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Türkgücü München: In Würzburg auf Platz zwei? - Sliskovic fehlt weiterhin

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Von: Jacob Alschner

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Trainer Peter Hyballa kämpft mit Türkgücü München um den zweiten Sieg in Folge gegen Würzburg.
Trainer Peter Hyballa kämpft mit Türkgücü München um den zweiten Sieg in Folge gegen Würzburg. © Imago Images / kolbert Press

Türkgücü München kämpft sich unter Neutrainer Peter Hyballa langsam nach oben in der Tabelle. Bei einem Sieg gegen Würzburg winkt sogar Platz Zwei.

München - Zwei Siege aus drei Ligaspielen unter Trainer Peter Hyballa (45) stehen für Türkgücü* zu Buche, die Mannschaft liegt mit 18 Punkten in Schlagdistanz zu Tabellenplatz zwei – und könnte diesen erreichen, wenn die Konkurrenz mitspielt. Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (13 Uhr) bei den Würzburger Kickers gibt sich Hyballa nach vier Wochen Amtszeit bis dato zufrieden: „Insgesamt ist die Stimmung gut.“

Die Art und Weise, wie Türkgücüs 1:0-Sieg über Wiesbaden am vergangenen Wochenende zustande kam, mit viel Krampftrotz doppelter Überzahl, sei nicht unbedingt ein Mangel, so Hyballa: „Viele sehen das Glas halb leer, ich sehe es halb voll. Klar erwartet jeder von uns, dass wir die 4:0 weghauen.“ Doch genau das sei der Nachteil gewesen, mit dem seine Mannschaft habe klarkommen müssen. „Gerade gegen neun Mann hat man wenig Raum im Strafraum.“

Apropos Nachteil: Dass die Kickers mit Danny Schwarz (zuletzt FC Bayern II) einen neuen Übungsleiter an der Seitenlinie stehen haben, spräche eher für den FWK als für Türkgücü, so Hyballa. Das könnte dazu führen, dass Aufbruchsstimmung in Unterfranken herrsche und sie weniger berechenbar sind. „Aber eigentlich beschäftigen wir uns gar nicht so sehr mit dem Gegner.“ Weiterhin verzichten muss Hyballa jedenfalls auf Kapitän Mavraj (35) und Stürmer Sliskovic (30), während Neuzugang Lukas Scepanik (27) die Chance auf seinen zweiten Einsatz bekommen könnte. „Er macht unheimlich Tempo und ist ein Soldat, ein Arbeiter. Das kommt sehr gut an in der Mannschaft. Manchmal trifft er noch die falsche Entscheidung, aber er war dreieinhalb Monate ohne Verein. Da muss man ihm noch Zeit geben.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA  (Jacob Alschner)

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