Der 21-Jährige vom 1. FC Schweinfurt im Interview

Amar Suljic: „Es ist noch nichts vorbei!“

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So tippt Amar Suljic die Regionalliga Bayern.

Amar Suljic traf am vergangenen Samstag doppelt beim Kantersieg des 1. FC Schweinfurt. Der 21-Jährige hat den Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga noch nicht aufgegeben.

  • Amar Suljic traf beim 6:0 Sieg gegen den TSV Rain/Lech doppelt
  • Der Stürmer spricht über seine Zeit beim FC Ingolstadt
  • Den Aufstieg in die 3. Liga hat der 21-Jährige noch nicht abgeschrieben

Was hat Tobias Strobl mit euch gemacht, dass es plötzlich wieder so gut läuft? 

Jeder, der unsere letzten drei Spiele gesehen und verfolgt hat, weiß, dass wir unter Tobias Strobl ein ganz anderes Spielsystem spielen. Wir pressen den Gegner hoch in der gegnerischen Hälfte und versuchen so schnell wie möglich einen Ballgewinn zu erzeugen. Das ist uns in den letzten drei Wochen sehr gut gelungen. Dafür spricht auch die Tordifferenz von 10:0 Toren. Das ist natürlich überragend. 

Ein Kopfballtor außerhalb des Strafraums. Ist dir das vorher schon einmal gelungen? 

Nein, so ein Kopfballtor ist mir bisher noch nie passiert. Deshalb bin ich umso glücklicher, dass der Ball im Tor gelandet ist und ich der Mannschaft somit helfen konnte.

„Noch sind 39 Punkte zu vergeben“

Zum Abschluss der Hinrunde empfangt ihr den Abstiegskandidaten TSV 1860 Rosenheim. Was für ein Spiel erwartest du? 

Ich erwarte auf jeden Fall eine schwierige Partie. Denn Rosenheim ist eine Mannschaft, die in meinen Augen, nicht so leicht zu besiegen ist, wie sich mehrere vielleicht vorstellen. Aber nichtsdestotrotz wissen wir, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir spielen momentan richtig guten Fußball und wir wollen unbedingt die drei Punkte vor der Winterpause mitnehmen. 

Glaubt ihr noch daran Türkgücü München einholen zu können? 

Wie gesagt, wir spielen Momenten einen guten Fußball. Der Fokus liegt nur auf uns und unserem Spiel. Es ist noch nichts vorbei! Es sind noch dreizehn Spiele zu spielen und 39 Punkte zu vergeben. Ich glaube da ist auf jeden Fall noch einiges machbar! 

Du kamst vor der Saison vom FC Ingolstadt. Was hat dir dort zum Sprung in die Profi-Mannschaft gefehlt? 

Ich habe damals den FC Ingolstadt als großes Sprungbrett für meine Zukunft gesehen. Ich habe drei sehr lehrreiche Jahre in Ingolstadt verbracht. Aber auf die Frage ist für mich sehr schwer eine Antwort zu finden. Denn letztendlich habe ich vom Verein keine faire Chance bekommen! 

„Weiß nicht, wieso ich in Ingolstadt keine Chance bekommen habe“

Weshalb blieb dir deiner Meinung nach diese Chance verwehrt?

Ich weiß es nicht um ganz ehrlich zu sein. Ich habe auch regelmäßig mit den Profis trainiert und ich habe die Chance mit Sicherheit erwartet aber es war leider nicht der Fall. Trotzdem: Ich fühle mich momentan in Schweinfurt sehr wohl, wir haben eine geile Mannschaft. Ich glaube, dass es machbar ist diese Saison noch den Sprung in die 3 Liga zu schaffen. Wir werden alle mit Sicherheit unseren Bestes geben und am Ende werden wir schauen, ob des gereicht hat oder nicht. 

Siehst du Schweinfurt als Sprungbrett an, um noch im Profibereich Fuß zu fassen? 

Absolut. Ich glaube, dass der 1. FC Schweinfurt als Verein unglaublich viel zu bieten hat. Ich habe mich vor der Saison dafür entschieden, alles zu geben und zu versuchen mit dem FC Schweinfurt in die 3. Liga und somit in den Profifußball aufzusteigen.

Interview: Niklas Sagner

Quelle: Merkur.de

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