Wer läuft gegen den KSC auf?

Viele Ausfälle: Fröhling vor Personal-Puzzle

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Moritz Volz und Rubin Okotie sind Kandidaten für die Löwen-Startelf in Karlsruhe.

München - Vallori, Kagelmacher und Rama fallen bei den Löwen im Spiel um den Klassenerhalt gegen den KSC sicher aus. Wen wird Fröhling stattdessen ins Finale für die Löwen schicken? Wir zeigen die Optionen auf.

Torsten Fröhling muss umbauen. Gezwungenermaßen. Ausgerechnet im letzten und entscheidenden Spiel am Sonntag beim Karlsruher SC muss der Löwen-Trainer auf drei Stammkräfte verzichten. Rechtsverteidiger Gary Kagelmacher und Offensivspieler Valdet Rama fehlen jeweils gelbgesperrt, Innenverteidiger Guillermo Vallori zog sich einen Kreuzbandriss zu und fehlt dem TSV 1860 voraussichtlich sechs Monate.

Vor allem die Viererkette, die der Coach auseinanderreißen und neu besetzen muss, trifft es hart. Die Reihe mit Vallori, Kagelmacher, Christopher Schindler und Jannik Bandowski galt als eingespielt, trat in dieser Formation in den vergangenen fünf Partien auf. Und jetzt? Als wahrscheinliche Variante für das Abwehrzentrum anstelle von Vallori gilt wohl Kai Bülow. Zuletzt stand er bei der 0:2-Niederlage am 28. Spieltag in Braunschweig in der Startelf - ebenfalls für Vallori.

Hinten rechts stellt sich das nicht so klar dar. Martin Angha wäre ein Kandidat, wartet aber seit dem 1:1 am 26. Spieltag gegen den VfR Aalen auf seinen Einsatz. Es war seinerzeit sein einziger unter Fröhling. Seither war er gar nicht im Kader oder kam nicht zum Einsatz - wie am vergangenen Wochenende gegen den Club.

Eine weitere Alternative wäre Moritz Volz - sofern er bis Sonntag fit ist. Der 32-Jährige musste beim Training am Montag wegen eines Magen-Darm-Infekts passen. Und auch sein letzter Einsatz liegt lange zurück: am 25. Spieltag Mitte März beim 3:0-Erfolg in Fürth. Danach fiel er allerdings wegen eines Muskelfaserrisses aus. Vielleicht ist er für das Finale aber genau der Richtige. Schon vor Wochen sagte Fröhling über Volz: "Es sind Typen gefragt. Dazu gehört Volzi auch." Vor allem im Abstiegskampf sind bekanntlich diese Typen gefragt. Auch möglich wäre, Schindler auf die rechte Seite zu ziehen - dann allerdings würden dem Coach die Optionen für das Zentrum ausgehen.

Dann bliebe da noch das offensive Mittelfeld. Gegen Nürnberg lief Krisztian Simon rechts auf, Maximilian Wittek links, der nun gesperrte Rama im Zentrum. Für ihn könnte Korbinian Vollmann auflaufen, der zuletzt aber nur zu Joker-Einsätzen kam. Denkbar wäre auch, Daniel Adlung nach vorne zu ziehen und ihn auf der Doppel-Sechs durch Julian Weigl zu ersetzen. Im Sturm wird wohl der gegen den Club gesperrte Rubin Okotie den Spanier Rodri wieder aus der Startelf verdrängen und die Chance erhalten, seinen Torriecher unter Beweis zu stellen.

Ganz gleich, wer am Ende für die Löwen beim KSC beginnen wird. Wichtig dürfte es Fröhling vor allem zu sein, alles, wirklich alles, in die Waagschale zu werfen.

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