Marius Wolf muss Strafe zahlen

Zu zweit mit'm Radl da: Polizei stoppt Löwen

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Marius Wolf tritt gerne in die Pedale, aber manchmal aber lässt er sich auch chauffieren.

Bad Häring - Meistens fahren die Löwen in Bad Häring mit dem Radl zum Trainingsplatz. Und hin und wieder setzt sich auch einer auf den Gepäckträger und lässt sich chauffieren - zum Unwillen der Polizei.

Am Dienstagvormittag verzichtete Marius Wolf als „Beifahrer“ von Milos Degenek aufs Strampeln. Mitten im Ortskern von Bad Häring kam’s zu einem abrupten Stopp. Die Polizei hielt die beiden Löwen auf.

„Ein Beamter stürmte aus dem Auto heraus und hat uns zusammengeschissen“, berichtete Wolf. Außerdem forderte der Polizist zehn Euro als Strafe. Wolf: Hatten wir natürlich nicht dabei, ebenso wenig einen Ausweis.“ Daraufhin verlangten die Polizisten, dass die beiden Löwen ins Hotel zurückfahren und das Geld holen. Degenek: „Dann wären wir natürlich zu spät ins Training gekommen, und die Strafe in die Mannschaftskasse wäre höher ausgefallen als die der Polizei.“

So wurde noch ein paar Minuten herumpalavert, bis die beiden Ordnungshüter schließlich ein Einsehen hatten und die beiden Verkehrssünder weiterziehen ließen. Nicht mehr zusammen auf einem Rad, versteht sich. Degenek trat allein in die Pedale, Wolf legte eine anderthalb Kilometer lange „Joggingeinheit“ zum Trainingsplatz hin.

Rumgesprochen hatte sich der Vorfall offensichtlich nicht bei allen Löwen. Daylon Claasen schonte sich auf der Heimfahrt auf dem Gepäckträger von Physiotherapeut

Tobias Adams…

cm

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