Achterbahnfahrt des Youngsters gestoppt?

Wittek verrät: Wer mein erstes 1860-Idol war

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Maxi Wittek.

München - Er gehört zwar erst viereinhalb Monate dem Profikader des TSV 1860 an, aber in dieser Zeit hat Maximilian Wittek schon eine gehörige Achterbahnfahrt hinter sich gebracht. Die jetzt gestoppt ist?

Wittek legte am Sonntag beim 3:0 in Bochum als linker Verteidiger eine souveräne Partie hin und spielte erstmals über neunzig Minuten durch.

Dass das erst am 12. Spieltag der Fall sein würde, hätten im Sommer viele nicht gedacht. Denn damals durfte der 18-Jährige an den beiden Trainingslagern und etlichen Tests der Profis teilnehmen und spielte sich als linker Abwehrmann gleich mal in den Vordergrund. Jeder dachte: Da hat einer bei Trainer Ricardo Moniz seinen Stammplatz sicher.

Dann jedoch kam es anders: Beim Zweitligastart in Kaiserslautern (2:3) saß Wittek überraschend auf der Bank, im ersten Heimspiel gegen Leipzig stand er zwar in der Startelf, verursachte aber einen Elfer und musste zur Halbzeit raus. „Damals war ich sehr nervös“, erinnert er sich. Danach pendelte Wittek zwischen Profikader und Regionalligateam, so richtig auf der Rechnung hatte das Eigengewächs eigentlich keiner mehr. Sein Glück: Auch die Versuche mit Tomasov, Wojtkowiak und Hertner auf der linken Abwehrseite fielen nicht zufriedenstellend aus, also schlug in Bochum wieder Witteks Stunde. Und er hat die Chance genutzt. „Jetzt heißt es einfach dranbleiben“, weiß er, „und sich weiterhin empfehlen.“

Für seinen Lieblingsverein. „Seit ich denken kann, bin ich ein Blauer“, sagt Wittek, „schon mit vier Jahren hat mich mein Vater bei seinem Fanklub „Grüner Hof“ in Freising angemeldet, mit sechs saß ich bereits im Olympiastadion und verfolgte die Löwen in der ersten Liga und mit acht trat ich der Jugendabteilung bei.“ Sein absolutes Idol damals: Thomas Häßler. „Auf meinem ersten Trikot stand sein Name“, sagt Wittek, der ein paar Jahre später auch die bittere Seite des TSV 1860. Wittek: „Der Abstieg 2004 war richtig schlimm, ebenso die Tatsache, dass wir ein Jahr später nur knapp am Wiederaufstieg vorbeigeschrammt sind. Da saß er schon regelmäßig mit seinem Vater im „Grünwalder“ Wittek: „Über die glorreichen Spiele dort hat mir der Papa viel erzählt.“

Sechzig war sein ein und alles. Das ging so weit, dass der kleine Maxi sogar im Fanshop mithalf, wenn kein Schulunterricht oder Training auf dem Programm stand. „Ich habe dort oft die Bälle aufgepumpt“, grinst er, „das hat mir riesigen Spaß gemacht.“

tz

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