Vor dem Spiel gegen 1860

Pipinsried: Mehr Fans als Einwohner

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Pipinsried-Manager Roman Plesche. 

Heute dürfte Pipinsried ausgestorben sein. Der Grund: 715 Gästekarten wurden in das Dorf bei Altomünster verkauft – obwohl Pipinsried gerade einmal 500 Einwohner hat!

„Das Relegationsspiel gegen Greuther Fürth II war auch ein Highlight, aber das Spiel ist aufgrund der Kulisse im Grünwalder Stadion eine Stufe höher“, sagt der Pipinsrieder Manager Roman Plesche zur tz.

Hurra, das ganze Dorf ist da!

Seit dieser Saison spielt Pipinsried in der Regionalliga. Verstecken will sich der Aufsteiger nicht in München. „Ich weiß, was die Mannschaft kann. Auswärts sind wir die viertbeste Mannschaft“, sagt Plesche selbstbewusst. Die kleinen Bayern können ein Lied davon singen. Trotz Überzahl verlor man gegen den Dorf-Verein im August 0:1. „Wir werden uns sicher nicht hinten reinstellen, ins offene Messer werden wir aber auch nicht laufen“, kündigt Plesche an.

Fast hätte es heute ein Wiedersehen mit Ex-Löwe Savio Nsereko gegeben. Vor der Saison unterschrieb das gefallene Talent einen Vertrag in Pipinsried, der inzwischen wieder aufgelöst wurde. Plesche; „Ich habe mich gut mit ihm verstanden. Er hat aber nicht die Disziplin an den Tag gebracht – auch was das Thema Training angeht.“ 

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