Kann ein Trainer die Meisterschaft garantieren? 

Kommentar zur Dötsch-Nachfolge: Messlatte für den Neuen liegt hoch

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Thomas Dötsch stand bei 32 Spielen an der Seitenlinie des 1. FC Penzberg. 

Wegen unterschiedlichen Zielen hat der 1. FC Penzberg Trainer Thomas Dötsch entlassen. Sein Nachfolger tritt ein schweres Erbe an, glaubt FCP-Reporter Roland Halmel. 

Trainerentlassungen gibt es nicht nur im bezahlten Fußball. Auch bei den Amateuren sind sie ein probates Mittel, um die Wende zum Besseren zu schaffen. Dass es jetzt beim FC Penzberg Thomas Dötsch nach gut einem Jahr erwischt hat, kommt aber schon überraschend, weil der Bezirksligist mit ihm durchaus erfolgreich war. Platz drei vergangene Saison, die Bayernliga-Meisterschaft im Futsal und das sehr unglückliche Aus im BFV-Pokal können sich durchaus sehen lassen.

Auch in dieser noch jungen Saison läuft es sportlich nicht so schlecht. Auch wenn es keine Siegesserie gab, ist die Mannschaft noch ungeschlagen und das Saisonziel, der Aufstieg, kann nach wie vor erreicht werden. Anzeichen, dass es zwischen Trainer und Mannschaft nicht mehr stimmt, was oft der Grund für Trainerentlassungen ist, waren ebenfalls nicht zu erkennen. „Unterschiedliche Vorstellungen über die sportlichen Ziele“ lautet die offizielle Begründung für die Trennung.

Die FCP-Führung ist offensichtlich der Meinung, dass mit Dötsch die angestrebte Meisterschaft nicht zu schaffen ist. Da stellt sich schon die Frage: Kann diese ein Trainer überhaupt garantieren? Mit der Entlassung haben die Penzberger auf alle Fälle die Messlatte für den neuen Coach sehr hoch gelegt und gleichzeitig ihren Ruf als „FC Hollywood“ gefestigt.

Roland Halmel begleitet den 1. FC Penzberg für das Weilheimer Tagblatt. 

Quelle: Merkur.de

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