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„Bei uns willkommen“

Rechtsextreme Hetze gegen Türkgücü München: FSV Zwickau setzt Zeichen

Trainer Alexander Schmidt tritt mit Türkgücü München am 23. Oktober beim FSV Zwickau an.
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Trainer Alexander Schmidt tritt mit Türkgücü München am 23. Oktober beim FSV Zwickau an.

Eine Kleinpartei hetzt wenige Tage vor der Partie Türkgücü Münchens beim FSV Zwickau gegen die Mannschaft von Trainer Alex Schmidt. Die Gastgeber setzen ein Zeichen.

  • Türkgücü München tritt am 23. Oktober beim FSV Zwickau an. 
  • Eine Kleinpartei nutzt die Partie des 7. Spieltags für rechtsextreme Hetze gegen den Aufsteiger. 
  • Gastgeber FSV Zwickau wehrt sich bei Instagram und setzt ein klares Zeichen.

Zwickau/München - Rein sportlich läuft es bei Türkgücü München in der 3. Liga bisher nach Plan. Nach vier Spieltagen ist die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt mit einem Sieg und drei Unentschieden noch ungeschlagen und steht auf Platz neun der Tabelle. Eigentlich ist der Ausblick auf die nächsten Spiele aus sportlicher Sicht nicht schlecht. Die kommenden beiden Partien sind gegen die beiden Kellerkinder aus Magdeburg und Lübeck, ehe der Aufsteiger in der kommenden Woche am 23. Oktober beim FSV Zwickau antritt. 

Türkgücü München Opfer von rechtsextremer Hetze vor Spiel beim FSV Zwickau

Allerdings hetzt eine Kleinpartei im Vorfeld der Partie in Sachsen gegen die erste von Migranten gegründete Mannschaft im deutschen Profi-Fußball. Maskierte Rechtsextremisten haben sich nachts vor der GGZ Arena aufgestellt und ein Banner mit der Aufschrift „Türkgücü NICHT willkommen“ hochgehalten. Ein Foto der Aktion landete im Internet. 

Die Gastgeber haben deshalb vorbildlich Stellung bezogen und sich von der Gruppierung klar distanziert. „Wir lassen uns nicht vereinnahmen. Hier ist unsere Antwort! Türkgücü München bei uns willkommen“, postete der FSV Zwickau auf seiner Instagram-Seite

Jörg Schade (FSV Zwickau): „Mit hoher Wahrscheinlichkeit keine FSV-Fans“

Jörg Schade, der den „Bereich Sport“ beim FSV verantwortet, legt nach: „Wir lassen uns von Dritten nicht für deren Propaganda missbrauchen. Es sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine FSV-Fans“, wird der 48-Jähirge in der Bild-Zeitung zitiert. „Die Regeln im Stadion macht der FSV und der steht für einen sportlich fairen Wettbewerb mit jedem Gegner.“

Quelle: Merkur.de

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