Haching setzt vor dem Spiel beim FCK auf bewährtes Hotel

SpVgg Unterhaching fährt auf den Betzenberg 

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Hachings Neuer: Niclas Stierlin, 19, von RB Leipzig.

Vor dem Start in der dritten Liga, mit dem Auswärtsspiel am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern, hat die SpVgg Unterhaching noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen

Unterhaching– Niclas Stierlin wurde von RB Leipzig verpflichtet. Der 19 Jahre alte Junioren-Nationalspieler erhält einen Dreijahresvertrag. „Wir hoffen, dass noch bis Samstag sein Spielrecht bei uns eintrifft“, sagt Trainer Claus Schromm, der den talentierten Mittelfeldspieler offenbar für den Drittligastart auf der Rechnung hat.

Normalerweise düsen die Hachinger mit Tagesflügen zu den Auswärtsspielen. Dies ist jetzt anders, gepaart mit etwas Aberglauben, wie der Trainer berichtet: „Wir fahren bereits am Freitag mit dem Bus in die Pfalz und nächtigen im Hotel Barbarossa, das hat uns damals vor dem Aufstiegsspiel gegen Elversberg schon Glück gebracht.“ In der Vorsaison gab es bei den Duellen mit Kaiserslautern zwei „verrückte“ Ergebnisse: Im Sportpark gewann Haching mit 5:0, am Betzenberg ging man dann mit 0:4 unter. 25 000 Zuschauer erwartet der ehemalige Deutsche Meister zum Auftakt. „Gleich zum Beginn gibt es für uns ein absolutes Highlight. Die Vorfreude bei uns ist nach vier Wochen Vorbereitung riesig. Kaiserslautern ist durch die vielen Verstärkungen natürlich Favorit, aber wir können mit der aktuellen Situation gut leben“, betont Schromm, der zuversichtlich in die neue Saison geht: „Die Vorbereitung verlief harmonisch. Alle haben gut mitgezogen. Mit Patrick Irmler haben wir einen neuen Co-Trainer und mein bisheriger Assistent Steffen Galm wird mich jetzt bei der Analyse der jeweiligen Gegner unterstützen.“

Die Vorfreude wird nur getrübt durch die nach wie vor lange Ausfall-Liste: Torjäger Stephan Hain ist zwar wieder ins Training eingestiegen, aber noch keine Alternative, dies gilt auch für Marc Endres, Thomas Hagn und Kapitän Josef Welzmüller. Neuzugang Jannik Bandowski plagen weiter gebrochene Rippen, der Ex-Karlsruher Stephan Mensah ist noch gesperrt. „Sicher sind die Ausfälle nicht optimal, aber wir haben mit den Neuzugängen die Qualität im Kader erhöht und an Geschwindigkeit in unserer Spielweise gewonnen“, hofft der Hachinger Coach. KLAUS KIRSCHNER

Quelle: Merkur.de

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