Er ist "von der Qualität überzeugt"

Von Ahlen darf wohl 1860-Trainer bleiben

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Markus von Ahlen.

München - Als mögliche Nachfolger für Markus von Ahlen in der Winterpause wurde schon mancher Name gehandelt. Doch der Coach darf wohl bei 1860 bleiben.

Lothar Matthäus, Peter Neururer, Felix Magath, Jens Keller – mit Ausnahme von Friedhelm Funkel und dem inzwischen bei der Konkurrenz in St. Pauli beschäftigten Ewald Lienen wurden im berühmten 1860-Umfeld in den vergangenen Wochen so ziemlich alle Trainer diskutiert, die der Rettermarkt hergibt.

Auch in der blauen Klubspitze war man nach dem 2:3 gegen den Karlsruher SC schwer am Grübeln, ob diese Horrorsaison mit Markus von Ahlen ein glimpfliches Ende nehmen könnte. Die beherzte Defensivleistung beim 1:1 gegen Lautern scheint die Kreditlinie beim Cheftrainer nun jedoch erhöht zu haben. Wie zu hören war, müsste am Montag schon ein totaler Zusammenbruch in Leipzig folgen, um dieses Jahr eine weitere Not-OP durchzuführen. Die Hoffnung auf eine Erholung des Intensivpatienten 1860, sie lebt.

„Ich hatte diese Woche sehr gute Gespräche mit Gerhard Poschner und dem Präsidenten“, berichtete von Ahlen am Sonntag vor der Abfahrt nach Leipzig. „Wir haben uns sehr intensiv über die Vorbereitung auf die Restrunde ausgetauscht. Das waren gute und vertrauensvolle Gespräche.“

So spricht für gewöhnlich keiner, der die kalte Klinge am Hals spürt. Vielmehr scheint sich an der Grünwalder Straße die Sichtweise durchgesetzt zu haben, wonach jeder andere Trainer mit diesem Kader über kurz oder etwas länger vor den gleichen Problemen stünde. Geld für eine größere Nachrüstungsaktion ist nicht vorhanden, bleibt nur die Hoffnung, dass die vorhandene individuelle Qualität im neuen Jahr zu einer Stabilität des Kollektivs führt. „Ich bin überzeugt, dass die Qualität reicht“, sagt von Ahlen. Für den Klassenerhalt.

Von Ahlen weiß, wie wichtig ein Erfolgserlebnis vor der Weihnachtspause wäre. „Das, was war, können wir nicht mehr verändern“, sagt der Coach. „Aber das, was vor uns liegt, wollen wir positiv angehen. Wir werden alles dransetzen, um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen.“ Passen muss neben dem gesperrten Yannick Stark auch Valdet Rama, dessen Rückenprobleme keinen Einsatz zulassen. Die Grundtaktik wird sich gegenüber der zweiten Halbzeit gegen Lautern nicht groß ändern. „Stabile Defensive, und nach vorne strahlen wir mit unserer Offensive und unseren Standards immer Gefahr aus“, sagt von Ahlen.

Wie groß die Gefahr für den 1860-Coach ist, wird sich zeigen. Trainingsauftakt ist am 8. Januar.

lk

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