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Türkgücü: Hyballa nach Last-Minute-Pleite - „wir sind nicht die Voll-Loser“

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Peter Hyballa und Türkgücü München unterlagen dem SV Meppen spät.
Peter Hyballa und Türkgücü München unterlagen dem SV Meppen spät. © imago images/Ritzau Scanpix

Es lief die 88. Minute in der Meppener Hänsch-Arena, alles sah nach einem Auswärtspunkt in Unterzahl für Türkgücü aus. Doch dann segelte eine letzte Flanke des SV Meppen in den Münchner Stafraum, die Richard Sukuta-Pasu (31) mit dem Hinterkopf versenkte.

München – Niedergeschlagen blickten Peter Hyballas Mannen drein, die sechste Auswärtsniederlage in Folge war besiegelt. Doch man muss ihnen zu Gute halten, dass sie nach der gelb-roten Karte, die Sechser Paterson Chato (24) in der 37. Minute gesehen hatte, keinesfalls die schlechtere Mannschaft waren. Türkgücü hielt ordentlich dagegen und hatte in der zweiten Halbzeit mehrfach die Gelegenheit, das 1:0 zu erzielen. Auswärts und in Unterzahl wäre das ein mehr als achtbares Ergebnis. Nur der Fußballgott hatte scheinbar etwas dagegen.

Hyballa jedoch sah das Positive und gab sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause, dass wir mit zehn gegen elf gut mithalten konnten“, so der 45-Jährige. „Wir sind nicht die Voll-Loser.“ Keeper René Vollath war dennoch betrübt ob der ausgebliebenen Punktausbeute: „Wir hatten wirklich gute Chancen. Aber da hat einfach die Kraft gefehlt“, resümierte der 31-Jährige. „Schon Sch...“.    (ja)

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