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Der Nächste, bitte! Auch Marco Kehl-Gómez löst Vertrag mit Türkgücü München auf

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Von: Korbinian Kothny

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Wird zukünftig nicht mehr im Türkgücü-Dress auflaufen: Marco Kehl-Gómez.
Wird zukünftig nicht mehr im Türkgücü-Dress auflaufen: Marco Kehl-Gómez. © Imago images/Oryk Haist

Türkgücü München hat sich auch mit Marco Kehl-Gómez auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 29-Jährige nahm bereits am Trainingslager nicht mehr teil.

München - Türkgücü München räumt weiter fleißig auf. Nachdem der Verein bekannt gegeben hatte, dass das Arbeitsverhältnis mit Sebastian Hertner beendet wurde, folgt jetzt wenige Stunden später die nächste Vertragsauflösung.

Der Drittligist teilte in einer Pressemitteilung mit, dass die Zusammenarbeit mit Marco Kehl-Gómez in „beidseitigem Einvernehmen“ vorzeitig beendet wurde. Die Entscheidung kommt nicht überraschend, da der 29-Jährige bereits Teil des Quartetts war, das nicht mehr ins Trainingslager nach Belek mitgereist war.

Türkgücü München: Kehl-Gómez hat großen Anteil an DFB-Pokal-Teilnahme

Geschäftsführer Max Kothny erklärt: „Mit den ersten Gesprächen zum Jahresende hat sich bereits abgezeichnet, dass wir mit Marco noch in diesem Winter getrennte Wege gehen werden, daher war der Spieler im Trainingslager auch schon nicht mehr bei der Mannschaft. Mit der einvernehmlichen Vertragsauflösung konnten wir Marco nun die Möglichkeit geben, eine neue Herausforderung anzunehmen. Wir danken Marco für seine Leistungen im Trikot von Türkgücü München, da er auch großen Anteil an der Qualifikation zum diesjährigen DFB-Pokal hatte. Für die weitere Zukunft wünschen wir Marco viel Erfolg.“ 

In der Sommerpause des vergangenen Jahres war Kehl-Gómez einer der wenigen Profis, die Türkgücü im Toto-Pokal zur Verfügung hatte. Der Mittelfeldspieler kam in allen drei Partien über die vollen 90 Minuten zum Einsatz und sicherte somit die erstmalige Teilnahme des Drittligisten am DFB-Pokal. In der Liga kam der 29-Jährige auf zehn Einsätze bis zur Winterpause. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte Kehl-Gómez am 20. November bei der 2:0-Niederlage bei Eintracht Braunschweig. Der Schweizer war erst im Sommer vom Regionalligisten RW Essen nach München gewechselt. (kk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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