Kottern präsentiert sich stark

1:1-Unentschieden und drei Tore

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FCU-Keeper Kiril Akalski sicherte mit zwei Glanzparaden das Unentschieden.

FC Unterföhring - FC Unterföhrings Trainer Andreas Pummer warnt gerne und intensiv vor dem Gegner, egal wie dieser in der Tabelle dasteht. Vor der Partie gegen den TSV Kottern war das auch so und keine Silbe war übertrieben.

Am Ende musste sich seine Mannschaft gegen den frechen Aufsteiger mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben, weil der Gegner einfach gut war.

Kottern hat zuletzt sechsmal in Serie nicht verloren und das erzeugt eine ganze Menge an Selbstvertrauen. Deshalb spielten die Allgäuer auch an der Bergstraße nach vorne und sorgten für ein offenes Spiel mit eigenem Chancenplus. Zur Pause stand es 0:0-Unentschieden, doch gefühlt führte Unterföhring nach einer kuriosen Szene: In der 35. Minute versenkten die Gäste einen Freistoß im Unterföhringer Gehäuse. Nach massiven Protesten der Hausherren unterhielt sich der junge Schiedsrichter Alexander Schuster mit seinem Assistenten darüber, ob der Freistoß zu früh ausgeführt worden sei, also bevor Schuster den der Ball per Pfiff freigegeben hatte. Wirklich sicher war sich keiner. Schließlich wurde der Freistoß wiederholt. Da hatte der FCU richtig Glück. Es war das einzige Mal im Spiel, dass der Schiedsrichter eine unglückliche Figur machte.

Die Partie war intensiv. Insgesamt verteilte Schuster acht gelbe Karten. Kottern ging auch in punkto Einsatz an die Grenze und hatte Glück, die Partie zu elft zu beenden. Unterföhring wiederum lauerte auf seine Chance und bekam diese in der zweiten Halbzeit nach genau 73 Sekunden nach Wiederanpfiff. Kotterns letzter Mann patzte, Daniel Jungwirth gewann daraufhin das Laufduell und vollendete mit einem eiskalten Abschluss ins lange Eck zum 1:0 für Unterföhring. Die Führung war glücklich.

Die Gäste verdienten sich den Ausgleich nach und nach. Schließlich erzielte der TSV den 1:1-Ausgleichstreffer nach einem Standard in der 60. Minute. Bis zum Schlusspfiff waren die engagierten Kotterner dem Siegtor näher als die Unterföhringer. Zweimal musste der überragende FCU-Torwart Kiril Akalski sein ganzes Können auspacken, um den Punkt festzuhalten. Bereits in der ersten Hälfte hatte er mit einem Reflex im Eins-gegen-Eins ein fast sicheres Tor verhindert.

Weil diesmal der Gegner einfach gut war, mussten die Unterföhringer nach zuletzt vier Siegen in Serie mit dem Teilerfolg einfach einmal zufrieden sein.

Quelle: fussball-vorort.de

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