junger Mittelfeldmann von den Fürthern. Auch der Vertrag des quirligen Offensivmanns läuft bis 2010. Der Deutsch-Italiener mit Bundesligaerfahrung (links, Foto im Trikot des MSV Duisburg) ist bei Fürth nach langer Verletzungspause nicht mal Ergänzungsspieler. Fürth würde "Calli" wohl keine Steine in den Weg legen. © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Youssef Mokhtari (FSV Frankfurt): Der marokannische Nationalspieler (links) wirbelt im offensiven Mittelfeld des FSV. Weil sein Vertrag ausläuft, steht er auf vielen Wunschzetteln. Könnten die Löwen ihn wirklich überzeugen, nach München zu wechseln? © dpa
Adlung
Daniel Adlung (VfL Wolfsburg): Laut "Wolfsburger Allgemeine" soll er den VfL Wolfsburg um die Freigabe für ein Leihgeschäft zur neuen Saison gebeten haben. Der gebürtige Fürther kommt bei den "Wölfen" nicht zum Zuge und will nicht in der Regionalliga versauern. Der Mittelfeldspieler kann im Zentrum wie auf der Außenbahn spielen. © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Imre Szabics (FC Ausgburg, rechts) Zu den Löwen bestand vor seinem Wechsel nach Augsburg 2007 schon Kontakt. Der könnte nun wieder aufgewärmt werden. Der bundesligaerfahrene Ungar (u.a. 14 Tore für den VfB Stuttgart) wäre mit seinen 1,80m Körpergröße allerdings nicht der lange Stürmertyp, den die Löwen suchen, um neben Benny Lauth den "Schroth" zu mimen. © dpa
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Antonio Rukavina: Der Serbe kam mit dem Geld von Doch-nicht-Investor Nicolai Schwarzer. Sein Leih-Engagement läuft am Saisonende aus, und eine Weiterverpflichtung dürfte teuer werden. Andererseits: Der BVB ist mit Owomoyela und Lee auf der Rechtsverteidiger-Position doppelt besetzt. Und die Löwen und Rukavina: Das passt doch eigentlich! Wenn er sich mit der (hoffentlich bei den Löwen nur vorübergehenden) Zweitklassigkeit anfreunden kann, wäre ein Verbleib im Bereich des Möglichen. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Nikola Gulan: Der Perspektivspieler war der andere neue Mann, den Miroslav Stevic mit dem Vorschuss von Doch-nicht-Investor Nicolai Schwarzer zu den Löwen lotste. Bislang konnte sich der Youngster nicht durchsetzen. Bemühen sich die Löwen überhaupt um eine Weiterverpflichtung vom AC Florenz? Das scheint bisher unwahrscheinlich. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Julian Baumgartlinger: Für den jungen Österreicher scheinen die Löwen keine Verwendung zu haben - zumindest nicht in der ersten Mannschaft. Allerdings könnte er unter Neu-Coach Ewald Lienen doch wieder eine Perspektive im Verein haben. Angeblich soll ein Serie-A-Club Interesse zeigen. © sampics
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Danny Schwarz: Der bald 34-jährige Routinier kämpft nicht nur um einen Stammplatz, sondern auch um eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bei 1860. Lange warten will er nach eigener Aussage nicht. Wie zu hören ist, soll sein Ex-Klub, die SpVgg Unterhaching, eine Rolle in Schwarz’ Überlegungen spielen. Danny selbst will so konkret noch nicht werden. „Mein Ziel ist es, weiterhin mindestens in der 2. Liga zu spielen“, sagt er. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Nicolas Ledgerwood: Als es unter Marco Kurz schlecht lief, lief es bei Ledgerwood richtig gut. Er war einer der wenigen Lichtblicke, wurde sogar ins kanadische Nationalteam berufen. Unter Uwe Wolf zeigte die Formkurve wieder nach unten. Sein Vertrag läuft aus, seine Zukunft ist ungewiss. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Christoph Burkhard: Auch er steht vor einer ungewissen Zukunft, wird bei den Profis nicht gebraucht, und sein Vertrag läuft aus - der nächste Streichkandidat. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
José Holebas: Anders als Burkhard kam der Offensivmann wenigstens zu einzelnen Profi-Einsätzen, überzeugte aber höchstens ansatzweise. Der Offensivmann kam 2006 aus der Landesliga und schien zum großen Sprung anzusetzen, der ihm aber doch nie gelungen ist. Jetzt läuft sein Vertrag aus. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Florian Jungwirth: Der U19-Europameister hat - anders als seine Titelkollegen - noch nicht so recht im Profiteam Fuß gefasst. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Trauen es ihm die Löwen zu, sich zu entwickeln und eine Verstärkung der ersten Mannschaft zu werden? Traut der Defensiv-Allrounder es sich selbst zu? Oder sieht er anderswo bessere Perspektiven? © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Sven Bender: Die Bender-Zwillinge sind das Tafelsilber des TSV 1860 München. An Sven sollen der VfL Wolfsburg und der BVB interessiert sein - hinsichtlich eines Wechsels zu Real Madrid gab es lediglich letzten Sommer ein einziges loses Gespräch. © sampics
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Lars Bender: Der Mittelfeldspieler wechselt nach der Saison 2009/2010 definitiv zu Bayer Leverkusen. Ablösesumme: Etwa zwei Millionen Euro. © sampics
Mathieu Béda
Mathieu Béda: Laut der französischen Sporttageszeitung "L'Equipe" soll der Franzose beim Bundesligisten Hannover 96 seinen Landsmann Valérien Ismael ersetzen. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Markus Schroth: Der dauerverletzte Angreifer bestritt noch kein einziges Pflichtspiel für die Löwen - dabei könnten die ihn so nötig brauchen, um im gegnerischen Strafraum die Bälle aus der Luft zu pflücken - um sie zu versenken oder auf nachrückende Spieler abzulegen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Das Karriereaus ist die wahrscheinlichste Option nach zwei Jahren ohne Einsatzminute. © sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Michael Schick: Der Linksverteidiger ist die Entdeckung der Rückrunde, könnte den Löäwen jedoch schon bald abhanden kommen. Angeblich hat die SpVgg Greuther Fürth ihre Fühler nach dem Youngster ausgestreckt. „Der Junge kommt aus unserer Jugend, wir würden ihn gerne behalten", sagt Manager Miki Stevic. Dann müssen sich die Löwen aber sputen, denn Schicks Amateurvertrag läuft im Sommer aus. © Sampics
Die aktuelle Transferbörse des TSV 1860: Wer könnte kommen, wer gehen?
Gregg Berhalter: Er ist schon weg. Der Innenverteidiger, dem die Löwen viel zu verdanken haben, kehrte bereits Anfang April in die USA zurück, wo er einen Vertrag bei LA Galaxy unterschrieb.. © sampics

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