Macht Glatzel Mulic Konkurrenz?

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Fejsal Mulic (li.) und Robert Glatzel kämpfen wohl um einen freien Platz im Profi-Kader.

München - Nach Fejsal Mulic durfte mit Robert Glatzel ein weiterer "Langer" aus der U21 bei den Profis reinschnuppern. Es deutet sich ein Konkurrenzkampf der beiden Youngster an.

Der Zweite der Regionalliga Bayern liegt nur drei Punkte hinter Tabellenführer Kickers Würzburg. Die kleinen Löwen wollen eine erfolgreiche Rückrunde spielen. "Ich erwarte von allen, dass sie den nächsten Schritt machen. Die Spieler solchen sich etablieren. Es gibt Spieler, die sind in der Regionalliga aufgefallen. Es geht aber nur zusammen, als Mannschaft.", äußert sich Trainer Torsten Fröhling. Außerdem erwartet er, dass die Jungs aus der zweiten Reihe in die Bresche springen. "Wenn hier und dort mal einer fehlt, dann müssen die übrigen Spieler Verantwortung übernehmen". Der Löwen-Coach nennt auch spezielle Namen. "Da gehört auch einer dazu, der ein bisschen älter ist, sprich Nico Karger.  Von ihm müsse man dann "mal etwas sehen", fordert Fröhling.

Die Profis setzen vermehrt auf die eigenen Talente. Seit Saisonbeginn wirkt Maximilian Wittek bei der Ersten mit und hat sich zum Stammspieler entwickelt. Diese Position dürfte er nach den Abgängen von Hertner und Wojtkowiak gefestigt haben. Im Laufe der Vorrunde stießen erst Wolf, dann Vollmann und Mulic dazu. Ins Trainingslager nach Marbellea fahren auch die drei Junglöwen Taffertshofer, Neudecker und Weber mit.

Ob weitere Talente vor dem Sprung in die erste Mannschaft sind? Fröhling sieht das gelassen und glaubt, dass sich die aufgerückten U21- und U19-Spieler bei den Profis zunächst bewähren müssen. "Die sollen sich da oben erst einmal etablieren. Es riecht auch mal schnell einer rein. Das ist ja auch schön. Wir machen das schon immer so, dass für das Profitraining aus der U21 aufgefüllt wird."

Auf der Stümerposition haben die Profis derzeit einen personellen Engpass. Rubin Okotie steigt nach seiner Knieverletzung erst demnächst wieder ins Mannschaftstraining ein. Rodri und Stephan  Hain sind noch verletzt. Die Entscheidung von Hachings Voglsammer steht noch aus, doch die Anzeichen verdichten sich, dass er eher zum FC Heidenheim wechselt.

Vielleicht wird das Stürmerproblem der Profis dank der starken Jugendarbeit mit Spielern aus den eigenen Reihen gelöst. Mit Fejsal Mulic steht den Löwen ein fitter Angreifer zur Verfügung, der vor der Winterpause bereits sechs mal für die ersten Mannschaft im Einsatz war. "Es gibt auch welche, die den Anspruch haben, da oben reinzuschnuppern", sagt Fröhling mit Blick auf einen weiteren Offensivspieler der U21. "Der Glatzel hat schon mal eine Halbzeit gespielt. Jetzt kann man mal den Vergleich zwischen den beiden Langen machen. Mulic und Glatzel, wer ist effektiver, wer kommt besser zurecht? Solche Zweikämpfe wird es immer geben.", sagt Fröhling über die Situation im Profikader.

ak

Quelle: fussball-vorort.de

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