TSV Dorfen mit spektakulärem 4:5 gegen Landesligist TSV Kastl

Dorfens erster Test: Vier Tore gegen einen Landesligisten

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Mit einigen tollen Paraden hielt Dorfens Keeper Alexander Wolf (r.) sein Team im Spiel. Sebastian Hänle, Alexander Nigl und Yusuf Mutlu (v. l.) beobachten die Szene. 

Nach einigen Spiel- und Trainingsausfällen wegen Unbespielbarkeit des Platzes konnte der TSV Dorfen am Samstag auf dem Kunstrasen in St. Wolfgang seine Form testen.

Gegen den Fußball-Landesligisten TSV Kastl musste sich der Bezirksligist nach einem munteren Spiel 4:5 (2:1) geschlagen geben. Das Ergebnis habe im ersten Spiel ohnehin nicht im Vordergrund gestanden, betonte Trainer Wiggerl Donbeck nach dem Test.

Dorfens Tore machten Markus Mittermaier (1:0/14.), Gerhard Thalmaier (2:1/45.) sowie per Elfmeter Michael Friemer (3:5/83.) und Benedikt Hönninger (4:5/88.). Donbecks Erkenntnis: „Wir haben schon noch einiges zu tun, mit viel Arbeit in der Defensive.“ Der Abwehrverbund müsse noch viel aggressiver und wacher werden. „Den Großteil des Testspiels gegen einen starken Landesligisten haben wir uns aber gut verkauft. Das Spiel nach vorne war sehr gut mit viel Tempo. Und wir haben uns viele Chancen rausgespielt, die wir nicht gedacht hätten, so zu bekommen“, sagte der Coach, der von der Defensive ein besseres Zweikampfverhalten forderte. Aber nach der „ersten Woche Vorbereitung ist das völlig okay“.

Laut dem Technischen Leiter Markus Listl gibt es weder Abgänge noch Neuzugänge. „Sehr, sehr stolz“ sei die sportliche Führung, dass bereits nach dem letzten Spiel 2018 in Ebersberg „komplett alle für die Rückrunde zugesagt haben“. Laut Listl haben sowohl er als auch die Trainer keine Notwendigkeit gesehen, neue Spieler zu holen.

Das Team habe in der fußballfreien Zeit „richtig fleißig gearbeitet. Die Mannschaft hat ihre Hausaufgaben gemacht und ist topfit aus der Winterpause gekommen“.

Die Vorrunde sei zufriedenstellend gelaufen, sagte Listl, der aber auch warnt. „Mit 30 Optimisten steigst du ab.“ Er sei aber zuversichtlich, „dass wir unsere Punkte holen“. Klar sei, der Kader in der Vorrunde „war nicht groß“.

Dorfen, so Listl, werde seiner Philosophie treu bleiben, nur Spieler zu verpflichten, die den TSV weiterbringen und Bezug zu Dorfen haben, „oder junge Talente“. Es seien Kontakte für die neue Saison geknüpft worden. Er sprach von „einem erfahrenen Spieler, der uns weiterhilft, und zwei, drei Talenten, die sich in Dorfen weiterentwickeln wollen“.

Quelle: Merkur.de

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