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0:7! - Eching geht in Töging unter

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Nichts zu holen gab es für den TSV Eching in Töging.

TSV Eching – Au Backe! Sportlich regelrecht verprügelt wurde der TSV Eching, unterlag sang- und klanglos, auch in der Höhe verdient, mit 0:7 (0:2) beim FC Töging. „Wir haben den TSV zu keiner Sekunde ins Spiel kommen lassen“, gab Tögings Abteilungsleiter Klaus Maier zu Protokoll, der sich von seiner Mannschaft eine Reaktion nach dem 0:1 in Traunstein erhofft hatte. Und die fiel mehr als eindrucksvoll aus.

Die Zebras gingen im Stadion am Wasserschloss regelrecht unter. „Zum Schluss hat Eching mir fast ein wenig leid getan“, schilderte Maier und fügte hinzu, dass sogar ein Erfolg im zweistelligen Bereich möglich gewesen wäre.

Doch wie konnte es Eching passieren, sich nach dem ordentlichen Saisonstart am dritten Spieltag so zerpflücken zu lassen? Trainer Alfred Ostertag schickte seinen Assistenten Willi Kalichman zur Pressekonferenz, um selber „nichts Falsches“ zu sagen. Aber auch 19 Stunden nach dem Debakel musste Ostertag eine Antwort auf diese Frage schuldig bleiben. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“, seufzte Echings Cheftrainer. „Man muss es so sagen, wir haben als Mannschaft komplett versagt.“

Das Unheil nahm ab der 20. Minute seinen Lauf. Der ehemalige Burghausener Yunus Karayün, spielender Co-Trainer beim FC, erzielte nach einem Pressball das 1:0. TSV-Kapitän Mustafa Kantar erwischte nicht nur in dieser Szene einen rabenschwarzen Tag und wurde später „frühzeitig erlöst“, wie Ostertag erläuterte. Noch vor der Pause verwertete wiederum Karayün eine Flanke von Michael Tot am zweiten Pfosten zur verdienten Halbzeitführung (43.). Tim Gebhard versäumte zuvor, die Situation klar zu bereinigen.

„Man kann ja Fehler machen, das passiert mal. Aber dann erwarte ich eine Reaktion“, verdeutlichte Ostertag. Ohne die geforderte Leidenschaft wurde es auch im zweiten Durchgang nicht besser für den TSV Eching. Kurz nach Wiederanpfiff machte Karayün den Hattrick perfekt, traf zum 3:0 ins lange Eck (52.). Damit nicht genug: Eine scharfe Hereingabe köpfte Echings Hintermannschaft ins eigene Netz (59.).

FCT-Kapitän und Torjäger Benedikt Baßlsperger schraubte das Resultat aus spitzem Winkel auf Vorarbeit von Markus Bley gar auf 5:0 hoch. Der Töginger Torhunger schien noch immer nicht gestillt. Eine Kombination über Baßlsperger und den eingewechselten Markus Leipholz vollendete Hannes Ganghofer zum 6:0 (72.). Den Schlusspunkt setzte Torwart Welder De Souza Lima vom Elfmeterpunkt – 7:0 (82.).

Zu dem Zeitpunkt wäre Ostertag am liebsten im Boden versunken. „Das Ergebnis trifft mich ins Mark“, sagte der Coach spürbar gezeichnet, während Kalichman von einem „absolut blutleeren Auftritt“ sprach. „So etwas habe ich noch nicht erlebt“, bemängelte der Echinger Co-Trainer.

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Quelle: fussball-vorort.de

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