Kautecky und Eckereder treffen auf Ex-Team

Wollenberg erwartet „heißen Tanz“ im Derby gegen Krün

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Weiterjubeln ist angesagt: Hespon Tesfu (l.) und Selvedin Mesanovic vom 1. FC beim 4:2 in Berg. 

Brisanz steckt schon drin in diesem Werdenfelser Derby. Da muss man sich nichts vormachen, sind doch erst in der Winterpause mit Stefan Kautecky und Florian Eckereder zwei FC-Kicker nach Krün gewechselt.

Garmisch-Partenkirchen – Andererseits: Man kennt sich ja ewig, so richtige Feindschaften gehören da nicht zur Tagesordnung. Marcel Wollenberg auf Garmisch-Partenkirchner Seite erwartet allerdings durchaus den klassischen „heißen Tanz“ an diesem Samstagabend (17.15 Uhr) am Gröben, wenn seine FC-Reserve auf den SV Krün trifft. „Es wird sicher nicht so einfach, wie es der Tabellenstand vermuten lässt. Auch im Hinspiel haben wir uns trotz des 2:0-Siegs richtig schwer getan, obwohl wir gut aufgestellt waren.“

Es dem Gegner schwer zu machen, genau darauf sinnen die Krüner. „Wir werden sicher nicht auf Teufel komm’ raus nach vorne stürmen“, kündigt Trainer Tom Mürnseer an. „Sonst haben wir keine Chance.“ Kompakt und kontrolliert will der SV am Gröben auftreten. „Wir müssen versuchen, so wenig wie möglich zuzulassen.“ Der Kader ändert sich gegenüber dem Berg-Spiel nicht groß. „Allerdings hatte da der eine oder andere noch Trainingsrückstand, das hat sich inzwischen gebessert.“

Wollenberg kann immer mehr mit einem festen Kader planen. „Es ist inzwischen nicht mehr so, dass wir mit drei, vier Spielern aus der Ersten rechnen können“, erklärt er. Die Teams kristallisieren sich heraus. Der FC-Coach hofft er, dass sich Team spielerisch stabilisiert. „Wenn man 3:0 beim Tabellenletzten führt und den dann auf 2:3 rankommen lässt, zeugt das nicht von souveräner Spielweise“, bemängelt Wollenberg. „Da muss man cleverer und zielstrebiger agieren.“ Eine zähe Geschichte erwartet er auch gegen Krün. „Wir müssen den Kampf unbedingt annehmen“, fordert er. „Klar werden wir spielerisch wohl die Nase vorne haben, aber das ist eben nicht alles.“

Die Krüner reden sich derweil Mut zu. „Wir sind nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand momentan vorgibt“, sagt Mürnseer. „Aber wenn du da unten drin hängst, fällt eben vieles schwerer. Um da rauszukommen, brauchen wir jedoch schnell Punkte.“ Einer würde ihm am Samstag schon reichen. ANDREAS KÖGL

Quelle: Merkur.de

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