Nach Derby-Sieg gegen Bayern

Steinberger warnt vor "Wundertüte" Frankfurt

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Auch am Sonntag wollen die U19-Junioren der Münchner Löwen wieder fleißig jubeln.

TSV 1860 München (A-Junioren) - Nach dem überzeugenden Derbysieg vom vorherigen Wochenende, heißt es für die jungen Löwen jetzt wieder den Fokus auf den Liga-Alltag zu richten. Am Sonntag gastiert die SGE Frankfurt an der Grünwalder Straße.

Siege im Stadt-Derby, wie letzte Woche gegen den großen FC Bayern, sind natürlich etwas besonderes. Da drückt auch mal Löwen-Trainer Josef Steinberger ein Auge zu und lässt seine Burschen in Ruhe feiern, wie er im Vorort-Interview erklärte. Allerdings muss irgendwann auch Schluss sein und das Visier wieder scharf gestellt werden.

Dieser Meinung scheint auch Steinberger zu sein. „Wenn man zwei Derbys in einer Saison gewinnt, ist das Grund zur Freude und zum Genießen“, lässt er gegenüber tsv1860.de verlauten, um die Aussage aber sogleich wieder zu relativieren. „Am Samstag hilft uns das nichts, außer wir nehmen die Euphorie aus dem Derby mit ins Spiel gegen Eintracht Frankfurt.“

Mit den Hessen wartet so etwas wie die launische Diva der Liga auf den Tabellenführer. Nach vier Niederlagen zu Beginn der Saison, gingen die Frankfurter in sechs der folgenden sieben Partien als Sieger vom Platz. Auf ein 3:3-Unentschieden beim FC Bayern folgten zuletzt wieder fünf Spiele ohne jeden Punktgewinn. Trotzdem warnt "Sepp" Steinberger mit Nachdruck vor der "Wundertüte" aus der Main-Metropole: „An einem guten Tag kann Frankfurt aufgrund der individuellen Qualität gegen jede Mannschaft gewinnen.“ 

Ein besonderes Augenmerk gilt es dabei auf Stürmer Enis Bunjaki und den defensiven Mittelfeldspieler Nico Rinderknecht zu legen. Bunjaki ist fester Bestandteil der DFB-U19-Auswahl und absolvierte im vergangenen Jahr mehr Spielminuten als jeder andere Spieler seines Jahrgangs im Nationaltrikot. Rinderknecht feierte im Dezember bereits sein Profi-Debüt in der Bundesliga und gilt als großer Hoffnungsträger des Vereins.

Aller Warnungen und Qualitätsbekundungen zum Trotz, gehen die Sechziger natürlich mit breiter Brust in das Spiel gegen den Tabellenzehnten. Diesem Zweck dürften auch Erinnerungen an das Hinspiel dienen, das mit einem glasklaren 4:0-Sieg für die Löwen zu Ende ging. "Wir müssen von der ersten Minute an mit der notwendigen Konsequenz auftreten und unsere Stärken ausspielen“, so die Forderung von Steinberger. „Dann werden wir das Spiel aus eigener Kraft für uns entscheiden.“

Kadertechnisch droht es eine kleine Veränderung im Vergleich zum Derby-Erfolg zu geben. Ugur Türk beklagt eine Bandscheibenwölbung und konnte bis Donnerstag nicht trainieren. "Das wird eng", befürchtet sein Coach.

Quelle: fussball-vorort.de

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