Niederlage zum Lernen

Was 1860 vorm Derby gegen den FCB verbessern muss

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Ungewohntes Bild - die Löwen gingen am Sonntag in Augsburg (2:3) als Verlierer vom Platz

Stolze 81 Tage wurde die Brust der Löwen immer breiter – bis zum 2:3 beim FCA. Es war die erste Niederlage in der Regionalliga seit dem 1:2 in Buchbach am dritten Spieltag.

München - „Wir mussten uns beugen, das müssen wir so akzeptieren und nächsten Sonntag besser machen“, sagt Daniel Bierofka. Denn da wartet ausgerechnet der FC Bayern auf die Löwen.Vielleicht also war die Niederlage gar nicht so verkehrt, denn das Spiel in Augsburg hat die Sinne wieder geschärft.

Wir zeigen, was aus Löwensicht besser werden muss, damit das Derby nicht in die Hose geht: Die Defensive war bislang das Prunkstück der Löwen. Gerade einmal neun Gegentore kassierte 1860, doch in Augsburg zeigte die Abwehr ein ungewohnt anfälliges Bild. „Das haben wir nicht gut gemacht – für uns eigentlich untypisch“, sagte Bierofka. Der Ausfall von Jan Mauersberger machte sich deutlich bemerkbar. Ob er zum Derby wieder fit wird ist unklar – nach Informationen unserer Redaktion wird er frühestens am Mittwoch wieder ins Mannschafts-Training einsteigen.

Mölders: „Ich muss das 1:1 machen!“

Zwei geschossene Tore in einem Auswärtsspiel klingen gut – doch am Ende war es zu wenig. Sascha Mölders zeigte sich selbstkritisch: „Ich muss das 1:1 machen!“ Kurzfristig mussten die Löwen auf ihren besten Torschützen Nico Karger (neun Treffer) verzichten – und bei ihm ist die Situation ähnlich wie bei Mauersberger – er könnte im Derby ausfallen! Sein Ersatz, Benjamin Kindsvater, zeigte sich sehr bemüht und legte wunderbar für Ziereis auf – dennoch: Kargers Torgefährlichkeit wäre gegen die Bayern brutal wichtig.

Apropos Bayern: Die Reserve des Rekordmeisters würde vermutlich liebend gerne mit den Blauen die Probleme tauschen. Nach der 1:3-Niederlage gegen Schalding-Heining platzte Trainer Tim Walther der Kragen, die kleinen Bayern sind derzeit nur Zwölfter in der Tabelle. Walther: „Jede Mannschaft gibt gegen uns 150 Prozent, weil es gegen den großen FC Bayern geht. Dabei ist das nicht der FC Bayern, das sind kleine Kinder.“

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