Fußball-Bezirksliga

0:1-Pleite: BSG verharrt weiter auf Abstiegsplatz

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Wieder kein Tor: Die Ta ufkirchener Stürmer (rot) verzweifelten an Gästekeeper Eder.  

Einen schweren Rückschlag hat die BSG Taufkirchen im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den TSV Bad Endorf setzte es eine unnötige 0:1-Niederlage. Damit verharrt die BSG auf einem direkten Abstiegsplatz.

Taufkirchen – Einen schweren Rückschlag hat die BSG Taufkirchen im Abstiegskampf der Bezirksliga Ost hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den TSV Bad Endorf setzte es eine unnötige 0:1-Niederlage. Damit verharrt die BSG auf einem direkten Abstiegsplatz.

Der TSV Bad Endorf überraschte mit einer forschen Anfangsphase. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite kam Andreas Garhammer frei zum Schuss und zwang Dominik Schlerf zu einer tollen Parade. Wenig später musste Taufkirchens Torwart einen Schuss aufs lange Eck abwehren.

Danach kam die BSG besser ins Spiel, während sich der Gast immer weiter zurückzog und auf Konter setzte, doch Taufkirchens Abwehr war auf der Hut. Die BSG spielte allerdings nicht so dominant wie in den vergangenen drei Spielen. Dennoch bot sich Jakob Florian die Riesenchance zur Führung mit einem Strafstoß, den er aber zu schwach trat, so dass Endorfs Torwart Johann Eder abwehren konnte (19.).

Die nächste Chance ergab sich kurz vor der Pause. Ein Gästeverteidiger hatte über den Ball getreten. Dadurch kam Andre Huber freistehend in halblinker Position aus acht Metern frei zum Torschuss. Doch wieder wehrte Eder ab und hatte dann Glück. Thomas Götzberger setzte nach, scheiterte aber aus spitzem Winkel am Pfosten.

Auch nach der Halbzeit hatte zunächst Taufkirchen Möglichkeiten. Tobias Schediwy schoss einen tollen Freistoß, Torwart Eder verfehlte den Ball, der dann um Zentimeter am langen Kreuzeck vorbei ins Toraus flog. Dann segelte ein Endorfer Verteidiger im Strafraum unter einer Flanke durch. Der dahinter lauernde Götzberger kam zum Torschuss, der aber am langen Eck vorbeiging.

Mit zunehmender Spieldauer nahm der Taufkirchener Druck dann aber ab, weil auch die Ideen fehlten und keiner der Führungsspieler etwas auf eigene Faust probierte. Auch die Einwechslung von Manuel Hahn und Konstantinos Papantoniou brachten keine entscheidende Verbesserung.

Vielmehr schlugen die Gäste zu. Zehn Minuten vor Spielschluss fiel das Tor des Tages. Mit einer schnellen Passfolge wurde die Taufkirchener Abwehr ausgespielt. Christian Heinl kam nach guter Vorarbeit seiner Stürmerkollegen frei zum Torabschluss und traf zum 1:0. „Denen reichte am Ende ein einziger vernünftiger Spielzug zum Sieg“, zeigte sich Taufkirchens Präsident Franz Schlossnikl nach dem Spiel enttäuscht. EICKE LENZ

Quelle: Merkur.de

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