Die SpVgg erkämpft sich einen Punkt gegen demn Spitzenreiter

Schröter verpasst kurz vor Abpfiff das Ziel

Das tat weh: Hachings Torwart Nico Mantl erlitt eine Hüftprellung, hielt aber tapfer durch. 
+
Das tat weh: Hachings Torwart Nico Mantl erlitt eine Hüftprellung, hielt aber tapfer durch. 

Mit dem Unentschieden gegen den MSV Duisburg können die Hachinger sehr zufrieden sein. Kurz vor Abpfiff lässt Schröter die Duisburger Fans noch ein mal aufschrecken. 

Der große Wurf ist ausgeblieben, der mögliche Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Doch die SpVgg Unterhaching zeigte beim 2:2 gegen Drittliga- Spitzenreiter MSV Duisburg eine starke Leistung. „Es hat Spaß gemacht. Und die Zuschauer konnten zufrieden sein“, meinte Trainer Claus Schromm.

Offensive war Trumpf im ersten Abschnitt. Bereits in der ersten Minute traf Niclas Stierlin mit einem Weitschuss den Pfosten. Aber auch die Tormaschine des Spitzenreiters kam schnell auf Touren und bestrafte einen Abwehrschnitzer der Gastgeber. In der 16. Minute staubte Vincent Vermeij zum 0:1 ab. Ein sehenswerter Angriff über mehrere Stationen führte nach 24 Minuten zum Ausgleich durch Felix Schröter. Aus abseitsverdächtiger Position ging der Herbstmeister dann erneut in Führung: Lukas Daschner (32.) traf zum 1:2, die Hachinger Proteste fanden bei Schiedsrichter Christof Günsch kein Gehör. Die Schützlinge von Claus Schromm ließen sich vom erneuten Rückstand aber nicht beeindrucken – mit der letzten Aktion vor der Pause gelang Moritz Heinrich das 2:2.

Nico Mantl zog sich eine Hüftprellung zu

Im zweiten Abschnitt standen die Defensivreihen stabiler und beide Teams wechselten fleißig durch. Der Hachinger Torhüter Nico Mantl zog sich eine Hüftprellung zu, hielt trotzdem tapfer durch und entschärfte noch einige Duisburger Möglichkeiten.

In der hektischen Schlussphase belagerten die Gastgeber den MSV-Strafraum, in der Nachspielzeit verpasste Schröter nur knapp das Ziel.

„Wir haben zweimal einen Schlag ins Gesicht bekommen und sind zweimal zurückgekommen gegen einen Kontrahenten, der eigentlich zu stark ist für die dritte Liga“, urteilte Schromm. Auch die Akteure konnten sich mit dem Ergebnis anfreunden. „Wenn man den Spielverlauf betrachtet, dann sind wir mit dem Punkt zufrieden. Es war von uns ein gute Leistung“, meinte Abwehrchef Alexander Winkler. 

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Der „Chef“ übernimmt die Führung
Der „Chef“ übernimmt die Führung
Deißenböck: Liga-Pokal für TSV Dorfen eine „Mega-Chance“
Deißenböck: Liga-Pokal für TSV Dorfen eine „Mega-Chance“
T-Shirt-Ärmel als Orientierung beim Handspiel
T-Shirt-Ärmel als Orientierung beim Handspiel
Crowdfunding: HSG-Mädels sagen „Danke!“
Crowdfunding: HSG-Mädels sagen „Danke!“

Kommentare