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"Wir hätten Biancucchi sperren können"

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Wann machen die Vereine den Deckel auf den  Biancucchi-Transfer? © sampics

München - Es ist etwas ruhig geworden in der Transfer-Posse um Emanuel Biancucchi. Dabei ist der Messi-Cousin immer noch ein bisschen Löwe. Jetzt hat sich Miki Stevic geäußert.

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Transfer-Posse um Biancucchi

Vor rund einem Monat sorgte Emanuel Biancucchi nicht nur bei den Löwen-Fans für Verwunderung. Selbst Sportdirektor Miki Stevic und sein deutscher Berater Vincenzo Pennavaria wussten nichts von seiner eigenmächtigen Aktion: Wenige Stunden vor Ende der Transfer-Frist reiste er ins spanische Girona und setzte beim dortigen Zweitligisten seine Unterschrift unter einen Vertrag.

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Mit eingefädelt hatte den Deal Jorge Messi, seines Zeichens Onkel von Biancucchi und Vater von Lionel Messi, der nur rund 100 Kilometer entfernt beim FC Barcelona spielt. Die 1860-Verantwortlichen waren düpiert - und dass es zu keiner Rückkehr kommt, sondern eher zu einem kleinen Obolus vom FC Girona an den TSV 1860, zeichnete sich mehr und mehr ab.

Biancucchi hat bis heute noch nicht für seinen neuen Klub gekickt und ist laut Bild weiterhin nicht spielberechtigt. An 1860 liegt's aber nicht, stellt Miki Stevic nun via Bild klar. "Wir hätten ihn sperren können", so der Sportdirektor. "Das bringt aber keinem was. Deshalb haben wir ihm die Freigabe erteilt und alle Unterlagen nach Spanien geschickt."

Aktuell ist Biancucchi ein bisschen 1860-Spieler und ein bisschen Girona-Spieler. Auf der Löwen-Homepage wird er zwar schon als Winter-Abgang geführt, doch die offizielle Bestätigung über einen vollzogenen Wechsel steht von der Grünwalder Straße weiterhin aus. Ob die noch vor der neuen Saison kommt?

al.

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