3:1-Erfolg: SV Pullach nicht zu stoppen

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Haushoch überlegen: Der SV Pullach (Nr. 11 Jan Bergerhoff) machte mit dem FC Ismaning kurzen Prozess.

SV Pullach - Den nächsten eindrucksvollen Beweis seiner Stärke lieferte Bayernliga-Neuling SV Pullach durch einen 3:1 (3:0)-Erfolg im Derby beim ehemaligen Regionalligisten FC Ismaning.

Trainer Carsten Teschke nahm gegenüber dem 2:0-Auftaktsieg über Sonthofen nur einen Personalwechsel vor, baute die Mannschaft damit aber gleich auf drei Positionen um: Für Peter Beierkuhnlein (Urlaub) kam Nils Heise in die Startelf, der ins Abwehrzentrum rückte. Christoph Meißner übernahm die linke Außenverteidigerposition, Andreas Roth rochierte von dort nach vorne, in Beierkuhnleins zentrale Mittelfeldrolle. Kapitän Richard Heckel (Knieverletzung) musste also weiter passen, und auch sonst bangte Teschke bis kurz vor dem Anpfiff um einige Akteure, die aufgrund des starken Feierabendverkehrs knapp dran waren. Richtig eng wurde es bei Maxi Schuster, der auch noch eine Autopanne hatte.

Doch die Hektik unmittelbar vor der Partie wirkte sich nicht auf die Vorstellung der Raben aus, die von Beginn an den Ton angaben und Mitte der ersten Halbzeit einen Doppelschlag setzten: Erst köpfte Abwehrchef Florian Baier eine Ecke von Volkan Cukur ein (25.), dann vollendete ausgerechnet der im letzten Moment eingetroffene Schuster einen tollen Konter über Sebastian Schuff, Jan Bergerhoff und Orhan Akkurt zum 0:2 (27.). Offenbar hatte Schuster sein Malheur bei der Anfahrt nichts ausgemacht, im Gegenteil: Zehn Minuten hämmerte er eine Bergerhoff-Flanke zum 0:3 ins Netz (37.). Vom Regionalliga-Absteiger ging im ersten Durchgang keine  ernsthafte Gefahr aus, was auch SVP-Sprecher Axel Bennewitz gut gelaunt feststellte: „Bis jetzt läuft es wie am Schnürchen. Unsere Mannschaft ist haushoch überlegen und jederzeit Herr der Lage.“

Nach dem Wechsel kamen die Hausherren besser ins Spiel. Akkurts Pfostentreffer (67.) setzten sie zunächst zwei Prüfungen für Pullachs Keeper Sandro Volz entgegen, der gegen Manuel Ring (60.) und Georg Reisberger (69.), dessen Schuss er an den Pfosten lenkte, aber prächtig reagierte. Dann setzte Ring einen Freistoß an die Latte (84.), bevor Michael Ott, ebenfalls per Freistoß, zum 1:3 traf (86.). In Gefahr geriet der Raben-Sieg aber nicht mehr.

Quelle: fussball-vorort.de

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