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Fröhling: "Damit können wir leben"

Zu wenig: Löwen spielen erneut unentschieden

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Korbinian Vollmann (h.) erzielte kurz nach dem 0:1 den Ausgleich.

Sandhausen - Der TSV 1860 wartet weiter auf den ersten Saison-Sieg. Beim SV Sandhausen verschliefen die Löwen die ersten 30 Minuten und wachten erst nach dem Rückstand auf.

Zum Hoffen zu wenig, zum Verzweifeln zu viel…

Die Hände in die Hüften gestützt, den Blick zum dunklen Himmel über dem Hardtwaldstadion gerichtet – so quittierte Korbinian Vollmann um 19.19 Uhr den Schlusspfiff von Schiedsrichter Timo Gerach. 1:1 (1:1) in Sandhausen, der vierte Punkt im achten Saisonspiel, wieder einen möglichen Sieg vergeben – das Leben ist kein Bällebad bei diesen Löwen, wird sich Vollmann in diesen Sekunden gedacht haben.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker

„Wir wollten den Sieg unbedingt, das hat man gesehen“, sagte er später in der Reporterzone. „Wichtig war, dass wir nach dem Gegentor nicht zusammengebrochen sind wie in Düsseldorf.“

Daran hatte Vollmann, der erneut den Vorzug vor Zugang Michael Liendl bekam, keinen unwesentlichen Anteil. Mit seinem ersten Saisontreffer auf Vorlage von Claasen egalisierte der 21-jährige Techniker in der 39. Minute den Rückstand von Jovanovic, der eine Minute zuvor nach einer verunglückten Faustabwehr von Löwen-Keeper Vitus Eicher zur Führung abgestaubt hatte.

Die Löwen in Sandhausen: Besser als Note 3 war nur einer

Auch der mögliche Siegtreffer hätte einen Scorerpunkt für Vollmann gebracht. Daniel Adlung hatte einen hohen Ball der Sandhäuser per Kopf zu „Korbi“ bugsiert, der leitete im richtigen Moment weiter zum durchgestarteten Claasen, der völlig frei von Keeper Knaller drüberschoss, anstatt den SVS-Schlussmann zu umkurven. Da dürfte auch Günter Netzer auf der Tribüne aufgestöhnt haben. Der 70-Jährige saß neben Sandhausen-Präsident Jürgen Machmeier. Netzer ist Executive Director von 1860- und Sandhausen-Vermarkter Infront.

Ob auch Trainer Torsten Fröhling ein Gesprächsthema war? Der Punkt hat dem Coach zumindest etwas Luft verschafft. Um das selbstgesteckte Ziel von fünf Punkten in der Englischen Woche zu erreichen, muss nun am Sonntag in der Arena gegen RB Leipzig allerdings ein Sieg her. „Ich denke, mit diesem Punkt in Sandhausen können wir leben, auch wenn wir wieder eine große Chance vergeben haben“, sagte Fröhling. „Aber mit dieser Einstellung werden wir irgendwann jetzt auch die drei Punkte holen.“

kl

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