Entscheidung vertagt

Sechzger-Umbau: Stadtrat unsicher

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Die Stadt will Millionen in das Sechzgerstadion investieren.

München - Um Randale im Sechzgerstadion zu verhindern, will die Stadt Millionen investieren. Doch die SPD hat Bedenken am Sicherheitskonzept.

Ein Stadionsprecher, der nicht mehr richtig aufs Spielfeld schauen kann – das ginge der Stadtrats-SPD dann doch zu weit. Entsprechende Bedenken am Sicherheitskonzept von Stadt und Polizei fürs Sechzgerstadion will sie jetzt überprüfen lassen. Völlig überraschend wurde am Mittwoch die Entscheidung um den Stadion-Umbau vertagt.

Wie berichtet, will die Stadt auf die zuletzt recht hitzigen Derbys reagieren. 2,5 Millionen Euro sollen unter anderem in höhere Zäune ums Stadion investiert werden – und in den Neubau einer „Sicherheitszentrale" auf dem Kassengebäude zwischen Stehhalle und Osttribüne. Dort sollen Polizei und Feuerwehr sitzen – und eben der Stadionsprecher. Wenn der Stadtrat es denn so beschließt. Bis Mittwoch galt das als sicher. Doch es gibt Zweifel. Die AfD forderte, die Spiele zwischen den Amateur-Mannschaften der Bayern und des TSV 1860 in Unterhaching oder der Allianz Arena auszutragen. Und die SPD will vor einer Entscheidung noch Fragen geklärt wissen – wie die nach dem Stadionsprecher. Und die, „was es bedeutet, wenn die erste 1860-Mannschaft in der dritten Liga spielen sollte“, wie Stadträtin Verena Dietl betonte.

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