Holperstart bei Ferencváros

Wie geht es eigentlich Ex-Löwe Benjamin Lauth?

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Benjamin Lauth (r.) beobachtet das Laufduell seines Teamkollegen Zoltan Gera im Spiel gegen HNK Rijeka.

München/Budapest - Mit Rubin Okotie hat der TSV 1860 einen adäquaten Ersatz für den langjährigen Torjäger Benjamin Lauth verpflichtet. Doch wie geht es dem Ex-Löwen in Budapest?

Neun Jahre lang ging Benjamin Lauth bei den Löwen-Profis auf Torejagd (mit Unterbrechung), durchlief von 1992 bis 2002 die Jugendmannschaften der Löwen. Im Sommer 2014 dann der Abschied, der mittlerweile 33-Jährige wechselte ablösefrei nach Ungarn zu Ferencváros Budapest. Seither ist es ruhig um den ehemaligen Nationalspieler, der in Budapest wie in München mit der Nummer elf aufläuft, geworden.

Er kam als Topneuzugang zum ungarischen Spitzenclub, doch richtig durchsetzen konnte sich der Rekordschütze der Löwen bislang nicht. Behindert wurde er auch durch eine Verletzung. "Bis zu seiner Verletzung war er rangekommen. Machte zwei, drei Tore. Dann zog er sich eine Muskelquetschung zu, fiel drei Wochen aus", erklärt sein Trainer Thomas Doll, der Ferencváros seit Dezember 2013 trainiert, im Interview mit dem Kicker. "Jetzt haben wir ihn wieder langsam herangeführt, er findet über Kurzeinsätze seine Form. Er wirkt auch wieder viel, viel frischer als in der Vorbereitung. Aber Benny weiß, wo die Kiste steht. Er ist immer gefährlich, er wird noch ein paar Tore machen."

Bislang lief Lauth in 15 Pflichtspielen für die Ungarn auf, absolvierte aber nur sechs Partien über die volle Distanz und kam zu fünf Joker-Einsätzen. In der Liga traf er bei zehn Einsätzen dreimal, bereitete zusätzlich zwei Tore vor. Eine passable Quote.

Ferencváros läuft aktuell den eigenen Ansprüchen etwas hinterher, liegt nach zwölf Spielen auf Rang sechs. In der Europa League scheiterte man in der 2. Qualifikationsrunde an HNK Rijeka.

fw

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