5:0 – SpVgg Unterhaching fertigt Schweinsteiger-Elf ab

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In der ersten Halbzeit gefiel dem Hachinger Trainerteam nicht alles, was es sah: Chefcoach Claus Schromm (l.) und Co-Trainer Steffen Galm.

Cheftrainer Claus Schromm hatte gesehen, was er sehen wollte, die rund 50 Zuschauer immerhin fünf Tore (Endstand 5:0), dazu kam beim Testspiel der SpVgg Unterhaching gegen den FC Juniors OÖ die Erkenntnis: Die Startelf der Vorrunde wird sich wohl auf einer Position ändern.

Unterhaching – In der vermeintlich ersten Elf, die gestern zu Beginn gegen den österreichischen Zweitligisten auf dem Platz stand, fehlten sogar zwei Namen. Luca Marseiler musste wegen einer Hüftverletzung noch pausieren, sein Ersatz Jim-Patrick Müller darf sich aber nur wenig Hoffnungen machen, ihn dauerhaft zu ersetzen. In der Hachinger Verteidigung bahnt sich dagegen ein Wechsel an: Alexander Winkler hat seinen Platz auf der linken Abwehrseite an Max Dombrowka verloren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit, noch ehe Schromm in der 60. Minute fast die komplette Mannschaft auswechselte, durfte Winkler mitmachen, allerdings in der Innenverteidigung. Dort sind aber Marc Endres und Christoph Greger gesetzt.

Die Gäste aus Österreich taten den Hachingern gestern einen großen Gefallen, indem sie vom Start weg schon in der gegnerischen Hälfte attackierten und keinen Spielaufbau zuließen. Genau für diese Fälle hatte sich Schromm in der Rückrunde mehr Kreativität gewünscht. Gestern war die perfekte Gelegenheit, das umzusetzen. Und der Coach war einverstanden mit dem, was seine Mannschaft zeigte: „Das haben wir richtig gut gemacht. Nur im letzten Drittel sind wir zu hektisch geworden. Eigentlich war geplant, dass der Gegner hektisch wird, wenn wir im Angriff sind.“

Entsprechend sprang in der ersten Halbzeit auch nur ein Tor durch Müller (39.) heraus. Nach der Pause erhöhten Stephan Hain (51.), Stefan Schimmer (52.), Niclas Anspach (74.) und Finn Porath (79.) gegen auf 5:0. Heute (14.30 Uhr) im letzten Test gegen Österreichs Zweitliga-Tabellenführer Wattens soll die B-Elf von gestern beginnen und ebenfalls nach 60 Minuten ausgewechselt werden. „Dann hat jeder an den zwei Tagen 90 Minuten gespielt“, so Schromm, „damit sind wir für den Auftakt gerüstet.“

Quelle: Merkur.de

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