Mal wieder nix zu holen

0:3 - Waldram bleibt Murnaus Angstgegner

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Runter mit dir: Maximilian Giglberger kassiert von Schiedsrichter Niklas Hampel die Gelb-Rote-Karte.

Langsam kommt der Tabellenkeller bedrohlich nahe. Der TSV Murnau muss den Blick nach der Niederlage gegen Waldram nach unten richten.

Murnau – Es bleibt dabei: Die DJK Waldram gehört nicht zu den Lieblingsgegnern des TSV Murnau. Am Samstag verpasste die Mannschaft von Trainer Michael Adelwart bereits zum 14. Mal in Folge einen Sieg gegen den Klub aus Wolfratshausen. Nach dem 0:1 vor einer Woche in Deisenhofen, hagelte es nun sogar ein 0:3 auf eigenem Platz.

„Wir haben eigentlich ganz gut angefangen und ordentlich gespielt“, sagt Adelwart. Mitte der ersten Halbzeit bot sich sogar die Möglichkeit, den bis dahin recht guten Auftritt zu krönen. Bojan Stojanovic war auf dem Weg in Richtung Waldramer Tor, als er von DJK-Akteur Andreas Knobloch zu Boden gedrückt wurde. Schiedsrichter Niklas Hampel beurteilte diese Aktion als Notbremse und schickte den Gästespieler mit der Roten Karte vom Feld. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit gelang es Murnau aber im Anschluss nicht, daraus Kapital zu schlagen und Waldram mehr unter Druck zu setzen. Wenige Minuten nach Wiederbeginn ging dann die TSV-Defensive etwas zu sorglos zu Werke. Der kurz vor der Halbzeitpause eingewechselte Benedikt Bergmoser kam rund 20 Meter vor dem Tor an den Ball, konnte sich ungehindert drehen und das Leder im Netz versenken. „Da haben wir fahrlässig verteidigt“, ärgerte sich Adelwart. „Und mit unserer Spielweise wurde es dann natürlich schwer, wieder ins Spiel zurückzukommen. Wir haben zwar viel ausprobiert, aber es hat leider nichts so richtig funktioniert.“

In einer Hinsicht konnten die Platzherren aber doch ausgleichen – wenn auch in einer unerfreulichen. Maximilian Giglberger hatte wohl vergessen, dass er schon Gelb gesehen hatte. Jedenfalls hielt er seinen Gegenspieler solange fest, bis Schiedsrichter Niklas Hampel gar nichts anderes mehr übrig blieb, als ihm die Ampelkarte zu zeigen. Die Aufholjagd machte das natürlich nicht einfacher. Murnau machte hinten auf, setzte alles auf den Ausgleich. Vergeblich. Bei den sich bietenden Chancen fehlte es den TSV-Stürmern an Ruhe und Entschlossenheit. Stattdessen erhöhte Waldram durch Fabian Raic und abermals Bergmoser auf 3:0. Adelwarts Fazit nach der verdienten Niederlage: „Insgesamt war unsere zweite Halbzeit schon sehr zerfahren – daher geht das Resultat wohl so in Ordnung.“

Quelle: Merkur.de

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