Widerstandsfähige Deisenhofner

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Traf in letzter Minute für den FC Deisenhofen zum 1:1: Marco Finster

Mit dem späten Treffer zum 1:1 (0:0) beim SV Kirchanschöring lieferte der FC Deisenhofen einen weiteren Beweis seiner Widerstandsfähigkeit.

Deisenhofen – „Das Unentschieden ist gerecht, aber natürlich auch glücklich, wenn du in der letzten Minute den Ausgleich machst“, so Co-Trainer Thomas Werth, der die Moral des Teams hervorhob. „Es war jetzt das dritte Spiel, in dem wir nach der 90. Minute noch einen Punkt gerettet haben. Das ist auch ein Zeichen der Mentalität. Wir geben Gas bis zur letzten Minute.“ Ohne die terminlich verhinderten Routiniers Martin Mayer, Tobias Nickl und Marinus Poschenrieder traten die Blauhemden die Reise in den Rupertiwinkel an. Und so kamen mit Maxime Schneiker und Florian Schmid zwei 19-Jährige von Beginn an zum Einsatz. Schneiker feierte als Linksverteidiger als Ersatz für den ins Abwehrzentrum gerückten Kapitän Michael Vodermeier nach fünf Einwechslungen gar sein Startelf-Debüt in der Bayernliga, und das vor der stattlichen Kulisse von 500 Zuschauern. „Er hat das super gemacht“, lobte Werth

. Und der Youngster im Sturm bewährte sich gleich in der Anfangsphase: Schmid konnte im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Allerdings scheiterte Michael Bachhuber mit dem Elfmeter an SVK-Schlussmann Stefan Schönberger (10.). Kirchanschöring hatte seine erste Großchance erst kurz vor der Pause, als Albert Deiters Kopfball knapp vorbeistrich (43.).

Die Führung der Hausherren entwickelte sich aus einem FCD-Angriff, als zwei Blauhemden zum Kopfball hochstiegen und der Ball schließlich beim Gegner landete.

Dieses „Kommunikationsproblem“ (Werth) nutzten die Kirchanschöringer zu einem schnellen Gegenstoß, den Tobias Schild, im Rutschen mit einem Volltreffer aus 30 Metern in den Winkel abschloss (65.). Danach versäumte es der SVK, den Sack bei einigen Kontergelegenheiten zuzumachen. Und so gelang Marco Finster nach toller Vorarbeit des eingewechselten David Lucksch, der sich links durchtankte und mit viel Übersicht zurücklegte, der späte Ausgleich.

„Kirchanschöring ist eine taktisch und körperlich gute Mannschaft, die aber inzwischen auch richtig Fußball spielt. Da einen Punkt zu holen ist in Ordnung“, zeigte sich Werth zufrieden. 

SV Kirchanschöring –
FC Deisenhofen 1:1 (0:0)

FC Deisenhofen: Caruso - Muggesser (79. Lucksch), Köber, Vodermeier, Schneiker (68. Kreuzeder), Rembeck, Müller-Wiesen, Finster, Ngeukeu (60. Mancusi), Bachhuber, Schmid
Tore: 1:0 Schild (60.), 1:1 Finster (90.)
Besonderes Vorkommnis: Bachhuber scheitert mit einem Foulelfmeter an Torwart Schönberger (10.)

Quelle: Merkur.de

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