1860-Youngster soll sich langfristig binden

Wolf-Verlängerung: Es hakt noch an einem Detail

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Ist mit dem Vertragsangebot der Löwen noch nicht einverstanden: Marius Wolfs Zukunft ist weiter offen.

München – Sechzig sehnt die Unterschrift von Marius Wolf herbei. Doch das Offensiv-Talent feilscht um ein Vertragsdetail. Trainer Torsten Fröhling reagiert genervt auf das Thema.

Bei den Löwen ist derzeit ein Wolf in aller Munde. Und das nicht etwa wegen seiner jüngsten sportlichen Leistungen. Vielmehr dreht sich bei Marius Wolf alles um das Thema Vertragsverlängerung. Der in der vergangenen Saison so famos durchgestartete Youngster soll möglichst schnell seine Unterschrift unter den neuen Kontrakt setzen. Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen hin – und noch immer sind sich beide Parteien nicht komplett einig. "Es hakt an einem Detail", ließ Sportdirektor Necat Aygün verlauten. Dabei geht es laut SZ – wie könnte es anders sein – ums liebe Geld. Genauer gesagt: eine Ausstiegsklausel.

Aygün dankt Vorgänger Poschner

Sechzig will den Wert des 20-jährigen Offensiv-Allrounders fest fixieren, um bei einem Weiterverkauf ordentlich zu kassieren. Doch das schmeckt Wolf und seinem Berater nicht. Der gebürtige Coburger will die Zügel selbst in der Hand halten, wenn er sich eines Tages aus Giesing verabschieden sollte. Öffentlich äußern will er sich zur Diskussion um seine Zukunft nicht.

Fröhling wollte schon im Sommer-Trainingslager Klarheit

Umso mehr wird über Wolf gesprochen. "Ich habe schon während des Sommer-Trainingslagers Gerhard Poschner darauf hingewiesen, dass wir in die Angelegenheit frühzeitig Ruhe reinbekommen sollten", stellte Torsten Fröhling klar, dass er sich endlich Klarheit wünscht. Den Trainer nervt die Problematik. Die Nichtberücksichtigung Wolfs für das Spiel in Bochum ist da nur als deutlicher Wink zu verstehen. Jetzt hat der aktuell begehrteste Löwe – unter anderem soll Werder Bremen angeklopft haben – also Zeit, um seine Zukunft zu überdenken.

Löwen beenden Transferaktivitäten zeitig

Einen Verkauf des erstmals für die U21-Auswahl nominierten Ex-Nürnbergers haben die Bosse schon einige Tage vor Transferschluss ausgeschlossen. "Er hat Vertrag bis 2016, er bleibt", beendet Fröhling zumindest diese Spekulationen. Doch das Problem Wolf wird die Löwen wohl auch in den kommenden Tagen und Wochen begleiten.

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