Neudecker & Co. beim Laktattest

Welche Junglöwen baut Fröhling als nächstes ein?

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Immer dem Kapitän nach! Die beiden Youngster Vladimir Kovac (2.v.li.) und Korbinian Vollmann hecheln Christoph Schindler beim Laktattest am Montag hinter.

München - In der vergangenen Saison haben bereits einige Junglöwen den Sprung zu den Profis geschafft. Unter Trainer Torsten Fröhling könnten weitere Youngster folgen.

Torwart Vitus Eicher, Maximilian Wittek, Korbinian Vollmann, Marius Wolf und Fejsal Mulic schafften in der letzten Saison bereits den Sprung in die erste Mannschaft. Einige der Junglöwen mauserten sich sogar zur Stammkraft und halfen mit, in letzter Sekunde doch noch die Klasse zu halten.

Am Montag starteten die krisengeplagten Löwen mit dem obligatorischen Laktattest in die neue Saison. Nach dem kollektiven Rücktritt der Führungsebene am Freitag wurden bisher noch keine neuen Spieler verpflichtet. Lediglich die Verlängerung um eine Spielzeit mit "Retter" Kai Bülow wurde als letzte Amtshandlung des alten Präsidiums genehmigt. Es wurde noch kein einziger Spieler für die neue Saison verpflichtet.

Daraus könnte die Chance für den eigenen Nachwuchs werden. Neben Vladimir Kovac, der in der abgelaufenen Saison am letzten Spieltag gegen Karlsruhe bereits über die volle Distanz zum Einsatz kam, durften auch Emanuel Taffertshofer und Richard Neudecker Profi-Luft schnuppern. Die drei Junglöwen absolvierten am Montag den Laktattest im Olympiapark. "Wir werden jugendlastig bleiben, ganz klar. Die Jugend ist unser Potenzial bei Sechzig", hatte Fröhling bereits verkündet. Gegenüber dem Münchner Merkur hatte der 48-Jährige bereits angekündigt, Talente "wie wie Richard Neudecker, Vladimir Kovac, Fejsal Mulic und Emanuel Taffertshofer als Zwischenspieler integrieren" zu wollen.

Wer hat noch noch Chancen?

Weitere Junglöwen stehen allerdings schon in den Startlöchern. Innenverteidiger Felix Weber absolvierte in der Saison 2014/2015 26 Partien für den TSV 1860 II. Sein Vertrag an der Grünwalder Straße läuft noch bis 2017. Der 20-Jährige erzielte am 21. Spieltag der abgelaufenen Saison sein einzige Tor gegen die Reserve der SpVgg Greuther Fürth.

Auch Christian Köppel darf hoffen. Mit 24 Einsätzen und einem Treffer etablierte sich der 20-Jährige als Stammkraft. Allerdings kuriert der Linksverteidiger derzeit noch einen Knöchelbruch aus. Er soll im Laufe der Vorbereitung in den Kader der Reserve zurückkehren.

Last but not least: Stephane Mvibudulu. Der Offensiv-Allrounder war in der letzten Saison der Dauerbrenner bei den kleinen Löwen. Er absolvierte mit 31 Spielen die meisten Partien für den TSV 1860 II und markierte drei Treffer.

jb

Quelle: fussball-vorort.de

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