Finsing lässt es beim 7:0 ordentlich krachen

7:0-Kantersieg des FC Finsing: Der erste Dreier – und wie!

+
Florian Hölzl traf für Finsing.

Finsing – Es geht doch. Auch wenn es gegen die Schießbude und den Tabellenletzten der Bezirksliga Nord, den Türkischen SV Ingolstadt, ging, durfte sich der FC Finsing glücklich schätzen. Mit einem 7:0 hat er es bei seinem ersten Saisonsieg am Sonntag zuhause ordentlich krachen lassen.

„Wir hatten ganz klar alles im Griff“, sagte FC-Sprecher Wolfgang Eberhart zufrieden. Ihre einzige Torchance hatten die Gäste in der 7. Minute: Valentin Bachmeier verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, Armando Gjoni versuchte es aus gut 20 Metern, doch Finsings Keeper Patrick Forchhammer parierte im Nachfassen. Die Folge war Einbahnstraßenfußball mit schönen Finsinger Kombinationen. Und das, obwohl die Hausherren arg ersatzgeschwächt angetreten waren. Offensivmann Hannes Behm etwa musste diesmal hinten links ran.

Die nach ein paar vergebenen Großchancen längst überfällige Führung vor spärlicher Zuschauerkulisse besorgte Florian Keller nach 25 Minuten. Behm und Leo Hölzl kombinierten sich über links durch, Hölzl legte von der Grundlinie zurück, und Keller schob aus neun Metern halbhoch ein. Nur zwei Minuten später das sehenswerte 2:0 durch Florian Hölzl, der von halbrechts technisch perfekt ins lange Eck zirkelte.

Dann erkämpfte sich Leo Hölzl den Ball, narrte seinen Gegenspieler, drang in den Strafraum ein und legte den Ball zurück auf Torjäger Christian Rickhoff, der aus fünf Metern mit links ins lange Eck traf (34.).

Auch Durchgang zwei war eine klare Sache. „Die haben sich nicht wirklich gewehrt“, befand Eberhart, der sich trotzdem einmal ärgern musste, als Florian Hölzl von seinem Gegenspieler hart angegangen wurde und nur Gelb sah (76.). Hölzl war jedoch nichts Schlimmeres passiert.

Die Finsinger waren an diesem Tag allerdings von nichts zu beeindrucken und ließen Taten sprechen. Florian Hölzl schob nach nur drei Minuten nach Wiederanpfiff, schön in Szene gesetzt, aus drei Metern ein. „Ein einfacher Job fürn Dipferl“, befand Eberhart. Die Hausherren trafen zwischendurch auch mal die Latte, bis zum 5:0 von Leo Hölzl dauerte es dann bis zur 75. Minute. Er stibitzte seinem Gegner den Ball, dribbelte noch an zwei Mann vorbei und ließ dem Keeper mit seinem Schuss aus zehn Metern keine Chance.

Doch damit nicht genug: Fabian Kövener ließ in der 83. Minute das 6:0 folgen, und Dominik Bluhme machte mit dem 7:0 den Deckel drauf. Er schob ins leere Tor ein, nachdem ihm Felix Loskot uneigennützig aufgelegt hatte.

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Türkgücü München will bis 2023 in die 2. Bundesliga
Türkgücü München will bis 2023 in die 2. Bundesliga
Sulzemoos muss gegen Schwabing „alles geben“
Sulzemoos muss gegen Schwabing „alles geben“
Frauenfußball ist nichts für Memmen
Frauenfußball ist nichts für Memmen
Rödl: „Ich möchte den Ball immer in den eigenen Reihen haben“
Rödl: „Ich möchte den Ball immer in den eigenen Reihen haben“

Kommentare