FC Bayern verlängert mit Hansi Flick - doch Sportdirektor Hasan Salihamidzic macht direkt Druck auf den Trainer

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1860 II kann trotz vier Profis keine drei Punkte gegen Dachau erspielen

1685 Dachau und 1860 München II mit „Schachspiel auf Kunstrasen“

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Geschickt schirmt Dominik Schäffer den Ball vor dem Profi Kristian Böhnlein ab. So sah auch die Marschroute beider Teams aus: Hauptsache keine Tore kassieren.

Der TSV 1865 Dachau konnte am Wochenende in einem „Schachspiel auf Kunstrasen“ gegen die zweite Mannschaft der Löwen ein 0:0 halten - und das, obwohl die Münchner mit vier Profikickern spielten.

Bei herrlichem Wetter wurden beide Teams von den Zuschauern freundlich empfangen. Den größten Applaus vor dem Anpfiff gab es aber für eine Abordnung von Löwenfans aus der Behindertenwerkstatt Schönbrunn, die es sich nicht hatten nehmen lassen, der Sportanlage an der Grünwalder Straße einen Besuch abzustatten.

In einer torlosen, aber nicht unbedingt uninteressanten ersten Halbzeit zeigten die mit vier Spielern aus dem Profikader angetretenen Löwen die etwas reifere Spielanlage, doch zu Torchancen kamen sie ebenso wenig wie die auf Defensive bedachten Gäste aus Dachau. Die „Profis“ Severin Buchta, Kristian Böhnlein, Noel Niemann und der aus dem Landkreis Dachau stammende Weichser Dennis Dressel deuteten zwar immer wieder an, was sie drauf haben, aber ein Torerfolg wollte ihnen im ersten Durchgang ebenso wenig gelingen wie den Kickern von der Dachauer Jahnstraße.

„Der Kunstrasenplatz ist schon ein Vorteil für die Löwen, aber vielleicht klappt es ja nach dem Seitenwechsel mit dem Toreschießen“, meinte 65-Fußballboss Ugur Alkan beim Gang zum Pausentee.

Wer gehofft hatte, nach dem Wiederanpfiff werde es auf dem Kunstrasenplatz ein wenig offener zur Sache gehen, sah sich getäuscht. Beide Teams vermieden jegliches Risiko, man war in erster Linie darauf bedacht, kein Gegentor zu kassieren.

Sowohl die Münchner als auch die Dachauer schöpften ihr Auswechselkontingent voll aus, doch strukturell veränderte sich nichts.

65-Fußballboss Ugur Alkan meinte nach dem Spiel: „1860 München war stärker auf dem Kunstrasenplatz, aber wir haben uns einen Punkt redlich erkämpft. Somit haben wir unser Ziel erreicht.“

Das nächste Spiel der Dachauer hat vorentscheidenden Charakter in Sachen Aufstiegs-Relegation, um 14 Uhr empfangen die 65-Kicker am Samstag, 6. April, die DJK Vilzing. In der Tabelle belegen die Vilzinger momentan Platz vier (40 Punkte), der TSV 1865 Dachau ist mit 38 Punkten Siebter.

TSV 1860 München II - TSV 1865 Dachau

TSV 1860 München II:Johann Hipper, Severin Buchta (82. Leart Sulejmani), Leon Klassen, Semi Belkahia, Marcel Spitzer, Kristian Böhnlein, Noel Niemann (66. Marin Culjak), Arif Ekin (71. Sebastian Gebhart), Matthew Durrans, Dennis Dressel, Fabian Greilinger

TSV 1865 Dachau: Maximilian Mayer, Thomas Ettenberger, Fabian Lamotte, Alexander Weiser, Merlin Höckendorff (78. Stefan Vötter), Nickoy Ricter, Onur Korkmaz, Dominik Schäffer, Sebastian Brey (84. Leander Lask), Mario Maric (67. Christian Doll), Burhan Bytyqi

Schiedsrichter:Stefan Dorfner

Zuschauer: 220

Tore: Fehlanzeige

Quelle: Merkur.de

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