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12:0 – FSV Pfaffenhofen schießt chancenlosen SV Marzling ab

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Mit gesenkten Köpfen gehen die Marzlinger Kreisklassen-Fußballer am Samstag nach der Toto-Pokal-Klatsche gegen den FSV Pfaffenhofen vom Feld.
Mit gesenkten Köpfen schlichen die Marzlinger Kreisklassen-Fußballer am Samstag nach der Toto-Pokal-Klatsche gegen den FSV Pfaffenhofen vom Feld. © Rainer Lehmann

Kreisklassist SV Marzling machte im Pokal-Halbfinale gegen den Bezirksligisten FSV Pfaffenhofen keinen Stich. Drei Ex-Echinger erzielten insgesamt sieben Tore.

Marzling – Es läuft die 72. Minute, als ein langer Ball aus der Pfaffenhofener Abwehrreihe Stürmer Manuel Riebold erreicht, der die Kugel am Marzlinger Keeper Florian Apold vorbei ins Tor schiebt. Mit diesem Treffer ist die drängendste Frage dieses sonnigen Fußballnachmittags beantwortet. Die lautet aber nicht „Schafft es der SV Marzling ins Toto-Pokal-Finale?“, sondern „Kann die neue Spielstandanzeige am Marzlinger Sportplatz auch zweistellig?“ Denn vor dieser Szene führte die Elf von Ex-Eching-Coach Gerhard Lösch bereits mit 9:0. Die Antwort: Ja, sie kann. Nach Riebolds Tor erschien eine makellose „10“. Am Ende unterlag Kreisklassist SVM sogar mit 0:12.

Maxi Ceballos schnürt gegen Marzling den Viererpack

Aber alles von Beginn an: Die ersatzgeschwächten Marzlinger gingen abwartend in die Partie und verschanzten sich mit einem 5-3-2-System in der eigenen Hälfte. Trotzdem kamen die Gäste immer wieder zu Chancen, bevor in der 14. Minute eine Standardsituation das 1:0 brachte: Der ebenfalls von Eching nach Pfaffenhofen gewechselte Maxi Ceballos köpfte den Ball nach einer Ecke ins Gehäuse von Marius Mergenthaler. Dann wurde es recht schnell recht deutlich: Erneut Ceballos (20.), Simon Heigl (26.), Manuel Riebold (33./34.) und der Ex-Echinger Ante Basic (39./44.) erhöhten – meist nach Schnittstellenpässen  hinter  die  löchrige Marzlinger Abwehr – bis zur Halbzeitpause auf 7:0. Die Platzherren konnten sich vor 160 Zuschauern – darunter um die 30 mitgereiste Pfaffenhofener Jugendspieler – zwar ab und zu aus der eigenen Hälfte befreien, kamen aber zu keinen nennenswerten Chancen.

Das sagt SVM-Trainer Thomas Zellermeyr zur 0:12-Klatsche

Zweite Hälfte, gleiches Bild. Die Pfaffenhofener gaben sich keine Blöße und schossen ein 12:0 heraus. Dabei erzielten die früheren Echinger Ceballos (4), Basic (2) und Maximilian Völke (1) sieben Tore. Bitter für die Marzlinger, die in der Partie die verdienten Spieler Florian Wolf und Thomas Soller verabschiedeten.

Trainer Thomas Zellermeyr weiß die Klatsche jedoch einzuordnen: „Klar, man verliert ungern zweistellig, aber verwunderlich ist das Ergebnis nicht. Pfaffenhofen hat eine ganz starke Bezirksliga-Mannschaft, die um den Aufstieg mitspielen wird, und wir hatten dem angesichts von nur drei Trainingseinheiten im Rücken und eines enorm dünnen Kaders unterm Strich wenig entgegenzusetzen.“

Sebastian Bergsteiner

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