VfR vor 2000 Fans: Wer hätte das für möglich gehalten?

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Gerrit Arzberger, ein Großer....

VfR Garching – Es gibt Dinge, die für Daniel Weber unerträglich sind. Mit zwei Niederlagen in Folge kann der Fußballtrainer des VfR Garching nie leben und das ist sein innerer Antrieb.

Doch in der fränkischen Woche mit einem 0:1 in Bayreuth am Dienstag und nun dem Gastspiel bei den Würzburger Kickers (Samstag, 14 Uhr) ist Weber darauf vorbereitet, dass außer einigen Spesen nicht allzu viel Zählbares kommen könnte. Die knappe Niederlage bei den auf einem Abstiegsplatz stehenden Bayreuthern ärgerte Weber zwar, aber dennoch hakte er sie schnell ab. Der VfR habe seine Möglichkeiten gehabt „und es ist auch eine Charaktersache, in der 92. Minute mit einem Mann weniger noch die Ausgleichschance zu haben“.

Nun aber geht es nach Würzburg und das Thema des VfR ist es, eine einigermaßen konkurrenzfähige Mannschaft gegen den Meisterschaftsfavoriten der Liga zusammen zu bringen. Dennis Niebauer ist nach seiner Roten Karte gesperrt und der VfR versucht gerade noch mit Einspruch und Videobeweis eine Sperre von drei Spielen zu verhindern. Georg Ball dagegen muss nur dieses eine Mal zusehen und geht in die Geschichte des VfR ein als der erste Spieler, der für fünf Gelbe Karten pausieren muss. Unterhalb der Regionalliga spielen Gelbe Karten ja keine Rolle. Die Probleme gehen aber noch weiter. Gerrit Arzberger liegt mit Grippe derzeit im Bett. Dazu sind die beiden Innenverteidiger Florian Mayer und Daniel Steinacher beide mehr oder weniger angeschlagen.

Einziger Lichtblick ist Dennis Vatany, der diese Woche wieder voll trainierte und nun wohl auch gezwungenermaßen gleich in die erste Elf rutscht. „Unter diesen Vorzeichen müssen wir erst einmal zusehen, nicht unter die Räder zu kommen“, sagt Weber. Wenn es aber länger 0:0 steht oder der Rückstand nur ein Tor beträgt, könnten Möglichkeiten kommen für einen nicht einkalkulierten Punktgewinn. Auf die Kulisse zwischen 1000 und 2000 Zuschauern freut sich Daniel Weber.

Das fränkische Publikum passt ihm gut in den Kram: „Vor so vielen Zuschauern zu spielen hat uns schon in Schweinfurt und in Buchbach viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass diesmal durch die Rahmenbedingungen meine jungen Spieler über sich hinauswachsen.“ Das braucht es auch, um beim Tabellenzweiten zu siegen, dessen Kader und Etat schon das Potenzial für den Einstieg in den Profifußball hat.

Voraussichtl.Aufstellung: Seibold – Genkinger, Gürtner (Mayer), Steinacher, Suck – Vatany, M. Niebauer – Hamid, Weicker, Hauck – Prunitsch.

Quelle: fussball-vorort.de

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